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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 28810
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Guten Tag! Mitte Januar 2018 habe ich ein großes TV-Gerät

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag!
Mitte Januar 2018 habe ich ein großes TV-Gerät mit Zubehör im Wert von 800€ bei Conrad bezahlt und gekauft. Leider beim Einkaufen habe ich einen HDMI Kabel im Wert von 7,49€ auch ausgesucht, in die Tasche reingesteckt und ohne bezahlt zu haben die Einkaufshalle zusammen mit dem gekauften TV-Gerät verlassen. Der Ladendetektiv hat mittels Video-Kamera meine Tat gemerkt, mich beim Verlassen des Ladens angehalten und ein Diebstahl vorgeworfen. Es ist korrekt ich habe den HDMI-Kabel nicht bezahlt. Es ist versehentlich passiert ich bereue meiner Tat. Um das Problem bei Conrad zu lösen habe ich sofort eine Vertragsstrafe in Höhe von 80 EUR bei Conrad eingezahlt. Der Detektiv hat meine Anschrift erhalten und eine Kopie meines Personalausweises gemacht. Heute kam ein Schreiben von der Polizei. Mir wird ein Ladendiebstahl (Par. 242StGB) vorgeworfen. Ich muss auch ein Äußerungsbogen ausfüllen. Ich möchte folgende Fragen klären:
- Bitte empfehlen Sie mir wie ich mich verhalten soll und was mir droht falls ich meine Tat Kommentarlos zugebe?
- Wie kann ich die Sache schnellstmöglich vom Tisch haben? Selbstverständlich bin ich mit der Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einverstanden.
- Wie wahrscheinlich ist, dass das Verfahren gegen Zahlung nicht eingestellt wird?
- Im Äußerungsbogen stehen freiwilligen als auch Pflichtfragen. Soll ich unter freiwillige Frage mein Jahresnettoeinkommen angeben?
- Soll ich freiwilligen Angaben zu Kindern, Ausbildung, akademischen Grad lieber machen?
- Es gibt noch eine Frage im Äußerungsbogen- Auf die Rückgabe der bei mir sichergestellten Einziehungsgegenstände verzichte ich und bin mit deren Vernichtung einverstanden.
Besten Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Sie Ersttäter sind dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Tat aufgrund der Geringwertigkeit eingestellt werden wird.

Sie sollten also, wenn Sie die Sache vom Tisch haben wollen, die Tat zugeben, klarstellen dass es Ihnen leid tut und dass Sie mit einer Einstellung des Verfahrens unter Auflage einverstanden sind.

Angaben zu Ihrer Ausbildung und Ihrem akademischen Grad dagegen helfen hier nicht weiter. Angaben zum Einkommen und den Unterhaltsberechtigten (Kindern) helfen dagegen bei der der Bestimmung einer Geldstrafe oder Auflage.

Die Wahrscheinlichkeit dass bei Ihnen das Verfahren nicht eingestellt wird erachte ich als gering.

Der Verzicht auf Rückgabe sichergestellter Gegenstände ist bei Ihnen nicht relevant braucht also nicht angegeben werden.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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