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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 27836
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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Sehr geehrte Damen und Herren, Es geht um unerlaubtes

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Es geht um unerlaubtes Entfernen vom Unfallort:
Meine Ehefrau verursachte am 15.12.2017 einen Parkunfall, als Sie aus einer Parklücke rückwärts fuhr und ein Fahrzeug an der Stoßstange beschädigte. Sie bemerkte den Sachverhalt nicht. Nach einer Stunde kam die Polizei (eine Zeugin hatte diesen Unfall bemerkt und die Polizei informiert) um den Tatbestand zu prüfen. Das Fahrzeug wurde untersucht und ein Schaden am Stoßfänger hinten rechts ermittelt. Am Freitag letzter Woche wurde ein Strafbefehl des Amtsgerichtes Staufen im Breisgau zugestellt.
In einem Gutachten wurde ein Schaden in Höhe von 2.736,04 € ermittelt. Es wurden keine Personen an Leib und Leben geschädigt.
Das Strafmaß wurde mit eine Geldstrafe in Höhe von 1.400,-- € festgesetzt darüberhinaus wurde ein vorläufiger Entzug der Fahrerlaubnis für 8 Monate verfügt.
Heute um 12:30 Uhr kam die Polizei ins Haus und zog den Führerschein ein.
Meine Ehefrau ist auf die Nutzung Ihres PKW zur Fahrt zum Arbeitsplatz angewiesen. Die einfache Wegstrecke beträgt 32 KM. Eine Möglichkeit die Arbeitsstelle mit dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen besteht nicht. Wir haben vor, morgen im Amtsgericht Staufen im Breisgau den Einspruch persönlich einzureichen und dort zur Niederschrift zu bringen. Begründet durch die kürze der Zeit, war es uns noch nicht möglich einen Fachanwalt für Verkehrsrecht zu gewinnen.
Wie sollten wir weiter in dieser Angelegenheit vorgehen?
Es bedankt sich herzlichst für Ihre Antwort
Gerd Dusi
Sehringerstr. 9 im 79379 Müllheim

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Rechtlich gesehen haben Sie das zunächst Erforderliche getan: Einspruch eingelegt.

Folge dieses Einspruchs wird sein, dass das Amtsgericht einen Termin zur mündlichen Verhandlung anberaumen wird.

Ausschaggebend für die Frage der Strafbarkeit wird sein, ob nachweisbar ist, ob Ihre Frau den Anstoß bemerkt hat, beziehungsweise bemerkt haben kann. Dies lässt sich allein durch ein Gutachten klären. Dabei werden auch äußere Umstände eine Rolle spielen: Hat Ihre Frau das Radio laufen lassen, ging Ihre Frau aus über eine Unebenheit oder einen Bordstein zu fahren und so weiter.

Meiner Ansicht nach wäre es daher für Ihre Frau von Vorteil, wenn sie sich nicht selbst zur Sache einlassen würde sondern dies einem Anwalt überlässt, der den Tatablauf und die Tatsituation nochmals dem Gericht darstellt.

Diese Darstellung wird dann auch die Grundlage für das zu erstellende Gutachten sein. Aus diesem Grunde ist es förderlich sich noch im Vorfeld zur Verhandlung an einen Anwalt zu wenden.

Ergibt das Sachverständigengutachen nicht eindeutig, dass der Anstoß für Ihre Frau akustisch oder taktil wahrnehmbar war, so muss Ihre Frau freigesprocjen werden.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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