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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17628
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Frau hat ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Frau hat ein Kleinunternehmen im Bereich Nähtextil (Kleinunternehmerregelung; sie näht Kinderkleidung) und kratzt an der Grenze für den maximalen Umsatz. Nun überlege ich ob ich selbst ebenfalls ein Unternehmen anmelde um den Umsatz unter uns aufzuteilen. Ich möchte einen Teil der Ausgaben (Material) über mein Unternehmen laufen lassen und sie würde mir Rechnung für die Dienstleistung (das Nähen) in Rechnung stellen. Meine eigene Leistung wäre der Verkauf und der Vertrieb der Produkte auf gewissen Verkaufsportalen (diese Leistung erbringe ich auch wirklich, bisher aber einfach inoffiziell).
Mein Ziel: Sie hat dadurch weniger Umsatz, zudem könnten wir den Gewinn zwischen uns (durch die Höhe der Rechnungen für die Dienstleistungen) verschieben. Nachdem wir steuerlich gemeinsam veranlagt sind macht das in dieser Hinsicht keinen Unterschied aus. Nachdem meine Frau aber noch bei mir Famlilienversichert ist, müssen wir auch hier eine gewissen Gewinngrenze einhalten.
Meine Frage:
- funktioniert das so wie ich mir das vorstelle oder gibt es Hindernisse? Oder gar einen anderen Weg dieses Ziel zu erreichen.
Vielen Dank vorab.

Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank für die freundliche Anfrage.

Diese Konstellation ist möglich. Sie müssen es aber für das Finanzamt vertraglich so gestalten, wie sie es auch mit dritten Personen gestalten würden. Zudem muss eine Trennung der Konten bestehen und das Geld, dass sie Ihnen in Rechnung stellt muss auch tatsächlich fließen. Dann sehe ich kein Problem

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Sehr geehrte Frau Schiessl,
danke ***** *****ür die Antwort / Bestätigung. Reichen bei "vertraglich gestalten" die Rechnungen? Oder muss es eine Vertrag als "Rahmen" für die regelmäßigen Rechnungen geben? Meine Frau (ihr Unternehmen) hat ein eigenes Konto - ich selbst bisher nur das gemeinsames ODER-Konto zusammen mit ihr. Bräuchte ich zwingend ein zusätzliches?
Gibt es irgendeinen "Link" /Urteil /Gesetzestext dazu, wo ich Details nachlesen oder mich darauf beziehen könnte? Damit ich (und wenn es nur für die eigene Sicherheit ist) etwas in der Hand habe?
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Ein Telefonat möchte / brauche ich nicht. Ich glaube auch nicht, dass es weitere Rückfragen danach gibt.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie müssen zwingen getrennte Konten haben, damt Ihnen das Entgelt nachweisbar alleine zufliest

Bei einem Gemeinschsftskonto gehört der Eingang ja Ihrer Frau mit.

Ich würde zudem einen Vertrag empfehlen.

Es gibt die Rechtsprechung der Finanzgerichte zu den Ehegattenarbeitsverhältnissen.

Die wäre hier entsprechend anzuwenden

Wichtig ist dass Sie die Verträge genau so wie mit einem fremden Dritten abschließen würden

Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.