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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17909
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Mein Sohn bekam einen verschärften Verweis von der Schule

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Sohn bekam einen verschärften Verweis von der Schule weil er ein Video mit nackten Brüsten aus versehen an seine kompleten Kontake im Handy schickte darunter auch der Klassenchat! Mein Sohn ist in der 5 Klasse und 10 Jahre alt er hat es nicht mit vorsatz oder um andere zu beleidigen getan.....er dachte halt es sei lustig.....Wir haben es auch sofort entfernt und er musste sich bei jedem entschuldigen .....der Rektor rief darauf hin ein paar tage spter bei uns an und fragte nach ob wir darüber bescheid wüssten und er noch das gespräch mit meinen sohn darüber führen möchte ws bis heute nicht geschah....er war total nett am telefon uns sagte nichts von irgendwelchen konseqenzen. Natürlich haben wir das handy erstmal entzogen und damit eine bestrafung unserer seite durchgeführt und mit ihm darüber geredet ..
Num meine Frage! Darf die Schule einen verschäfrften Verweis ausstellen und sich in ausser Schulischen wie Waths app Klassenchat einmischen? Ich finde es sehr überzogen und möchte natürlich eine gerechte angemessene Strafe nicht ablehnen aber so finde ich es echt wahnsinn....
Bitte helfen sie mir!!!!

Sehr geehrter Ratsuchen,

vielen Dank für die Anfrage.

Darf ich fragen

In welchem Bundesland leben Sie ?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Bayern
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Hallo????
Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank ***** ***** freundlichen Nachtrag.Ein verschärfter Verweis ist rein innerschulisch und daher kein so genannter Verwaltungsakt, gegen den man ein formelles Rechtsmittel wie Widerspruch und Anfechtungsklage einlegen könnte.Wird die Berechtigung eines Verweises bezweifelt, können sich die Erziehungsberechtigten zunächst an die Schulleitung wenden und darlegen, warum der Verweis aus ihrer Sicht nicht angemessen war (sog. Gegenvorstellung). Führt dies nicht zu einer Klärung, können sich die Erziehungsberechtigten auch mit einer Aufsichtsbeschwerde über die Schule an die zuständige Stelle der Schulaufsicht wenden.Bevor ein verschärfter Verweis erteilt wird muss man dem Schüler auch Gelegenheit zu Stellungnahme geben.Nach Art 86 BayEUg Kann ein Verweis nur dann erteilt werden, wenn andere Erziehungsmaßnahmen nicht ausreichen. Hier würde ich an ihrer Stelle ansetzen.Die Schulaufsichtsbehörde wird dann prüfen, ob das Handeln der Schule im Einklang mit geltendem Schulrecht steht.
In der Regel gehen einem verschärften Verweis mehrere Verweise durch Lehrer Voraus. Auch das scheint im Fall ihres Sohnes nicht gegeben zu sein.Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ist zudem zu fahren.
Für dieses Verhalten einen verschärften Verweis zu geben ist mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, also unverhältnismäßig.Zudem war das Verhalten wohl außerschulische, hier muss eine Einwirkung auf die Schule gegeben sein. Auch das ist zweifelhaft.Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Es haben sich angeblich mehrere mädchen seiner klasse darüber beschwert obwohl er sich gleich am nächsten Tag früh dafür entschuldigte und das video gelöscht hatte. Darauf hin hat uns der Rektor angerufen und er meinte nur er wird mit meinen sohn nochmal darüber reden weil es mehrere beschwerden gab. Kann er das gegen ihn verwenden und sagen das es einwirkung auf die Schule hatte?In diesem Klassenchat sind vile äusserungen und bilder die auch zweiflhaft sind und mein sohn schreibt nie in diese gruppe rein was man auch nachvollziehe kann weil alles gespeichert ist! bis aufdieses video das er aber an alle kontakte schickte und somit auch aus versehen in die klassengruppe!!!

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Nachfrage.

Ich sehe hier kei speziell schulbezogenes Verhalten.

Selbst wenn man dieser Auffassung sein sollte, ist ein Direktoratsverweis das falsche Mittel, zumal sich der Sohn ja entschuldigt hat und es ja auch ein Versehen war.

Es ist die Verhältnismäßigkeit daher nicht gewahrt, die aber Voraussetzung für die Rechtmäßigkeit eines verschärften Verweises ist.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
vielen Dank ***** ***** versuchen mit ihren Ratschlägen morgen beim Direktor einen Termin zu bekommen und gegebenfalls mich an das Schulamt wenden!!!
mit freundlichen grüßen
Gosch Carmen

Ja, das empfehle ich

Wenn ich helfen konnte bitte ich höflich um positive Bewertung

Danke

Claudia Schiessl und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.