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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 24187
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich habe folgendes Problem: Ich bin Tennistrainer und

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe folgendes Problem: Ich bin Tennistrainer und während dem Unterricht, allerdings während der Trinkpause, also nicht direkt auf dem Platz, ist mir ein Schüler von hinten, mit dem Kopf, gegen mein Schläger gelaufen. Er sagte da nur kurz "aua", spielte aber die Stunde zu Ende und ging nach Hause. Am nächsten Abend (nach etwa 30 Stunden) rief mich die Mutter des Schülers an und sagte mir sie waren im Krankenhaus wegen Verdacht auf Gehirnerschütterung, das womöglich von dem Zusammenstoß am Vorabend mit meinem Schläger gekommen sei, äußerlich wäre aber nichts zu sehen, weder Beule noch Kratzer oder irgendetwas.
Das Kind ( 10 Jahre) war dann 2 Tage zur Beobachtung im Krankenhaus geblieben.
Ein paar Monate später kam dann eine Rechnung von der Krankenkasse des Kindes dass ich die Kosten des Krankenhauses übernehmen soll, da ich das Kind geschädigt hätte.
Die Kosten belaufen sich auf etwa 1.500 Euro.
Ist es richtig dass ich das übernehmen muss obwohl ich nichts dafür konnte das das Kind gegen mein Schläger lief und sie erst 30 Stunden später ins Krankenhaus gefahren sind, nach Schulbesuch , wo theoretisch auch etwas passiert sein konnte so dass der Verdacht auf Gehirnerschütterung nicht unbedingt darauf zurück zu führen ist?
Mit welchen Kosten muss ich rechnen wenn ich dagegen vorgehen möchte und habe ich gerichtlich Aussicht auf Erfolg?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Nein, Sie werden für die eingetretenen Gesundheitsschäden des Kindes rechtlich nicht einzustehen haben, denn Sie trifft keinerlei Verschulden an der Verletzung, die das Kind sich zugezogen hat.

Eine Schadensersatzpflicht setzt nämlich stets voraus, dass der Schädiger den Schaden zumindest fahrlässig verursacht/verschuldet hat - §§ 823, 276, 249 BGB.

Gerade daran fehlt es hier, da der Zusammenstoß für Sie gänzlich unvorhersehbar und damit unabwendbar war: Ein auch nur fahrlässiges Verschulden scheidet unter den hier gegebenen Umständen somit ersichtlich von vornherein aus!

Weisen Sie daher die gegen Sie geltend gemachte Ersatzforderung schriftlich (Einschreiben) unter ausdrücklicher Berufung auf die hier dargestellte und klare Rechtslage zurück.

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Hüttemann,vielen Dank für Ihre freundliche und kompetente Antwort auf meine Frage, also wie ich Sie verstanden habe soll ich die gegen die Schadenersatzforderung Einspruch einlegen und die Situation so schildern wie es gewesen ist und mich auf die Paragrafen die Sie genannt haben berufen, richtig?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Richtig: Sie trifft unter den geschilderten Sachverhaltsumständen mangels Verschuldens keine Schadensersatzpflicht, denn diese setzt stets ein Verschulden voraus.

Gehen Sie daher vor, wie eingangs angeraten, und weisen Sie die Forderung der Versicherung zurück.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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