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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26158
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herrenm ich habe eine Vorladung von

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herrenm
ich habe eine Vorladung von der Polizei erhalten als Zeuge wegen Diebstahl/Bargeld im Altenheim.
Eine Sozialarbeiterin hat das Taschengeld der Bewohner verwart...da ist wohl Geld verschwunden.
Naja jedenfalls war der Sachverhalt so...Ich hab die Sachbearbeiterin aufgesucht, da ich einige Fragen hatte bzgl. antrag auf Betreuung für meinen Schwiegervater..bin da nicht so bewandert da ich in der Pflege arbeite...ich hab die Sachbearbeiterin aufgesucht, da mir das Personal erzählt hat das sie sich in ihrem Zimmer befindet wegen ihrer Einnahme der Mittagsmahlzeit...die Tür war zu ..aber es hing ein Schlüssel in dem Schloss...ich habe den Schlüssel abgezogen in der Annahme das die Damen vergessen haben diesen abzuziehen. Als ich den Raum betreten habe wurde ich angebrüllt woher ich den Schlüssel habe usw. Ich war erstmal wie vor den Kopf gestossen..hab gesagt das der im Schloss hing und ich ihn nur abgezogen habe in der Annahme , das sie diesen vergessen haben...jedenfalls hab ich gefragt was das soll...ich wusste garnicht worum es geht...als ich dann den Raum verlassen wollte...war die andere Tür..welche sich im Flur befindet abgeschlossen...ich bat darum diese Tür zu öffnen, da wurde ich wieder angebrüllt das auch ich einen Schlüssel für diese Tür hätte..dann hat es mir gereicht..ich bin etwas lauter geworden und hab der Dame geantwortet, wie ich eine Tür verschliessen soll wenn ich bei ihr bin...aber diese Dame hatmir garnicht zugehört und mich nur noch angebrüllt...sie sagte, das sie Vermutungen hatte das man ihr Geld entwendet und sie im Zimmer gewartet hat wer dort reinkommt...also ich war zur verkehrten Zeit am verkehrten Ort...ich hab zwar keine Bedenken zur Polizei hinzugehen..aber ein komisches Gefühl ist es trotzdem...zumal da immer ein bitterer Beigeschmack bleibt was meine Arbeit betrifft...bisher sind zwar alle sehr nett aber ein komisches Gefühl ist das schon...
Naja..jedenfalls hat sie mir dann aufgeschlossen und ich konnte meine Arbeit auf meinem Wohnbereich aufnehmen...am Abend..nach der Einnahme der Abendmahlzeit meiner Bewohner ging ich ins Dienstzimmer und stellte fest, das mein Handy verschwunden war und meine Tasche durchwühlt...da mein Bereich Videoüberwacht wird, konnte ich erkennen wie die Sozialarbeiterin mein Dienstzimmer heimlich betreten hat...daraufhin hab ich ihr von dem Handy meiner Mitarbeiterin eine Nachricht geschickt das ich dieses umgehend wieder zurück haben möchte, ansonsten gehe ich zum Chef...das alles war am 29.12.2017---ich bin über Neujahr weggefahren und mein Chef hat mich an meinem ersten Arbeitsstag aufgesucht und mir mitgeteilt, das die Sozialarbeiterein behauptet hat ich hätte einen Schlüssel für ihr Zimmer gehabt und hätte dort Geld gestohlen...ich war einfach sprachlos...es sollte eine Aussprache stattfinden nur leider war dann die Kollegin 6 Wochen krank und wurde gekündigt. So..und nun hab ich diese Vorladung als Zeugin erhalten...wie soll ich mich da verhalten bei der Polizei...

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie sollten im Zuge der polizeilichen Vernehmung die Ereignisse genauso schildern, wie diese sich im Einzelnen auch zugetragen haben. Rechtlich haben Sie nicht das Geringste zu befürchten, denn Sie haben sich nichts zuschulden kommen lassen.

Anwaltlich ist zugleich folgendes hinsichtlich der Verleumdung der Sachbearbeiterin, Sie hätten Geld gestohlen, anzuraten: Sie können gegen die Sachbearbeiterin erfolgreich sowohl zivil- als auch strafrechtlich vorgehen, wenn die behauptete Tatsache, Sie hätten gestohlen, nicht der Wahrheit entspricht!

Zunächst einmal haben Sie gegen die Sachbearbeiterin einen zivilrechtlichen Unterlasungsanspruch, der darauf gerichtet ist, die Verbreitung dieser unwahren Tatsachenbehauptung über Sie künftig zu unterlassen.

Sie können daher Unterlassung der wahrheitswidrigen Behauptung verlangen und in Aussicht stellen, dass Sie widrigenfalls bei dem Amtsgericht eine einstweilige Verfügung gegen sie erwirken werden.

Die einstweilige Verfügung würde es ihr unter Androhung einer hohen Ordnungsstrafe - ersatzweise Haft - untersagen, weiterhin Unwahrheiten über Sie zu verbreiten. Die Kosten für das einstweilige Verfügungsverfahren würden der Sachbearbeiterin zur Last fallen.

Fordern Sie diese daher zur Unterlassung auf, und kündigen Sie an, dass Sie ansonsten eine einstweilige Verfügung gegen sie erwirken werden.

Zudem haben Sie einen Anspruch auf Widerruf der ehrenrührigen Behauptung. Sie können daher verlangen, dass eine Richtigstellung erfolgt, damit Sie rehabilitiert werden. Die Sachbearbeiterin hat daher allen Personen gegenüber, die von der unwahren Behauptung Kenntnis erlangt haben, diese wahrheitswidrige Behauptung ausdrücklich zu widerrufen.

Für die getätigte Äußerung über Sie können Sie diese auch strafrechtlich belangen: Die aufgestellte/verbreitete unwahren Tatsachenbehauptung über Sie erfüllt die Straftatbestände der üblen Nachrede (§ 186 StGB) und - soweit wider besseres Wissen behauptet - der Verleumdung (§ 187 StGB), wenn und soweit diese geeignet sind, Sie in der Meinung anderer herabzuwürdigen - was hier zweifellos der Fall ist.

Sie können als Opfer dieser Straftaten wegen sämtlicher hier in Betracht kommenden Delikte Strafanzeige gegen die Sachbearbeiterin bei der Polizei oder StA erstatten (§ 194 StGB).

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort...obwohl das alles nicht stimmt...geht es mir überhaupt nicht gut..gesundheitlich..ich hab noch nie etwas mit der Polizei zu tun gehabt...und dann so etwas...

Ich kann Ihre Aufregung gut nachvollziehen. Sie können mir aber glauben, dass in Ihrem Fall kein Anlass zu Besorgnis besteht, denn Sie sind hier ja selbst Opfer einer Straftat geworden, und Sie sollten daher auch nicht zögern, Strafanzeige zu erstatten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt