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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17965
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Ich habe einer Scheidungsfolgenvereinbarung zwei Häuser mit

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe im Rahmen einer Scheidungsfolgenvereinbarung zwei Häuser mit Grundschuld übernommen. Ein haus bewohne ich mit meinen Kindern. Den Kredit zahle ich ab. Ein Haus ist vermietet und finanziert den Kredit über die Miete. Finanzielle Rücklagen gibt es nicht. Nun habe ich für das selbstbewohnte haus die Ankündigung von über 30.000 € Straßenbaukosten erhalten. Um das finanzieren zu können, kommt der Verkauf des Mietshauses in Betracht. Ich habe ein angemessenes Kaufangebot, jedoch nur, wenn die beiden Mietparteien ausziehen. Gilt hier 'Kauf schlägt Miete nicht' oder geht meine Existenzbedrohung vor? Beide Mietparteien sind finanziell von Unterstützung abhängig.
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Leider nicht.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Anfrage.

Grundsätzlich gilt immer, dass Kauf nicht Miete bricht.

Davon gibt es dann eine Ausnahme, wenn Sie nachweisen können, dass wegen der bestehenden Mietverhältnisse der Verkauf erschwert ist.

DieKündigung wäre dann eine sog Verwertungskündigung.

Dre BGH mahnt hier eine sorgfältige Interessenabwägung zwiwchen Mieter und Vermieterinteresssen an.

Esmüssen Ihnen bei Fortbstehen des Mietverhältnisses erhebliche Nachteile drohen.

Das sind solche Gründe, die Ihnen persönlich entstehen.

Diese Günde MÜSSEN Si im Kündigungsschreiben genau ausführen.

In Ihrem Fall wird man zu einer Ange,essenheit der Verwertung kommen.

Der potnetielle Käufer soll Ihnen das zudem schriftlich bestätigen.

Zudem sollten Sie auch nachweisen, we oft Sie schon versucht haben, die Immobilie im vermieteten Zustand zu veräußern

Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Sehr geehrte Frau Schiessel,
herzlichen Dank für ihre prompte Antwort. Das ist sehr hilfreich für mich. Eine weitere Frage wäre: gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen (hier 6 und 3 Monate) oder kann eine außerordentliche Kündigung ausgesprochen werden? Und inwieweit kann ich vermeiden, dass ich nach Aussprache einer Kündigung im Rahmen eines Verkaufs notariell zu weiteren Maßnahmen wie beispielsweise einem Rechtsstreit mit den Mietern oder einer Zwangsräumung des Objektes verpflichtet werde?

Sehr geehrter Ratsuchender,

um eine außerordentliche Kündigung aussprechen zu können, muss der Grund auf der Seite des Mieters liegen , durch ein Fehlverhalten Zb dass er die Miete nicht bezahlt hat.

Das ist hie ja nicht gegeben, so dass Sie sich leider an die gesetzlichen Kündigungsfrsten halten müssen.

Meist ist es so,dass in den notariellen Verträgen wenn das Objekt nicht rechtzeitig geräumt wird, ein Nutzungsentschädigung vereinbart wird.

Darauf dürfen Sie sich dann nicht einlassen.

ich würde halt vereinbaren, dass das Risiko der rechtzeitigen Räumung der Käufer trägt

Den Mietern kann man entgegenkommen, indem man zB bei der Suche nach einer neuen Bleibe behilflich ist.

Ich bitte um Mitteilung, was einer positiven Bewertung entgegensteht

vielen Dank

Claudia Schiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.