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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 28264
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe ein Problem mit

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe ein Problem mit meinem Fitnessstudio.
Ich war bei Cleverfit in Elsenfeld und bin umgezogen nach Dietzenbach.
Dort wollte ich dann in das Cleverfit gehen.
Man sagte mir in Elsenfeld, ich müsse nur in Dietzenbach einen Vertrag machen und Bescheid sagen, dass ich bereits Mitglied bin und dann würden die das intern weiterleiten.
Das habe ich getan und gesagt, dass ich bereits Mitglied bin und mich nur "ummelden" möchte.
Der Mitarbeiter hat aber anscheinend nichts weitergeleitet und so war ich die ganze Zeit in beiden Studios angemeldet.
Er streitet ab, dass ich ihm das mitgeteilt habe und sagt er wusste davon nichts.
Da mein Unternehmen das Fitnessstudio für die Mitarbeiter zahlt, wurde der Betrag doppelt vom Firmenkonto abgebucht.
Jetzt schulde ich meiner Firma 250 Euro.
Sie können sich sicher vorstellen, dass dies für einen Normalverdiener eine Menge Geld ist.
Ich verstehe nicht, warum jetzt der Kunde dafür grade stehen muss, wenn der Mitarbeiter des Cleverfits seinen Job nicht richtig macht.
Kann ich da rechtlich irgendwas machen?
Mit freundlichen Grüßen
Michelle Friedrich

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Rechtlich gesehen hat diese Mitarbeiter eine Pflichtverletzung begangen, mit der Folge, dass das Studio Ihnen gegenüber schadensersatzpflichtig ist und die 250 EUR ersetzen muss.

Wenn der Mitarbeiter sich bereit erklärt hat die Ummeldung vorzunehmen, dann hat er die Verpflichtung dies auch zeitnah zu erledigen. Das "Vergessen" ist hier als die Pflichtverletzung zu werten die sich das Studio nach § 164 BGB zurechnen lassen muss.

Das Problem in Ihrem Falle wird aber die Beweisbarkeit sein. Sie sind für die Beauftragung des Mitarbeiters beweispflichtig. Können Sie den Beweis nicht führen (Zeugen oder Schriftstücke) so können Sie den Schadensersatzanspruch gegen das Studio nicht erfolgreich durchsetzen.

Ob Sie Schadensersatzansprüche geltend machen können hängt also davon ab ob Sie die Beauftragung des Mitarbeiters in Nachweis bringen können.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sehr geehrter Herr Schiessl,vielen Dank für Ihre Antwort.Ich habe als Beweis lediglich eine E-Mail, die ich an das Studio Dietzenbach geschickt habe in der steht :Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin bereits Mitglied bei Cleverfit, allerdings in Elsenfeld.
Da ich jetzt im Oktober nach Dietzenbach ziehe, würde ich mich gerne "ummelden".
Ich bitte um Rückruf, leider konnte mir am Freitag keiner weiterhelfen, als ich da war.
Liebe Grüße Michelle FriedrichDachte dies beweist, dass ich mich nur "ummelden" wollte und verstärkt meine Aussage, dass ich dies auch so dem Mitarbeiter gesagt habe.
Außerdem hatte ich ja bereits ein Fitnessband, das zum Zugang zu den Studios berechtigt, also war ja damit auch schon jemandem bewusst, dass ich das ja irgendwoher haben muss oder nicht ?

Sehr geehrte Ratsuchende,

haben Sie vielen Dank.

Die Mail beweis leider nicht die Beauftragung des Mitarbeiters. Meiner Ansicht nach hätte das Studio aber auf Ihre Mail reagiere müssen. Entweder das das Studio die Ummeldung selbst zeitnah vornimmt oder zumindest, dass man Sie seitens des Studios darauf hinweisen hätte müssen die Ummeldung selbst zu veranlassen. Auch in dieser Untätigkeit kann eine Verletzung einer vertraglichen Nebenpflicht und damit ein Schadensersatzanspruch gegen das Studio zu sehen sein.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sehr geehrter Herr Schiessl,vielen Dank, ***** ***** mir sehr weitergeholfen.Ich hätte da noch eine letzte Frage, wenn ich jetzt zum Anwalt gehen würde und mir ein Schreiben machen lasse, wie viel würde so was ungefähr kosten?Lohnt es sich da mehr, einfach das Geld zu bezahlen?

Sehr geehrter Ratsuchende,

bei einem Streitwert von 250 EUR lägen die Anwaltsgebühren für die außergerichtliche Tätigkeit bei etwa 84 EUR.

Einfach bezahlen würde ich nicht. Ich würde mich schriftlich an das Studio wenden, die Emai in Vorlage bringen und den Sachverhalt detailiert schildern. Stellen Sie klar, dass einmal der Mitarbeiter einen Fehler gemacht hat. Selbst wenn der Mitarbeiter dies bestreitet, so hätte man doch auf Ihre Mail in irgend einer Form reagieren müssen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.