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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17911
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Moin; Ich bin seit November 2016 in einem Werk für

Diese Antwort wurde bewertet:

Moin;
Ich bin seit November 2016 in einem Werk für behinderte Menschen eingestellt:
Der Arbeitsvertag lautet auf stellvertretender Teamleiter ( stellv. Küchenleiter mit Entgelttarif 7, ohne Zulage).
Mein Arbeitgeber gehört der Diakonie an, und ist eine gGmbH.
In der Küche arbeiten 1 TL, 5 Festangestellte, 1 Azubine und derzeit 17 Menschen mit geistiger, körperlicher- und Mehrfachbehinderung.
Da der damalige KL gleich bei meinem Arbeitsantritt arbeitsunfähig geschrieben wurde, und ich diesen nicht mehr zu Gesicht bekam, leitete ich die Küche kommissarisch, ohne jegliche Einarbeitung. Nach geraumer Zeit zum KL wurde ernannt; nun inkl. Teamleiterzulage = Entgelttarif E8 + 40.- € / Festangestelltem Mitarbeiter des Küchenteams.
Im Februar bekamen wir einen neuen Küchenleiter, so dass ich wieder der stellvertretender KL fungierte ( ohne Zulage und wieder E 7).
Dieser wurde aber nach 1,5 Monaten gekündigt - und ich nun endgültig zum KL. -mit schriftl. Zusatz zum Arbeitsvertrag- befördert ( doch jetzt ohne die Stelle des stellvertr. KL.; diese wurde nicht mehr besetzt).
Diesen Posten übe ich bis Mitte Februar 2018 aus; Ich wurde krank. Anfangs der 2. Woche meiner AU rief mich unser Fachbereichsleiter an und teilte mir mit, dass ich nicht erschrecken soll, wenn ich in den Medien lese, dass die Stelle zum KL ausgeschrieben ist. Weiter keine Erklärungen...
" Gut", dachte ich "endlich wurde es verstanden, dass diese Arbeit nicht von einer Person bewältigt werden kann"!
Nach ca. 3 Wochen, es war der 15. März ( ich bin bis dato noch AU), erhielt ich ein Schreiben meiner Firma , welches ich unterzeichnen und zurücksenden sollte.
` Wegfall Funktion Teamleiter `
:( Kurzform:) Arbeitsvertrag wird dahingehend geändert und die damit verbundene Teamleiterzulage entfällt.-
geschrieben am 9. 3. postalisch erhalten am 15.3 ... zur Unterschrift RÜCKWIRKEND zum 1. 3. 2018 !!! Der Lohn, welchen ich am 15. erhalte, war schon herabgestuft und Teamleiterzulage gestrichen.
Vermutlich soll ich jetzt nur noch als Koch fungieren, oder aber am Besten kündigen...
Das möchte ich nicht, da ich einen super Umgang und ein tolles Verhältnis (Betriebsklima) mit den behinderten Menschen und den meisten meiner Kolleginnen und Kollegen pflege !!!
Und das nicht nur aus meiner Gruppe, sondern im gesamten Werk ( ca. 350 beeinträchtigte Kolleginnen und Kollegen !!!).
Da ich dem Fachbereichsleiter geschrieben habe, dass ich das so nicht verstehe, und auch das Schreiben NICHT unterzeichnen werde, soll ich die Tage ein Gespräch mit ihm führen...
Zum 1.4.2018 ist ein neuer Küchenleiter eingestellt.
Wie sieht die rechtliche Lage meiner Situation aus ?
Degradierung vom Küchenleiter zum Koch
Entzug der Personalverantwortung
Herabsetzung des tariflichen Entgelts
Streichung der Teamleiterzulage
ohne Vorwarnung ( keine Rügen, keine Abmahnung o.ä.,
keine Anhörung bei der MAV (Mitarbeitervertretung)......
... und noch dazu
während meiner Abwesenheit ( Arbeitsunfähigkeit - mit zwischenzeitlichem Klinikaufenthalt und direkt anschließender REHA = 25.4.18)
Ich bitte um Rat, damit ich meinem FBL gut vorbereitet gegenüber treten kann.
Vielen Dank ***** *****
herzlichst
H.K.
Sehr geehrter RatsuchenderAnna vielen Dank ***** ***** freundliche Anfrage und bitte verzeihen Sie, dass sich so lange niemand gemeldet hat. Dies ist keine einfache Frage.
Ihr Arbeitsvertrag, oder der Zusatz zum Vertrag lautet auf Küchenleiter?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ja, wurde im Nachhinein durch einen Zusatz schriftlich vereinbart, so wie es jetzt wieder schriftlich zurückgezogen werden soll. Aus welchen Gründen auch immer... Habe Ihnen Schreiben des `Wegfall Funktion Teamleiter` angehängt!!!
Sehr geehrter Ratsuchende, zwischen ihnen wurde ein Vertrag geschlossen. Nämlich über die Funktion Teamleiter. Dieser Vertrag kann nicht einseitig vom Arbeitgeber geändert werden. Deswegen sollen Sie unterschreiben, denn eine einvernehmliche Änderung ist natürlich möglich.Wenn Sie nicht unterschreiben, bleibt dem Arbeitgeber nur die so genannte Änderungskündigung.Eine Änderungskündigung ist eine Kündigung des Arbeitsvertrags mit dem Angebot, diesen zu neuen und geänderten Bedingungen abzuschließen.Hier können Sie auf drei verschiedene Arten reagieren.
Sie lehnen das Angebot ab, der Arbeitsvertrag ist gekündigt, sie erheben binnen drei Wochen Kündigungsschutzklage.Sie nehmen das Angebot an und arbeiten Zu den geänderten Bedingungen weiter.Sie nehmen das Angebot unter Vorbehalt der sozialen Rechtfertigung an, erheben Änderungsschutzklage binnen drei Wochen vor dem Arbeitsgericht und lassen so die soziale Rechtfertigung der Änderung überprüfen.Sie müssen diesen Vertrag nicht unterschreiben, ein einmal geschlossener Vertrag ist weiterhin gültig.Warten Sie die Änderungskündigung ab, die drei verschiedenen Möglichkeiten, darauf zu reagieren habe ich Ihnen genannt.
Ich persönlich empfehle immer, Eine Annahme unter Vorbehalt der sozialen Rechtfertigung.
Sie können dann Änderungsschutzklage heben und das Arbeitsgericht prüft, ob man ihren Vertrag so ändern durfte.Sie müssen diesen Vertrag nicht unterschreiben, ein einmal geschlossener Vertrag ist weiterhin gültig.Warten Sie die Änderungskündigung ab, die drei verschiedenen Möglichkeiten, darauf zu reagieren habe ich Ihnen genannt.
Ich persönlich empfehle immer, den Verden
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sie schreiben 1 x unterschreiben, dann wieder nicht unterschreiben.
Ich habe bisher keine klare Definition vom AG warum, wieso, weshalb... keine schriftliche Erklärung oder Abmahnung oder ähnliches, nur das eine Schreiben.
Also nochmals in Kurzform:
Vorgehen des AG ist nicht erlaubt.
Das Schreiben `Wegfall... ` NICHT unterschreiben, RICHTIG ?Was ist mit der Rückstufung des Entgelts und Wegfall des Teamleiterzulage ? RÜCKWIRKEND zum 1.3. ???? Während der Krankheit ???
Sehr geehrter Ratsuchende, ich habe Ihnen Im ersten Satz versucht zu erklären was der Sinn und Zweck ist, dass sie diese Vereinbarung unterschreiben sollen. Nämlich, dass der Arbeitgeber einseitig keine Vertragsänderung vornehmen kann.Rückwirkend ist dann auch keine Rückstufung des Entgelts möglich.Also nicht unterschreibenIch habe Ihnen nicht geraten zu unterschreiben.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Also ich habe es noch nicht ganz kapiert. Ich glaube ich stehe auf dem Schlauch;
ich wollte Ihnen aber keinesfalls irgend etwas unterstellen !!!1. angenommen ich unterschreibe:
Dann hat der AG unrecht gehandelt und ich kann meinen Lohn lt. Arbeits- b.z.w. Tarifvertrag nachfordern und würde
weiter als KL geführt, da ja noch NICHTS gegenteiliges schriftlich vereinbart wurde?
...was kann mir passieren, welche Nachteile habe ich?
2. grundsätzlich: darf er mich einfach `entthronen / degradieren ? Womöglich noch ohne Zustimmung der MAV?
3. Die 2. Möglichkeit... ich unterschreibe nicht, dann kommt es zu den Beispielen mit der Änderungskündigung. Richtig ?
4. Darf das Entgelt bei einer Zuteilung einer anderen Tätigkeit geringer sein als die momentane des Teamleiters?
5. Wie regelt man diese Möglichkeit vertraglich ? Änderungsvertrag, Aufhebungsvertrag des Küchenleiter-Vertrags und Abschluss eines neuen Arbeitsvertrags mit der neuen Tätigkeit oder gibt es sinnvollere Möglichkeiten ???Bitte um Entschuldigung meines Laien- Verständisses und meines wiederholten Nachfragens !!!

Sehr geehrter Ratsuchender,

nein, wenn Sie unterschreiben, stimmen Sie dem zu. Sie sind einverstanden. Aus dem Grund kann nichts mehr nachgefordert werden denn Sie haben ja zugestimmt.

Das ist ja genau die gegenteilige schriftliche Vereinbarung

Wenn Sie nzterschreiben, sind Sie einverstanden

Dann stellt sich nicht mehr die Frage, ob er das darf.

ER muss dann auch die MAV etc nicht mehr beteiligen

Bei einer Änderungskündigung schaut es anders aus

Hier muss er die MAV beteiligen

Dann darf das Entgelt auch geringer sein, wenn die Ändeurngskündigung sozial gerechtfertigt ist

Wenn Sie Ihre Arbeit behalten wollen, so wie sie ist, dann bleibt Ihnen nur, nicht zu unterschreiben und die Änderungskündigung abzuwarten und wie ich es Ihnen beschrieben habe zu reagieren

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Vielen lieben Dank für die Antwort. Hatte erst Montag damit gerechnet. Nun um so schöner;
Noch eine Frage: muss er in die Änderungskündigung begründen ? Warum er sie vornimmt?

Nein, das muss er nicht.

Nur, wenn Sie das verlangen.

Bitte teagieren Sie dann rechtzeitig, also sofort schreiben

Hiermjt stmme ich zu, UNTER DEM VORBEHALT DER SOZIALEN RECHTFERTING

dann

binnen 3 Wochen ab Zugang der Kündigung ( nicht enen Tag später) zum Arbeitsgericht und Änderungsschutzklage erheben

Alles Gute und ein schönes Wochenende

Bitte noch kurz positiv bewerten

danke

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Vielen lieben Dank !!! Sie haben mir echt geholfen !!!
Auch Ihnen ein schönes Wochenende !!!

Gerne

Btte noch auf 3-5 Sterne klicken, sonst werde ich nicht bezahlt

Vielen Dank

Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.