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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 24205
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Hüttemann, Sie haben uns bereits bei dem

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Hüttemann,Sie haben uns bereits bei dem Streit mit unserem Ex-Vermieter sehr geholfen.
Leider gibt er nicht auf und hat uns nun erneut mit einer Email konfrontiert.Inhalt der neuen Email:
"Mein RA vom HGV trifft folgende Aussage zur Widerspruchsfrist § 556 BGB sind Einwendungen innerhalb von 12 Monaten gültig!Heißt die Betriebskostenabrechnungen zu viel erstattet für 2016/17 mit 360 € v. 20.12.17 und 2015/16 mit 740,85 € v. 21.03.17 sind Bitte von euch zu begleichen.die zu viel erstatteten für 2014/15 mit 400 € sind moralisch gesehen auch zu begleichen den es Geld was euch nicht gehört!"Ich habe den genannten Paragraphen gegoogelt, finde aber nicht den für den Vermieter zutreffenden Teil.
Bitte teilen Sie uns mit, ob wir dadurch zur Rückzahlung verpflichtet sind.Weiterhin möchte er nun von uns noch den Steuerschaden ersetzt bekommen. Kann er das verlangen?
"Zudem werde ich den entstandenen Steuerschaden lt. Steuerberater über ca. 300 € noch genau ermitteln lassen, Zinsen für das geliehene Geld wird vernachlässigt."Falls Ihnen unsere vorhergehende Korrespondenz nicht mehr vorliegt, kann ich diese gern nachreichen.Schon vorab vielen Dank für Ihre Hilfe. Wir würden dieses Thema gern abschließen und hoffen auf ein schnelles Ende.Freundliche Grüße und ein schönes Wochenende!
Monique Redde

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie können auch dieses Verlangen des Vermieters zurückweisen: Es ist schon nicht nachvollziehbar, worauf sich der Vermieter hinsichtlich der Einwendungen bezieht. Das Einwendungsrecht steht ausschließlich dem Mieter zu - § 556 Absatz 3 Satz 5 und 6 BGB:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__556.html

Dem Vermieter steht ein solches Einwendungsrecht hingegen nicht zu!

Die angebliche "moralische Verpflichtung" zur Rückerstattung der Beträge aus 2014/15 ist rechtlich völlig unerheblich, und diese Aufforderung können Sie ohne weiteres ignorieren.

Da Ihrerseits schon keinerlei Rückzahlungspflichten bestehen, bleibt rätselhaft, welchen "Steuerschaden" der Vermieter geltend macht - auch insoweit sind Sie zu nichts verpflichtet.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Das erklärt, warum ich in dem Paragraphen nichts entsprechendes gefunden habe.
Ich nehme an, das da kein Anwalt gefragt wurde. Würden Sie dem zustimmen? Würde ein Anwalt zu diesem Thema diesen Paragraphen heranziehen?Danke für eine kurze Rückmeldung.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Ich teile Ihre Vermutung, und es handelt sich offenbar um eine Behauptung ins Blaue hinein. Rechtlich haltbar ist die Auffassung des Vermieters jedenfalls nicht (s.o.).

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank, ***** ***** einen schönen Sonntag!

Gern geschehen!