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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 28264
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, ich benötige Hilfe bei KFZ-Kredit für eine andere

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich benötige Hilfe bei KFZ-Kredit für eine andere Person ( B )
näher beschrieben, Haftungsfragen zwecks Aufrechterhaltung des Fahrzeugwertes und der Sicherstellung der Fahrtauglichkeit. Nutzungsverträge gibt es nicht.
Ich habe den Kaufvertrag gemacht, stehe in Zulassungsbescheinigungen 1 und 2.
Bank zieht von meinem Konto ein, Person B zahlt an mich ( bisher, ausser einer Rate und Verschiebungen in nächsten Monat, alles soweit gezahlt ).
Versicherungsnehmer ist Person B ( Fahrerin ).
Diese wurde schon nach einem Jahr, von der damaligen Versicherung wegen nichtzahlens, gekündigt!
Durch einige tiefgreifende Vertrauensbrüche (Finanzen,Recht) und die sichere Erkenntnis, dass Person B das Fahrzeug in keinster Weise in einem ordentlichen Zustand
( optisch/technisch/StVO zulässig ) weder unterhalten hat, noch weiter unterhalten kann bzw. wird und wirklich tiefgreifende finanzielle Probleme auf Person B zukommen werden, habe ich ersteinmal das Fahrzeug "sichergestellt" um erstmal mir einen Überblick über die Lage zu verschaffen und dabei auch meine Befürchtungen bestätigt bekommen.
Eine sofortige Durchsicht des KFZ bei einer Werkstatt brachte das Ergebnis, dass Antriebsmanschetten beidseitig und Bremsen hinten komplett durch sind ( Klötzer UND Scheiben ). Kostenvoranschlag wurde umfangreich und ausführlich erstellt.
Beläuft sich auf etwa 650€.
Die zeitweise "Sicherstellung" des Fahrzeugs erklärte ich mit folgenden Worten:
"Ich sehe ganz einfach die Aufrechterhaltung der Betriebs-und Fahrtüchtigkeit sowie die Aufrechterhaltung und Werterhaltung, des Fahrzeuges ansich, als grob gefährdet."
"Sollte alles IO sein und die oben genannten Bedenken ungerechtfertigt, dann werde ich natürlich auch entsprechend handeln und es geht alles seinen gewohnten Gang."
Ein Schuldnerschreiben hat sie mir, erst unter deutlichem Nachdruck, unterschrieben.
In dem ich die mtl. Rate, die Ablösesumme und den Restkreditbetrag aufführte.
Ein Säumnis einer Zahlung würde den jeweiligen restlichen Kreditbetrag schuldig werden lassen.
Jetzt kommt sie mit Anwalt, Vertrag ist anfechtbar, ich soll innherhalb einer Frist von
6 Tagen meinen Zweitschlüssel sowie sämtliche Papiere raus rücken.
Welche Verpflichtungen und Risiken trage ich selbst für diesen Umgang mit dem Fahrzeug?
Kann und darf ich überhaupt etwas entscheiden?
Wenn ich grobe Risiken, sowohl in der Finanzierung, alsauch in der Nutzung des Fahrzeugs kenne, muss ich allem beipflichten, Reparaturen ( Verschleiss, sonstige optische Beschädigungen )?!
Ich bin gewollt, sie aus dem Kreditvertrag zu entlassen, da ich eine andere Käuferin gefunden habe. Doch müsste ich jetzt das Auto, um es dem normalen, fahrtauglichen und, der Kreditsumme ( des eigentlichen Wertes ) entsprechenden Zustand zu versetzen, eine ordentliche Summe selbst zahlen?!
Ich hoffe, ich habe nichts vergessen.
Vielen Dank ***** *****!

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Sie im Kaufvertrag stehen und auch in den Zulassungsbescheinigungen, dann kann sich ein Anspruch auf Übereigung des Fahrzeuges allenfalls aus einer (mündlichen) Vereinbarung zwischen Ihnen und der Person B geben. Wenn nun die Person B diese Vereinbarung mehrfach verletzt hat, dann wäre der erste Schritt die Vereinbarung durch eine fristlose Kündigung zu beenden.

Da die Gegenseite gegen die Vereinbarung verstoßen hat das Fahrzeug instand zu halten und gegebenenfalls wieder instand zu setzen, haben Sie nach § 280 BGB einen Anspruch auf Schadensersatz gegen diese Person.

Wenn Sie Kreditnehmer sind, dann sind Sie natürlich verpflichtet, den Kredit weiter zu bedienen. Im Darlehensvertrag mit der Bank haben Sie auch möglicherweise vereinbart das Fahrzeug instand zu setzen und regelmäßig warten zu lassen. Darauf sollten Sie Ihren Vertrag durchsehen. Wenn Sie den Kaufvertrag und den Darlehensvertrag unterzeichnet haben, dann tragen Sie diese Risiken bereits von Anfang an.

Ich gehe auch davon aus, dass die Bank hier ein Sicherungseigentum vereinbart mit mit der Folge, dass Sie das Fahrzzeug nur mit der Zustimmung der Bank veräußern werden können.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Hallo Herr Schiessl,
vielen Dank für Ihre durchaus schnelle Antwort.Jedoch ist, für mich, Ihre Antwort noch etwas neblig für mich.Ich versuche mal noch etwas einzugrenzen....Es gibt keine Nutzungsvereinbarung zwischen Halter (ich) und Fahrer ( Person B ).
ADAC meinte, dass ich gründsätzlich alle Reparaturen zu machen habe ( Werterhaltung, Verschleiss), wenn es keine schrftl.Vereinbarung (ich) und Fahrer ( Person B ) darüber gibt.
Nun bin ich ja so ein Grundloyaler Mensch und gehe davon aus, dass wenn jemand einen Schaden an einem Fahrzeug macht, dass jemand Anderem gehört......Sie wissen schon.Aber hier bin ich echt Entscheidungstechnisch in einer Zwickmühle. Könnte und wöllte Person sofort aus allem entlassen.
Nur sehe ich es def. nicht ein, dass ich tiefgreifende und grob fahrlässig herbei geführte Mängel ( technisch / optisch), auf meine Kosten reparieren lassen soll, um den Fahrzeugwert/Zustand, einem möglichen Verkauf an dritte, herstellen zu MÜSSEN, sonst nimmts der dritte nicht...Vielen Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie keinen schriftliche sondern nur eine mündliche Vereinbarung haben, dann wird das Problem im Nachweis dieser Vereinbarung liegen. Können Sie den Nachweis nicht führen, dann wird der Schadensersatz nicht oder nur schwierig durchzusetzen sein. In diesem Falle bleibt es bei Ihrer grundsätzlichen Verantwortung das Fahrzeug selbst zu warten und instand zu halten.

Etwas anderes gilt wenn Person B das Fahrzeug (zum Beispiel durch einen Unfall) beschädigt hat. In diesem Falle haben Sie unabhängig davon ob die Vereinbarung beweisbar ist oder nicht einen Anspruch aus § 823 I BGB auf Schadensersatz gegen Person B.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ok, vielen Dank für ihre Hilfe.
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Restlichen "Feiertag"....
LG

Bitte sehr gerne!

Ich wünsche Ihnen ein frohes Osterfest!