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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7555
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Ich bin ehrenamtliche Betreuerin eines 51jährigen Mannes,

Kundenfrage

Ich bin ehrenamtliche Betreuerin eines 51jährigen Mannes, Herrn K. Dieser lebt alleine, benötigt meine Unterstützung im alltäglichen Leben, hauptsächlich in schriftlichen Dingen. Er ist Analphabet. Auf eigenen Wunsch hat er mit dem Richter besprochen, dass er zu seinem Schutz, um nicht irgendwelche Verträge abzuschließen, einen Einwilligungsvorbehalt möchte.
Jetzt ist der Fall eingetreten, dass er passives Mitglied im Bootsclub Wyk, werden möchte. Bisher hat er dazu gehört, allerdings ohne schriftliche Bestätigung. Der Vorsitzende ließ Herrn K. anrufen, er solle nicht zur Jahreshauptversammlung erscheinen, die wollen ihn dort nicht. Jetzt hat Herr K. mir erzählt, der Vorsitzende habe den anderen Clubmitgliedern mitgeteilt, Herr K. sei behindert, außerdem nicht geschäftsfähig, auch würde er im Clubraum "saufen". Herr K. trinkt seit über einem halben Jahr keinen Alkohol mehr. Davor hat er schon mit den anderen zusammen gefeiert. Seit über einem Jahr ist er in dem Club, vor allem wegen der Geselligkeit. Auch hat er dort, um sich etwas zu zu verdienen, für die Sauberkeit des Clubraumes gesorgt. Die Höhe der Entlohnung war abgesprochen, nirgends schriftlich festgehalten. Dafür musste er auch keine Clubgebühr bezahlen. Laut einem anderen Clubmitglied hätte Herr K. noch 150.-€ zu bekommen. Diese Summe möchte der Vorsitzende nicht in voller Höhe bezahlen, lediglich 50.-€.
Im Herbst vergangenen Jahres hat sich der neue Vorsitzende darüber aufgeregt, dass Herr K. einen Schlüssel für die Bootshalle hatte, drohte mit Anzeige, wenn er den Schlüssel von Herrn K. nicht zurückbekommt. Daraufhin habe ich schon mal mit dem Herren telefoniert. Dieser äußerte sich damals schon sehr abfällig über die Behinderung von Herr K. Er fragte, ob Herr K. denn geschäftsfähig sei. Da Herr K. keine Kasse verwaltet o.ä. muss er doch nicht geschäftsfähig sein um dem Bootsclub an zu gehören. Damals wies ich den Vorsitzenden darauf hin dass es auch Gleichstellungsbeauftragte gibt. Allerdings weiss ich nicht, an wen ich mich da wenden soll.
Ich rege mich auf über soviel Arroganz. Außerdem geht es ja auch um Integration. Herr K. ist auch in anderen Vereinen, warum sollte er also nicht zum Bootsclub eintreten?
Wahrscheinlich wird Herr K. nicht mehr eintreten wollen, aber ich hätte am Liebsten dass der Vorsitzende des Vereins einen saftigen Brief mit "wichtigem Briefkopf" bekommt.
Vielleicht verstehen Sie mich und können mir behilflich sein. Vielen herzlichen Dank schon mal im Voraus. Liebe Grüße, ***

Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

welches konketes Anliegen haben Sie zu dem geschilderten Sachverhalt ?

Mit freundlichen grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ich möchte, dass ein ignoranter Mensch einen Brief bekommt. Darin soll erklärt werden, dass er nicht das Recht hat diesen Menschen auf Grund seiner Behinderung aus dem Club auszuschließen, bzw. nicht eintreten zu lassen. Außerdem auf die Zahlung der geleisteten Arbeit hinweisen. LG
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

das können wir machen. Ich stelle Ihnen im Anschluss ein entsprechendes Angebot ein. Sie müssten mir sodann, gern direkt per Email (*****@******.***), die erforderlichen Daten (Name des Herrn K. und Name und Anspruch des Clubs) zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bitte noch um etwas Geduld, es gibt gerade ein kleines technisches Problem. Danke !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Angelegenheit ist in bearbeitung, bitte noch Kurz Geduld.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass