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RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 854
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
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Sehr geehrte Frau Schiessl, wir sind Miteigentümer einer

Kundenfrage

Sehr geehrte Frau Schiessl,
wir sind Miteigentümer einer Zuwegung zu 5 Grundstücken die als Bruchteilsgemeinschaft aufgeteilt wurde.
Wir haben vor 2 Jahren eines der Grundstück erworben.
Nun ist es so das uns die Parksituation auf der Strasse sehr stört. und einengt.
Es wurde augenscheinlich beim Bau der Häuser nichts abgesprochen und schriftlich niedergelegt. Im Grundbuch ist kein Wegerecht vermerkt. Es gibt auch keine Verwaltungsabsprachen etc.
Welche Möglichkeiten haben wir ein Parkverbot durchzusetzen und sind Absprachen Mehrheitspflichtig bzw. reicht eine Mehrheit der Anteilseigner für Beschlüsse aus?
Mit freundlichen Grüssen
JM
Gepostet: vor 5 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrte Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage:

Ihre Zuwegung, die Sie im Bruchteilseigentum haben, ist ein Privatweg. Daraus folgt zunächst, dass Sie ein klassisches Parkverbot mit Schild nicht werden erhalten können.

Als Miteigentümer haben Sie allenfalls das Recht, eine Regelung zur Nutzung gemeinsam für alle zu erzwingen.

Davon unabhängig besteht ja das Recht eines jeden Miteigentümers auf ungehinderte Nutzung seines ungeteilten Miteigentums.

Weil es sich um eine Bruchteilsgemeinschaft handelt, sind Sie zum gemeinsamen Handeln verpflichtet - eine einfache Mehrheit oder sonstige wie auch immer geartete Mehrheitsentscheidungen reichen nicht aus.

Ich würde Ihnen angesichts dieser Gemengelage raten, die Sache wegen der verschiedenen gleich- und gegengerichteten Rechte der Einzelnen in einer Mediation zu lösen. Das ist oftmals ein schneller und kostengünstiger Weg. Wie Sie schon erkannt haben, sind damals beim Bau der Häuser die Fehler gemacht worden, dass weder Wegerechte eingetragen und auch sonst keine Benutzungsregeln wirksam vereinbart wurden. Diese Fehler rächen sich nun - leider. Das führt aber auch dazu, dass keiner eine so gesicherte Rechtsposition hat, dass dies auf dem Klagewege ohne Weiteres durchsetzbar wäre.

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung.

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 5 Monaten.

Bitte nehmen Sie noch Ihre Bewertung vor. Dankeschön.

Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 5 Monaten.

bitte nehem Sie noch Ihre Bewertung vor. Dankeschön

Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 4 Monaten.

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