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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 24178
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich wollte einer Brieffreundin eine schöne Osterkarte zu

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich wollte einer Brieffreundin eine schöne Osterkarte zu Ostern schicken. Ich bin bei Rossmann gewesen und kaufte eine wunderschöne Osterkarte danach bin ich zu Kivelitz gelaufen (Zeitschriftengeschäft) und kaufte die dafür notwendigten Briefmarken. Karte zuhause fertig geschrieben und dann ab zur Post.
BIS JETZT ALLES NOCH EIN GANZ NORMALER ABLAUF
Heute kam ein Brief von der Deutschen Post mit dem Vorwurf gegen mich wegen Briefmarkenfälschung
Sehr geehrter Herr..
in unseren Betriebsstätten wurden 2 Briefsendungen angehalten, die Sie versandt haben. Wir mussten leider feststellen, dass Sie zur Freimachung ihrer Sendungen keine offiziellen Briefmarken der Deutschen Post verwendet haben. Bei der von Ihnen verwendeten 1,45€ Marke, Motiv: Fregatte aus Elfenbein, handelt es sich um eine Fälschung, wie sie derzeit u.a im Internet angeboten wird. Sollten Sie noch weitere Briefmarken aus Ihrer Bezugsquelle besitzen, so bitten wir Sie, auch in Ihrem eigenen Interesse, den beigefügten Fragebogen auszufüllen und an uns zurückzusenden. Des weiteren würden wir Ihnen gerne die Sendungen zurück geben

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Die Briefmarken sind Ihnen aber in dem Zeitschriftengeschäft als handelsübliche Brietmarken verkauft worden - ist das richtig?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Ja, richtig

Vielen Dank für Ihre Klarstellung!

Unter diesen Umständen haben Sie mit keinerlei rechtlichen Konsequenzen zu rechnen, denn Sie haben sich nicht strafbar gemacht!

Strafbar ist nur die wissentliche und willentliche (=vorsätzliche) Verwendung oder Herstellung gefälschter Wertzeichen (=Briefmarken) gemäß § 148 StGB:

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__148.html

Schon daran fehlt es in Ihrem Fall von vornherein, denn Sie sind gutgläubig davon ausgegangen, dass man Ihnen handelsübliche Briefmarken verkauft hat mit der Folge, dass es schon an jeglichem Vorsatz Ihrerseits fehlt.

Anwaltlich ist daher anzuraten, dass Sie die Post über den gesamten Sachverhalt in Kenntnis setzen und dieser auch insbesondere ausdrücklich mitteilen, wo Sie die Marken käuflich erworben haben. Die Post ihrerseits wird sodann Strafanzeige erstatten können!

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Können Sie mir behilflich sein, beim Verfassen des Schreibens an die Deutsche Post?

Gerne kann ich Ihnen über die bereits beantwortete Anfrage hinaus ein entsprechendes Schreiben fertigen.

Ich unterbreite Ihnen ein entsprechendes Angebot - einen Moment bitte.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Ich bin ihnen sehr dankbar

Vielen Dank!

Das Schreiben werde ich Ihnen in etwa 15-20 Minuten hier einstellen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sie können das Schreiben wie folgt formulieren:

Sehr geehrte Damen und Herren,

unter Bezugnahme auf Ihr Schreiben vom....teile ich hiermit mit, dass mir die in Rede stehenden Marken am....in dem Ladenlokal xy (Anschrift und Name des Geschäfts) als gängige und handelsübliche verkauft worden sind.

Von dem Umstand, dass es sich um gefälschte Briefmar***** *****delt, besaß ich selbstverständlich zu keinem Zeitpunkt die geringste Kenntnis.

Den erhobenen Vorwurf einer Briefmarkenfälschung weise ich daher nachdrücklich und mit Entschiedenheit zurück.

Vielmehr behalte ich mir meinerseits vor, Schadensersatzansprüche gegen das Geschäft geltend zu machen und gegebenenfalls Strafanzeige zu erstatten.

Mit freundlichen Grüßen
Datum/Unterschrift

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Was ist, wenn die mich Anzeigen?

Eine solche Anzeige würde schon nicht entgegengenommen werden, da Sie sich als gutgläubiger Käufer ersichtlich überhaupt nicht strafbar gemacht haben!