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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 8710
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Wir sind eine kleine Werbeagentur und hatten einen

Diese Antwort wurde bewertet:

wir sind eine kleine Werbeagentur und hatten einen Lektoratsauftrag. Also das Lesen eines Geschäftsberichtes und die Überprüfung auf Fehler. Wir wollen einen Ausschluss jeglicher Haftung und Rechtsfolgen (... wie das heißt, wollen wir von Ihnen wissen). Wir wollen also nicht bei Fehlern bezahlen. Können Sie uns sagen, was wir bei der Rücksendung der Korrekturen dazu schreiben sollen. Besten Gruß ****

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Es handelt sich hierbei um eine sog. Haftungsfreistellung.

Eine solche ist normalerweise im Vertrag, der zu Beginn des Auftrags geschlossen wird, aufzunehmen.

Ein Haftungsausschluss im Nachhinein kann nicht mehr einseitig erklärt werden.

Sie können nur noch vermerken z. B. "ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit" etc. Wobei dies beim Kunden sicherlich positiv aufgenommen wird.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.

Hallo Herr Dr. Traub, ok soweit. Hier noch 2 Fragen: Wie meinen Sie das - es wird vom Kunden positiv aufgenommen (oder meinten Sie nicht positiv aufgenommen). Ich habe im Internet folgendes gefunden: 7 Schadenersatz 7.1 Als Schadenersatz bei vorliegenden mehr als einem Fehler auf vier Seiten bzw. einem Fehler auf drei Seiten bei mehr als zehn Fehlern pro Seite im Ausgangsdokument (vgl. 6.3) werden maximal 25 % vom Auftragsvolumen festgesetzt. Die Fehler sind vom Auftraggeber schriftlich nachzuweisen. Ausgenommen von dieser Beschränkung des Schadenersatzes sind Fälle, in denen der Schaden grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurde. Eine Haftung für entgangenen Gewinn oder Folgeschäden besteht nicht. Alle Schadenersatzansprüche gegen den Auftragnehmer sind, sofern nicht gesetzlich anderes zwingend vorgeschrieben ist, mit der Höhe des Rechnungsbetrages (netto) begrenzt. 7.2 Hat der Auftragnehmer eine Haftpflichtversicherung für Vermögensschäden abgeschlossen, so sind Schadenersatzansprüche mit der Höhe des Betrages begrenzt, den die Versicherung im konkreten Falle ersetzt. ... Das wären dann Ergänzungen in unseren AGBs für die nächsten Bearbeitungen? Oder kann ich sowas ähnliches schreiben. Auftrag wurde mündlich hin- und hergeschoben. Besten Gruß *******

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage.

Ich meinte natürlich "nicht" positiv aufgenommen.

Den übermittelten AGB-Auszug könnten Sie so ergänzend in Ihre AGBs mit aufnehmen. Ob dies alle Fälle in Ihrem Fall absichert, hängt von den Kunden und Aufträgen ab, die Sie abwickeln. Hier müsste man eben genauer darüber nachdenken.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

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