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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18030
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo,mir stellt sich folgende Frage:Der Vater meiner

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,mir stellt sich folgende Frage:Der Vater meiner Lebenspartnerin ist verstorben. Er hat als Alleinerbe in einem notariellen Testament seine Frau eingesetzt.Meiner Lebenspartnerin hat er als Vermächtnis ein Haus in dem sie bisher zur Miete wohnt hinterlassen.Das Haus hat einen Wert von 800.000,- Euro. Meine Lebenspartnerin möchte das Haus auch weiterhin bewohnen.Muss sie nun von den ganzen 400.000,- Euro Ebschaftssteuer (400.000,- sind ja auf jeden Fall frei) bezahlen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Anfrage.

wenn sie dort 10 Jahre wohnen bleibt und das Haus nicht vermietet wird, bleibt das Erbe steuerfrei

Zudem darf eine Wohnfläche von 200 qm nicht überschritten werden

dann ist es nämlich das sog Familienheim

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Nochmal zur Sicherheit,
Es ist aber nicht das Haus in dem der Verstorbene gewohnt hat, sondern ein weiteres Haus in dem seine Tochter zur Miete wohnt bzw. gewohnt hat (Jetzt ist sie ja Eigentümerin).

Vielen Dank für die Klarstellung

Die Voraussetzungen des § 13 Abs. 1 Nr. 4b ErbStG sind die folgenden

  • Der Erblasser muss bis zu seinem Tod im Familienheim gewohnt haben oder aus zwingenden Gründen (z.B. Pflegbedürftigkeit) daran gehindert gewesen sein.

Ist das nicht der Fall wird leider ganz normal besteuert

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Jetzt muss ich trotzdem nochmals nachfragen.
Zum Zeitpunkt des Todes war die Immobilie die meine Lebensgefährtin erhält ja vermietet, auch wenn sie selbst der Mieter war.
Sieht das Gesetz bei der Besteuerung nicht einen Abschlag von 10% des Immobilienwertes vor, wenn die Immobilie vermietet ist?

Das ist richtig und ergibt sich aus § 13 c ErbSTg, der sog Verschonungsabschlag

Korrektur

Die Vorschrift ist der § 13 d

laut

ErbStG § 13d Steuerbefreiung für zu Wohnzwecken vermietete GrundstückeMeinckeMeincke/Hannes/Holtz, ErbStG
17. Auflage 2018

muss das Grundstück erdt vermietet WERDEN, also nicht vermietet SEIn

Leider also kein Abschlag

wenn ich Ihre Frage beantwortrt habe bitte ich um positive Bewertung

danke

Kann ich Ihnen noch weiterhelfen ?

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