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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7334
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Guten Morgen ich habe eine Frage zur Entziehung der

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen ich habe eine Frage zur Entziehung der Fahrererlaubnis. Bei meine Mann wurden bei einer Drogenkontrolle folgende Werte festgestellt: THC Konzentration 1,2ng/ml und THC COOH Konzentration 5,9ng/ml. Er musste ein Bußgeldzahlen und hat für einen Monat einen Führerscheinentzug erhalten. Gestern haben wir dann ein Schreiben zur Entziehung der Fahrerlaubnis erhalten mit der Möglichkeit einer Anhörung. Können wir bei einer Anhörung noch Erfolg auf eine nicht Umsetzung der Entziehung der Fahrerlaubnis haben? Mein hatte gegen die Werte kein Einspruch eingelegt, ob wohl sein letzter vor Joint über einer Woche vor dem Drogentest konsumiert wurde. Seitdem kam es auch zu keinem weiteren Cannabis Konsum, dies ist jetzt bereits knapp 4 Monate her.
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Ja

Sehr geehrter Fragestellerin,

haben Sie bzw. Ihr Mann eine Anhörung erhalten oder bereits einen Bescheid über die Entziehung ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sehr geehrte Frau Grass,wir haben gestern ein Schreiben zur Anhörung gem. §28 Abs. 1 Verwaltungsverfahrensgesetz erhalten, wo mein Mann sich bis zum 19.04.18 dazu äußern kann. es ist allerdings in dem Schreiben bereits die Rede von einer Beabsichtigung zum Entzug der Fahrerlaubnis gemä §3 Abs. 3 StVG i.V.m §§ 46 und 11 Abs 7.
Wir wohnen aktuell im Rheinisch Bergischen Kreis und können ohne seinen Führerschein nicht mal einkaufen.Beste Grüße,
Laura Hurtado

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und für den Nachtrag.

Leider ist das Argumtn, auf den Führerschein angewiesen zu sein, kein durchgreifgendes.

Allerdings gibt es ein Argument, welches hilfreich ist. In der Regel geht die Fahrerlaubnisbehörde von einem einmaligen oder gelegentlichen Konsum aus und unterstellt aus diesem Grund, dass ein fehlendes Trennungsvermögens zwischen Konsum und Fahren vorloiegt. Dies würde dann berechtigen, die Fahrerlaubnis zu entziehen. Sie können nur darauf hinweisen, dass aufgrund der niedrigen THC Konzentration keine Beeinträchtigung der Fahreigenschaft vorliegt. Berufen Sie sich dabei auf die Entscheidung des BayVGH, Beschluss vom 16.08.2006, Az. 11 CS 05.3394, der von einer Ungeeignetheit erst ab einem Wert von 2,0 ausgeht.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick gegeben zu haben und darf Sie um Bewertung der Antwort bitten. Falls noch Fragen bestehen, teilen Sie dies bitte mit.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sehr geehrte Frau Grass,vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Würden Sie hier eine schriftliche oder mündliche Stellungnahme empfehlen?Danke ***** ***** Grüße,
Laura Hurtado

Sehr geehrte Fragestellerin,

unbedingt schriftlich. Es ist hier sogar empfehlenswert, einen Rechtsanwalt einzuschalten.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

S. Grass und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.