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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17605
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Ich wollte einer Brieffreundin eine schöne Osterkarte zu

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich wollte einer Brieffreundin eine schöne Osterkarte zu Ostern schicken. Ich bin bei Rossmann gewesen und kaufte eine wunderschöne Osterkarte danach bin ich zu Kivelitz gelaufen (Zeitschriftengeschäft) und kaufte die dafür notwendigten Briefmarken. Karte zuhause fertig geschrieben und dann ab zur Post.
BIS JETZT ALLES NOCH EIN GANZ NORMALER ABLAUF
Heute kam ein Brief von der Deutschen Post mit dem Vorwurf gegen mich wegen Briefmarkenfälschung
Sehr geehrter Herr..
in unseren Betriebsstätten wurden 2 Briefsendungen angehalten, die Sie versandt haben. Wir mussten leider feststellen, dass Sie zur Freimachung ihrer Sendungen keine offiziellen Briefmarken der Deutschen Post verwendet haben. Bei der von Ihnen verwendeten 1,45€ Marke, Motiv: Fregatte aus Elfenbein, handelt es sich um eine Fälschung, wie sie derzeit u.a im Internet angeboten wird. Sollten Sie noch weitere Briefmarken aus Ihrer Bezugsquelle besitzen, so bitten wir Sie, auch in Ihrem eigenen Interesse, den beigefügten Fragebogen auszufüllen und an uns zurückzusenden. Des weiteren würden wir Ihnen gerne die Sendungen zurück geben

Seh geehrter Ratsuchender,

vielen Dank

Das ist kein Vorwurf gegen Sie, die Marke gefälscht zu haben, die Post hat nur die Beförderung abgelehnt.

Wenn Sie nichts davon wussten, dann haben Sie keine Urkundenfälschung begangen.

Solange man Sie nicht beschuldigt, sollten Sie auch den Frsgebogen ausfüllen, wo Sie die Marken gekauft haben

Villeicht haben Sie auch noch den Kassenzettel

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Die Briefmarken sind mir in dem Zeitschriftengeschäft als handelsübliche Briefmarken verkauft worden

Sehr geehrter Ratsuchende, um Urkundenfälschung zu begehen braucht man Vorsatz. Den haben Sie nicht. Sie haben die Briefmarken unwissentlich gekauft.

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Ich habe daraufhin sofort mein Anwalt eine E-Mail geschrieben und er schrieb folgendesUnter diesen Umständen haben Sie mit keinerlei rechtlichen Konsequenzen zu rechnen, denn Sie haben sich nicht strafbar gemacht.Strafbar ist nur die wissentliche und willentliche Verwendung oder Herstellung gefälschter Wertzeichen gemäß 148 StGBSchon daran fehlt es in Ihrem Fall von vornherein, denn Sie sind gutgläubig davon ausgegangenen, dass man Ihnen handelsübliche Briefmarken verkauft hat mit der Folge, dass es schon an jeglichen Vorsatz Ihrerseits fehlt.Anwaltlich ist daher anzuraten, dass Sie die Post über den gesamten Sachverhalt in Kenntnis setzen und dieser auch insbesondere ausdrücklich mitteilen, wo Sie die Marken käuflich erworben haben. Die Post ihrerseits wird sodann Strafanzeige erstatten können.

Sehr geehrter Ratsuchende ganz genau, dieser Auffassung bin ich auch. Bitte also nicht aufregen, Sie haben sich nicht strafbar gemacht. Sie sollten nur diesen Fragebogen ausfüllen damit nicht noch mehr Leute auf diese falschen Briefmarken aus dem Zeitschriftenladen hereinfallen.

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Letzte Frage
Sollte ich die Staatsanwaltschaft darüber in Kenntnis setzen?

Sehr geehrter Ratsuchende, nein, das macht die Post schon von sich aus. Die hat nämlich das größte Interesse daran, dass das nicht noch mal passiert.

Ich kann mir vorstellen, dass Sie darüber sehr erschrocken sind. Sie müssen sich aber wirklich keinerlei Gedanken machen, Ihnen fehlt jeglicher Vorsatz und sie haben sich nicht strafbar gemacht

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Allerletzte Frage
Was mache ich, wenn die Post vorerst Strafanzeige gegen mich erstattet?

Sehr geehrter Ratsuchende, das wird sie nicht.

Falls doch dann können Sie sich ja damit verteidigen, wo Sie die Briefmarken gekauft haben.

Wie gesagt ist eine Strafanzeige gegen sie äußerst unwahrscheinlich, denn sie sind ganz einfach Opfer dieser Briefmarken Fälschung geworden.

Sie haben ehrlich nichts zu befürchten, glauben Sie mir.

Wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung und wünsche Ihnen dennoch frohe Ostern

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Ich werde den Fragebogen ausfüllen aber wie geht es dann weiter?

Sehr geehrter Ratsuchende, Sie schicken den Fragebogen ein, Schilder noch mal den Sachverhalt, nämlich dass sie die Briefmarken in diesem Geschäft gekauft haben und nicht gewusst haben , dass es sich hierbei um Fälschungen handelt.

Die Post wird dann wohl den Besitzer des Ladens anschreiben Und in dieser Richtung dann weiter ermitteln.

Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Schöne Ostertage

Danke ***** ***** und lassen Sie sich bitte von dem Vorfall ihr schönes Osterfest nicht verderben.

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Kann ich das der Post schicke
unter Bezugnahme auf Ihr Schreiben vom teile ich Ihnen hiermit mit das Medi in Rhede stehen den Marken am in dem Ladenlokal als gängige und handelsübliche verkauft worden sind von dem Umstand dass es sich um gefälschte Briefmar***** *****delt besaß ich selbstverständlich zu keinem Zeitpunkt die geringste Kenntnis den erhobenen Vorwurf einer Briefmarken Fälschung weiß ich daher nachdrücklich und mit Entschiedenheit zurück vielmehr behalte ich mir meinerseits vor Schadensersatzansprüche gegen das Geschäft geltend zu machen und gegebenfalls Strafanzeige zu erstatten

Sehr geehrter Ratsuchende, schreiben Sie es doch viel einfacher.

„Die beiden Marken habe ich am..... im Geschäft so und so Adresse ........ gegen ...... Uhr gekauft.

Ich wollte damit Osterkarten verschicken. Ich habe nicht gewusst, dass es sich dabei um Fälschungen handelt, sonst hätte ich sie niemals gekauft.

Ich habe sie für ganz normale Briefmarken gehalten.“

Man hat Ihnen doch noch gar keine Briefmarkenfälschung vorgeworfen.

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Ich werde auch die Tage was machenIch werde in dem Geschäft noch einmal 2x Briefmarken a 145Cent kaufen und Sie bei der Deutschen Post ein schicken mit der bitte, die Briefmarken zu über prüfen ob es sich um gefälschte Briefmar***** *****delt

Nein, machen Sie das bitte nicht. Sie können sonst in Schwierigkeiten kommen, denn Sie wissen ja jetzt , dass die Marken ggf gefälscht sind

Ich würde das Geschäft ganz einfach vermeiden