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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 25805
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich habe am 13.Januar 2018 eine Firma in der Schweiz

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe am 13.Januar 2018 im Internet eine Firma in der Schweiz angeschrieben und mich für einen Kredit erkundigen wollen und das nur Informativ. Stattdessen haben sie mir eine Kreditkarte zugesandt, die ich aber nicht entgegengenommen habe und verlangten 99,90 Euro. Ich habe denen aber sofort am 14.Januar eine Email zukommen lassen, daß ich von meinem Widerrufsrecht mich berufe und hiermit vom Vertrag zurücktrete. Die aber haben mir zurückgeschrieben, daß ich auf das Widerrufsrecht verzichtet hätte und somit zahlen muß. Ich habe weder was unterschrieben noch die Kreditkarte entgegengenommen. Jetzt drohen die mir mit Inkasso und Kontopfändung. Meine Frage ist nun, was soll ich machen, ich habe ja mein Widerrufsrecht in Anspruch genommen und die behaupten, ich hätte darauf verzichtet, was aber nicht der Wahrheit entspricht, da ich erkannt habe, daß da was nicht ganz in Ordnung ist mit dieser Firma und ich darauf lieber Abstand genommen habe, mit eben diesem Widerrufsrecht. Bitte um Ihren Rat. Danke ***** ***** und verbleibe mit freundlichen Grüßen. Josip-Mario Marincic

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie müssen keine Zahlung leisten und können daher die Forderung zurückweisen!

Sie haben nämlich form- und fristgerecht von Ihrem gesetzlichen Widerrufsrecht gemäß den §§ 312 g, 355 BGB Gebrauch gemacht.

Mit erfolgtem Widerruf ist Ihre Vertragserklärung rechtlich gegenstandslos und hinfällig geworden - Sie waren und sind demzufolge an den Vertrag rechtlich nicht gebunden!

Behauptet nun der Anbieter, Sie hätten angeblich auf Ihr Widerrufsrecht verzichtet, so ist der Anbieter hierfür in der vollen Darlegungs- und Beweispflicht: Das bedeutet, dass der Anbieter den konkreten Nachweis zu führen hat, dass Sie auf Ihr Widerrufsrecht verzichtet haben.

Da Sie aber tatsächlich zu keinem Zeitpunkt einen solchen Verzicht erklärt haben, wird der Anbieter diesen ihm obliegenden Nachweis auch nicht erbringen können mit der Folge, dass Sie auch keine Zahlungen zu leisten haben.

Weisen Sie daher die geltend gemachte Forderung schrlftlich (Einschreiben) unter ausdrücklicher Berufung auf die hier dargestellte und klare Rechtslage zurück!

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gerne können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")!

Geben Sie bitte andernfalls Ihre positive Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung ab.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Sollte ich aber, was mir absolut nicht klar wäre, eine Verzichtserklärung des Widerrufsrecht angeklickt haben, so habe ich aber am nächsten Tag, nach der Registrierung sofort mein Widerrufsrecht in Anspruch genommen, ohne zu wissen, daß ich eventuell einer raffinierten Masche auf den Leim gegangen bin. Ich weiß nur, daß ich sofort reagiert habe, als ich gelesen habe, daß die mir eine Kreditkarte zugeschickt haben, die damals 99,90 Euro gekostet hat und Mitlerweile 199,- Euro kosten soll, mit Verzugszinsen und Mahnungen, ich aber eben diese Kreditkarte nicht angenommen habe. Ich war sehr erstaunt und zugleich böse, als ich denen mein Widerrufsrecht zugesandt habe und die mir dann eben mitteilten, ich hätte darauf verzichtet. So dumm kann man doch nicht sein, ich bin mir keiner Schuld bewußt und bestehe weiterhin auf mein Widerrufsrecht.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Sie können ganz beruhigt sein, denn selbst wenn Sie einen entsprechenden Button angeklickt haben sollten, so könnten Sie dies wegen arglistiger Täuschung nach § 123 BGB erfolgreich anfechten, wenn Sie nicht ausdrücklich darauf hingewiesen worden wären, dass Sie damit auf Ihr Widerrufsrecht verzichten (woran es in solchen Fällen regelmäßig fehlt)!

Klicken Sie dann bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Sollte ich sozusagen jetzt alle Mahnungen und Drohungen für Pfändungen meines Kontos, ignorieren und dem gelassen entgegensehen, da die mir auch mit einer Strafanzeige gedroht haben ? Bin richtig nervös jetzt, aber wie gesagt, ich habe nichts falsches gemacht. Das war meine letzte Frage, dann werde ich auf jeden Fall Sie anschließend bewerten. Ich kann nur sagen, ich war mehr als zufrieden mit Ihrer Auskunft.

Es gehört leider zu dem üblichen Vorgehen, die Opfer solcher Anbieter durch allerelei (leere) Drohungen gefügig und zahlungswillig zu machen!

Lassen Sie sich hiervon nicht einschüchtern und unter Druck setzen, und erbringen Sie keine Zahlung.

Sollte man Sie nicht in Ruhe lassen, so melden Sie sich hier bitte zurück - nach Ihrer jetzigen Bewertung können Sie jederzeit nachfragen.

Klicken Sie dann bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Sehr geehrter Herr Huettemann. Habe am 04.04.2018 von dieser Firma schneller Kredit, nachdem ich nach Ihrem Anwalts-Beratungs Chataustausch, denen das per Email gesendet habe, einen Anruf von irgendeinen Mitarbeiter dieses Unternehmen bekommen, der versucht hatte mir klar zu machen, ich sollte jetzt klein beigeben und endlich zahlen, weil sonst die Kosten noch höher ausfallen würden. Habe das Gespräch dann mit den Worten beendet, ich hätte alles per Mail klar beschrieben und möchte keine weiteren Anrufe mehr erhalten. Hier nun mein Schreiben an dieses Unternehmen.Josip-Mario Marincic <*****@******.***>
3. Apr. (vor 3 Tagen)
an support
Sehr geehrte Frau Brigitte Gärtner, sehr geehrte Damen und Herren.
Da ich von Ihnen immer wieder ein Schreiben mit Mahnungen und Androhungen der Kontopfändung, zugesandt bekomme, werde ich mich nach dem Paragraphen§§312 g, 355 BGB berufen, wo die Rechtslage des Widerrufsrecht eindeutig dargestellt wird und ich Ihnen das Widerrufsrecht am 14.Januar 2018 habe zukommen lassen. Ich habe niemals auf mein Widerrufsrecht verzichtet oder gar einen solchen Button angeklickt und wenn doch, dann berufe ich mich auf §123 BGB, wegen arglistiger Täuschung. Bitte unterlassen Sie weiter solche Drohungen, wie Mahnungen und Kontopfändung. Habe mich mit meinem Anwalt getroffen und es wurde mir auch geraten, auf jedenfall nichts an Sie zu bezahlen, da die Rechtslage nach §§312 g, BGB einwandfrei dargestellt ist.
Mit freundlichen Grüßen.
Nachdem ich diese Mail an dieses Unternehmen gesendet habe, kam diese Mail zurück, wie auch die darauffolgendeschneller.credit | Support <*****@******.***>
3. Apr. (vor 3 Tagen)
an mich
Ticket #92467: Widerrufsrecht Kundennummer: 116062
Ihre Anfrage ist in unserem Ticketsystem eingegangen und wird von unserem Spezialisten für Ihren Themenbereich überprüft.Ihre Fall-Nummer: 92467Wir sind bemüht Ihre Anfrage innerhalb von 48 Stunden zu beantworten. Bitte sehen Sie bis dahin von weiteren Nachfragen ab.Bitte werfen Sie in der Zwischenzeit auch einen Blick in unsere FAQs, vielleicht wurde Ihre Frage hier bereits beantwortet.Um zusätzliche Kommentare hinzuzufügen, antworten Sie bitte einfach auf diese E-Mail.
Josip-Mario Marincic,Bitte beachten Sie - von jetzt an - unsere Bankdaten werden folgendermaßen geändert:Kontoname: OnePlus AM BV
IBAN: NL56BUNQ2206050269
BIC: BUNQNL2A
Betrag: 119,90 €
Zweck: INV_116062_MünchenAlle Zahlungen auf dem vorherigen Konto werden nicht mehr akzeptiert werden.
Wir bitten Sie im Interesse beider Seiten, der offene Betrag von 119,90 € begleichen sofort weitere Mahnkosten zu vermeiden.
Mit freundlichen GrüßenBrigitte Gärtner | Premium-KundenserviceHiermit kann ich zumindest erkennen, das plötzlich die Bankdaten geändert wurden und hier schon nach meiner Meinung was faul ist. Unabhängig von diesen Vorgängen, habe ich mich nach Ihrem Rat gehalten, nicht zu zahlen, da ich ja im Recht bin und die mir erstmal das beweisen müssen, was die mir vorwerfen, auf mein Widerrufsrecht, verzichtet zu haben. Ich hoffe, es war kein Fehler, denen diese Email, wie Oben erkennbar, gesendet zu haben. Erwarte wieder von Ihnen eine Antwort, wie Sie das ganze sehen. Mit freundlichen Grüßen. Josip-Mario Marincic

Sie haben sich absolut richtig verhalten: Lassen Sie sich auch durch mögliche weitere Anschreiben und/oder Anrufe nicht einschüchtern. Sollten Sie dennoch angerufen werden, so teilen Sie mit, dass Sie Strafanzeige wegen Nötigung erstatten werden, wenn man Sie nicht in Ruhe lässt.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Bedanke ***** ***** Herzlichst für die schnelle Antwort. Ich kann Sie wie auch Ihre Anwaltskanzlei nur weiterempfehlen. Habe nur noch eine Frage. Was würde es kosten, wenn Sie z.B. in meinem Auftrag dieses Unternehmen anschreiben würden, weil ich da eine größere Chance sehe, endlich in Ruhe gelassen zu werden und auch rein Psychologisch der Effekt von einem Anwalt vertreten zu werden, besser ist. Mit freundlichen Grüßen. Josip-Mario MarincicPs. Mir ist auch aufgefallen, dass die nie auf meine Email, endlich in Ruhe gelassen zu werden und mit deren Drohungen, was Kontopfändung und Mahnungen betrifft, eigentlich nie darauf reagiert oder geantwortet haben. Das sagt doch schon alles.

Ich kann Ihnen gerne im Rahmen des hiesigen Premium Service ein entsprechendes Anschreiben fertigen (eine Beauftragung außerhalb dieses Portals ist aufgrund meiner hohen Arbeitsauslastung derzeit leider nicht möglich).

Sofern Sie dies wünschen, teilen Sie mir dies bitte mit. Ich kann Ihnen dann ein Angebot unterbreiten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Wenn ich Sie richtig verstehe, würden Sie mir ein Schreiben aufsetzen, was ich denen dann zukommen lassen könnte, aber ohne eines erkennbaren Anwalts Briefes. Wäre sozusagen ein Schreiben, als würde ich es privat sendenß

Richtig!

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Jetzt ist es nur noch eine Kostenfrage. Was würde so ein Brief an dieses Unternehmen mir kosten?

Ich unterbreite Ihnen ein Angebot!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Huettemann. Wenn Sie einverstanden sind, würde ich gerne bis Ende diesen Monat April, erstmal abwarten, was eventuell noch von diesem Unternehmen, an mich gesendet wird und ich auch rein Finanziell dann besser gestellt bin um Sie dann bezahlen zu können und es dann auch von meiner Seite Gewährleistet werden kann. Hoffe es macht Ihnen nichts aus, wenn ich zu Ihnen Aufrichtig bin, dass ich zur Zeit ein bischen einen Engpass habe, aber am Monatsende, es kein Problem dann wäre, die Sache anzugehen. Sollte ich aber von diesem Unternehmen nichts mehr weiterhin hören, was ich sehr hoffe, dann werde ich es Ihnen auch mitteilen. Ansonsten wünsche ich Ihnen noch einen schönen erfolgreichen Tag und ein schönes Wochenende. Mit freundlichen Grüßen.
Josip-Mario Marincic

Kein Problem!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt