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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7566
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
52374836
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S. Grass ist jetzt online.

Wir haben am 01.07.83 geheiratet (Gütertrennung). Ist es

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir haben am 01.07.83 geheiratet (Gütertrennung).
Ist es sinnvoll, nun auf die Gütergemeinschaft umzustellen?
MfG
Egon Förschner

Sehr geehrter Fragesteller,

hat diese Anfrage einen konkreten Hintergrund ? Trennung, Testament usw ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Hallo,
der Hintergrund ist die Befürchtung, daß die Gütertrennung im Erbfall Nachteile hat.
MfG
Egon Förschner

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Es ist tatsächlich so, dass es im Erbfall Nachteile geben kann. Dies ist entweder zu erwarten, wenn der Ehegatte enterbt werden soll, denn dann wäre der Pflichtteil geringer. Oder wenn der Ehegatte zum Alleinerben bestimmt werden soll und weitere Erben, Abkömmlinge vorhanden sind, die dadurch enterbt werden würden. Da durch die Gütertrennung der gesetzliche Erbanspruch des Ehegatten geringer ist (nur 1/4 statt 1/2) würden dadurch höhere Pflichtteilsansprüche für die enterbten Abkömmlinge entstehen.

Wenn Sie sich im Hinblick auf die Ausführungen für eine Aufhebung der Gütertrennung entscheiden, muss dies, ebenso wie die damalige Vereinbarung, durch notarielle Urkunde erfolgen.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick gegeben zu haben. Falls noch Fragen bestehen,stellen Sie diese bitte.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Es gibt keine Abkömmlinge, wir haben ein Berliner Testament. Gibt es Unterschiede bei den Freigrenzen?
MfG Egon Förschner

Sehr geehrter Fragesteller,

steuerliche Nachteile hat dies auch. Während bei einer Zugewinngemeinschaft pauschaliert mit dem Tod auch der Zugewinn ausgeglichen wird (durch Erhöhung des Erbanteils).Dieser Zugewinnausgleichsanspruch ist erbschaftssteuerfrei.Besteht allerdings eine Gütertrennung, ist der Zugewinnausgleich nicht als "steuerlicher" Abzugsbetrag zu berücksichtigen. Im Ergebnis steigt die Steuerlast, sofern erhebliches Vermögen vorhanden ist. Ist der Vermögenswert, den es zu vereerben gilt, bei "nur" 500.000 EUR würde sich kein Unterschied ergeben.
Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

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