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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18034
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo, meine Mutter ist in einem betreuten Wohnheim. Aber es

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
meine Mutter ist in einem betreuten Wohnheim. Aber es kann sein das sie gesundheitlich bedingt mal in ein Pflegeheim muss, weil sie alleine nicht mehr zurecht kommt. Sie ist Zuckerkrank und sieht sehr schlecht. Sie wird zwar mittlerweile von einem Pflegedienst gespritzt und hat da auch Hilfe mit dem Putzen und wird einmal die Woche geduscht. Sie musste jetzt wieder Notfall mäßig ins Krankenhaus. Sie hat Pflegestufe 1 und der Pflegedienst wird damit bezahlt. Angegliedert ist auch ein Pflegeheim in das sie Übergangsweise für 2 Wochen könnte und das ihrer Miete mit beinhaltet. Aber nicht auf Dauer.
Meine Frage: Wir sind 3 Geschwister. Eine Schwester hat nicht viel Geld und mein Bruder hat gebaut und Schulden, verdient aber nicht schlecht.
Meine Frau ist Krank (ALS). Sie hat vom Arzt ständige Krankenbeobachtung verordnet bekommen und es ist immer eine Betreuerin oder ich anwesend. Daher kann ich mich nicht um meine Mutter kümmern, sie wohnt auch 35 Autominuten entfernt.
Meine Frau bekommt im Jahr mit EU-Rente und eine sonstige Rente etwa 17000,-
Ersparnisse hat sie etwa 95000,- und ich etwa 78000,-
Ich verdiene im Jahr etwa knapp 50000,-
Wenn sie selbst mit einer Höherstufung in Pflegestufe 2 und ihrer nicht so hohen Rente das Pflegeheim nicht selber bezahlen könnte in wie weit können wir belangt werden?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre freundliche Anfrage.

Darf ich höflich fragen

Haben Sie selbst Kinder ?

Wohnen Sie im Eigenheim ?

Hat sie krankheitsbedingte Mehrkosten?

Was haben Sie denn monatlich netto ?

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrte Frau Schiessl
Ich selbst (54) habe zwei erwachsene Töchter mit meiner ersten geschiedenen Frau. Meine jetzige Frau hat keine Kinder. Wir wohnen zur Miete in einer Barrierefreien Wohnung in einem Mehrfamilienhaus.
Krankheitsbedingt hat meine Mutter keine Mehrkosten.
Ich verdiene monatlich knapp 2500,-€
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
2500,- Netto + 50% Weihnachsts- und schwankendes UrlaubsgeldMit freundlichen GrüßenJürgen Weißer
Sehr geehrter Herr Weißer,Vielen Dank ***** ***** freundliche InformationIch würde höflich fragen, ob die Frau krankheitsbedingte Mehrkosten hat
Krankheitsbedingte Mehrkosten Ihrer Ehefrau können nämlich vom Einkommen abgezogen werden.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Hallo,
Meine Frau hat monentan keine krankheitsbedingten Mehrkosten. Die Kosten für die Betreuung werden von der Krankenkasse voll übernommen

Sehr geehrter Ratsuchender,

zunächst ist es so, dass Ihrer Frau ein Schonvermögen zusteht.

Wie hoch dieses ist bemisst sich nach den Umständen des Einzelfalls.

Normalerweise für jedes Berufsjahr 4% vom Brutto, verzinst mit 5%.

Ihre Frau kann aber sehr gut dahingehend argumentieren, dass sie etwas qegen ihrer Krankheit zurücklegen muss.

Weitethin ist der Selbstbehalt für das Einkommen bei 1800 Euro zuzüglich der Hälfte des darüber hinausgehenden Einkommen,s bei Vorteilen des Zusammenlebens 45 %.

Ihre Ehefrau liegt selbst unter dem Selbstbehalt.

Da Sie selbst ja nicht unterhaltspflichtig sind, wird Ihr Einkommen nur indirekt zugerechnet.

Der Ehepartner des unterhaltspflichtigen Kindes hat einen angemessenen Selbstbehalt in Höhe von 1400 Euro.

Man nimmt fdas Einkommen Ihrer Frau und Ihr Einkommen zusammen

Dann zieht man den Familienselbstbehalt ab

Der beträgt 1800 für Ihre Ehefrau, 1440 Euro für Sie, also 3.240 Euro.

Davon ziehen Sie 10 % ab ( Haushaltsersparnis)

Das Ergebnis teilen Sie durch 2

Dann addieren Sie den Familienselbstbehalt wieder darauf

das Ergebnis ist Ihr individueller Familienbedarf

Sie errechnen den Anteil Ihrer Frau an diesem Bedarf in Prozent

Ziehen das Eikommen Ihrer Frau davon wieder ab

Ziehen den prozentualen Anteil am Familienbedarf ab

Der Rest ist der Elternunterhalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Vielen Dank,
also wenn ich für meine Frau mit einem prozentualen Famielienbedarf von 50% rechne kommt ja ein Minusbetrag raus. Also wären wir nicht Unterhaltspflichtig?
Das meine Frau etwas auf der Seite braucht wegen ihrer Krankheit oder für Pflege kann gut sein.
Und wie ist es mit meinem Vermögen von knapp 80000,-€ ? Wird da was angerechnet, oder sollte man da vorsorglich etwas auf die Seite tun? Offiziell etwa an meine Tochter schenken?

Sehr geehrter Ratsuchender,

das Vermögen ist in Ordnung, denn Sie können ja einen bestimmten Betrag für das Alter zurücklegen.

Wenn Se es verschenken ist das nicht empfehlenswert, denn das Sozialamt lässt sich die Kontoauszüge vorlegen.

Ich sehe hier keine Unterhaltspflicht Ihrerseits.

Warten Sie ab, was auf Sie zukommt.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Vielen Dank,
und wenn es soweit käme und weitere Fragen auftauchen werde ich mich wieder an Sie wenden.Mit freundlichen GrüßenJürgen Weißer

ja gerne

Einstweilen bitte ich höflich um positive Bewertung

Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Es kam eine sehr schnelle und kompetente Beratung. Ich bin sehr zufrieden.
Danke ***** ***** einen schönen Sonntag