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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17610
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Ich habe für meinen Arbeitsgeber 2017 einen Vertrag

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe für meinen Arbeitsgeber im Januar 2017 einen Vertrag unterschrieben, bzw. einen Auftrag für einen neuen Drucker. Ich hatte damals den Vertragspartner darauf hingewiesen, dass ich nicht unterschriftsberechtigt bin und bei einem gültigen Vertrag mein Chef unterschreiben müsste. Der Partner hatte damals am selben Tag Tagung und konnte nur noch da die Preise halten lt. seiner Aussage. Nach einigem Hin und Her hatte wir uns im September für einen anderen partner entschieden. Nun kam es aber mit Hinweis auf den auftrag vom Jan. im November zu Auslieferung des Druckers. Der Partner hatte mündlich behauptet, wir können ihn testen. Nun steht das ding hier und keiner nutzt es. wir haben bereits wiederholt im Abholung gebeten. Die Firma besteht darauf dass es ich um eine rechtsgültige Unterschrift handelt welche bindent ist. WIe sollen wir uns hier verhalten?

Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank für die Anfrage.

Gerne helfen ich weiter.

Sie haben als Vertreter ohne Vertretungsmacht gehandelt.

Sie hatten mitgeteilt., dass Sie nicht vertretungsberechtigt sind

Eine Anscheins- oder Duldungsvollmacht scheidet daher aus.

Schließt ein Vertreter ohne Vertretungsmacht einen Vertrag ist dieser schwebend unwirksam

Ob er wirksam wird,hängt von der Genehmigung des Vertetenenen ab, § 177 BGB

Da Ihr Arbeitgeber den Vertrag nicht genehmigt hat, ist der Vertrag unwirksam

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Wie soll ich jetzt reagieren. Gibt es hier ein Schreiben? Danke

Sie schreiben ganz einfach, dass Sie als Vertreter ohne Vertretungsmacht gehandelt haben und dies bei Vertragsschluss mitgeteilt haben.

Weiterhin schreiben Sie, dass der vertretene Arbeitgeber die Genehmigung versagt hat

Wenn der Arbeitgebr das so noch nicht getan hat, soll er es naschholen.

Der Vertrag ist damit endgültig unwirksam

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Kann ich auf irgendwas verweisen? Oder muss der andere dann beweisen dass ich nicht gesagt habe, das ich keine Unterschriftsgenehmigung habe? Es steht eigentlich Aussage gegen Aussage.

Sie sind Zeuge, Vertragspartei ist ja Ihr Arbeitgeber

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
ich bin zeuge für was was ich selber getan habe?

Ja, denn der Ansprcu richtet sich ja gegen den Arbeitgeber , nicht gegen Sie

Sie sind Zeuge dafür, dass ein Vertrag nicht zustandegekommen ist mangels Vertretungsmacht

wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung

danke

Claudia Schiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.