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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17250
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe von einem Inkassobüro (PNO inkasso) eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, ich habe von einem Inkassobüro (PNO inkasso) eine Forderung erhalten. Die Hauptforderung beläuft sich auf 23 Euro - die ist unbestritten und wurde von mir auch (zu spät) bezahlt. Die Mahnung des Unternehmens in dieser Höhe datiert vom 20.1. - Der Betrag setzt sich zusammen aus 15 Euro Beitragsgebühr, 3 Euro Rücklastschriftgebühr, 2,50 Euro Benachtrichtigungskosten und 2,50 Euro Mahnkosten.
Das Inkassobüro Verrechnet 54 Euro für die 1. Mahnung mit Datum vom 20.1. Das Schreiben des Inkassobüros datiert vom 7.3. - auf meine schriftliche Nachfrage hin, worum es sich bei der Bemerkung "1. Mahnung! handle (da diese ja vom Gläubiger gestellt wurde) schrieb das Inkassobüro sinngemäß, dass die Verzugskosten und die Inkassokosten in voller Höher mir aufzuerlegen sind. Dagegen ist aus meiner Sicht nichts einzuwenden, nur frage ich mich, ob der Posten "1. Mahnung" mit dem Datum der ersten Mahnung vom Gläubiger von mir als Inkassogebühren akzeptiert werden müssen.
Besten Dank

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Sah die Ursprungsrechnung ein Zahlungsziel vor?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Es handelte sich bei der "Ursprungsrechnung" um ein Abonnement einer Fitnesskette (FitX) bei der monatlich 15 Euro per Lastschriftverfahren von meinem Konto abgebucht werden. Dass dies nicht geschehen konnte, war ohne Zweifel mein Fehler - ich hatte die Konten "umgeschichtet" und schlicht vergessen, dass diese Abbuchung monatlich erfolgt.

Dann waren Sie leider sofort in Verzug, als das Geld nicht abgebucht werden konnte.

Daher sind diesen ganzen Nebenkosten leider auch nach §§ 286, 288 BGB gerechtfertigt.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke schön, das bezweifle ich auch nicht - mir geht es darum, dass das Inkassobüro mit Datum vom 20.1. 54 Euro mit dem Vermerk "1. Mahnung" in Rechnung stellt. Inkassokosten sind keine aufgeführt und das Schreiben des Inkassobüros datiert vom 7.3. - die Mahnung des Fitnesscenters datiert vom 20.1.
Es geht mir um die Formulierung bzw. die Nachvollziehbarkeit, wofür genau die 54 Euro sind.

Die 54 Euro sind Inkassokosten, die nach dem RVG abgerechnet werden. Das RVG ist das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, wonach sich auch Inkassogebühren berechnen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich habe mich offenbar nicht genau genug ausgedrückt: dass die Summe möglicherweise gerechtfertigt ist, stelle ich nicht in Frage. Die Frage bezieht sich einzig darauf, dass in der Kostenauflistung des inkassobüros der Betrag von 54 Euro dem Posten "1. Mahnung! zugeordnet wird (und nicht Inkassogebühren) und dass das Datum dieses Betrages auf den 20.1. lautet, obwohl das Inkassobüro erst am 7.3. tätig wurde. Die Bezahlung steht ausser Frage, aufgrund des sehr unfreundlichen Schreibens möchte ich dem Inkassobüro aber gerne etwas Arbeit machen und deshalb hatte ich um Aufschlüsselung dieser Kosten gebeten. Anders formuliert: Müssen Inkassogebühren als solche ausgewiesen werden oder darf irgend ein Betreff stehen

Ok, können Sie vielleicht das Inkassoschreiben hochladen, das ich mal schauen kann?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Erhalten Sie heute Nachmittag. Vielen Dank.

Ok, danke.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hier die Unterlagen - wie gesagt geht es mir weder um die Summe noch um die Tatsache, dass es mein Fehler ist, dass Kosten entstehen. Es geht mir lediglich darum, dass ich mich frage, warum "1. Mahnung" steht und nicht "Inkassokosten" und zweitens warum das Datum mit dem 20.1. angegeben ist, obwohl das das Datum der Mahnung von FitX ist, die ja auch bezahlt wurde und ebenfalls unstrittig ist.

20.02.2018 - 1. Mahnung - 54 Euro.

Das meinen Sie?

An sich sind das die Inkassokosten, aber diese müssen anders dargestellt werden. Hier hat das Inkasso einen Fehler in der Forderungsaufstellung gemacht.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Besten Dank!

Gern.

raschwerin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.