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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18030
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Mir wurde in einer Uni-Klinik eine Herzklappe eingesetzt,

Diese Antwort wurde bewertet:

Mir wurde in einer Uni-Klinik eine Herzklappe eingesetzt, alles gut, doch bei der Extubation des Narkoseschlauches haben der Chefarzt zusammen mit seinem Oberarzt
den Schlauch mit einem schnellen Ruck so durch die Nase gerissen, daß sie mit 2 Rissen unter großem Schmerz aufriß und sehr stark blutete (Fontänen). Unmittelbar danach hatte ich 2 Tremoranfälle und eine Gehirnerschütterung Erst nach 5 Monaten , als ich feststellen mußte, daß meine teuren Zahnimplante sich im Kieferbett gelöst hatten. Sie mußten in 6 oparativen Behandlungen innerhalb eines Jahres ersetzt werden. Ich habe das Krankenaus verklagt und auch darauf hingewieswn, daß Rechtsmittel nicht korrekt be-
urteilt wurden, darüber hinaus ist in keinster Weise dieser Vorgang dokumentiert worden.Die Klage wurde abgewiesen, eine Berufung bei der höheren Instanz habe ich aus Zeit-und Geldmangel nicht wahrgenommen.Die Ärzte hatten im Termin jegliches Tun verleugnet und dann eine Assistenzarzt benannt, der sich aber nich erinnern konnte. Ich bin leichtfertig verletzt worden und ich habe die Ärzte dabei gesehen, Das ist die Wahrheit. aber wo bleibt das Recht ???
Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank ***** ***** freundliche Anfrage.Es tut mir sehr leid, was ihnen geschehen ist.Aber Recht und Gerechtigkeit sind zwei ganz verschiedene Sachen. Recht hängt davon ab, was beweisbar ist und was nicht. In ihrem Fall war wohl die Beweislage leider schlecht, so dass sie nicht Recht bekommen haben.Recht ist immer das was beweisbar ist.Ein Sprichwort sagt Recht haben und Recht bekommen sind zwei ganz verschiedene Sachen
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Natürlich kenne ich den Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit, auch hatte ich Beweise z. B. ein Foto von 2 Tage danach, eine Frau wurde als Zeuge berufen, auch sie kam erst 2 Tage danach in die Klinik und war entserzt von dem Anblick meines Gesichts. Nur von der Tat der Ärzte gibt es keine Beweise, während der Tat war ich ja allein mit Ihnen, Die Ärzte und der Richter haben nicht erkannt , was mit dem Cuff passiert, wenn er in Sekundenschnelle durch die Nase gerissen wird, er wird steinhart, weil die Luft nicht so schnell entweichen kann und somit kompromiert wird. Eine Prof. der Anestesie sagte nur es kann schon mal bei der Extubation leichte Blutungen geben, das hat dem Gericht in Printip schon gereicht, das Ganze als Bagatellfall abzutun. Am 5. Tag nach der Op wurde ich per Krankenwagen in eine andere Klinik gebracht mit der Bitte des Chefarzts eine MRT-Untersuchung dort vorzunehmen. Ich kam von zuhause in die Uniklinik, auch dort gibt es eine MRT-Röhre. Auch daß in der anderen Klinik die Verletzung an der Nase sofort erkannt und dokumentiert wurde, wurde vom Gericht nicht weiter verfolgt.
Was mich zumeist aufgeregt hat, ist die Tatsache, daß ich somit unausgesprochen als Lügner hingestellt wurde.
Mein Rechtsanwalt hat zwar meine Argumente in der Klageschrift alle dokumentiert aber vor Gericht nicht als Beweismittel herausgestellt. Gibt es denn die Möglichkeit , den Fall nochmals vor Gericht zu bringen?
F.Strunk
Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank ***** ***** Nachfrage.Sie müssen nicht nur die Verletzungen dokumentiert haben, sondern es müssen auch die Ärzte eine Pflichtverletzung begangen haben
Das ist natürlich schwer zu beweisen.Wenn Sie die Frist zur Berufung haben verstreichen lassen dann ist das Urteil leider rechtskräftig. Dann kann man dagegen leider nichts mehr machen.

Leider gibt bes für Sie keine Möglichkeiten meh.

Denn um die Fehler der ersten Instanz auszubessern, ist die Berufung da.

Nunmehr ist es leider zu spät.

Sie können höchsten noch versuchen, sich an die Ärztekammer zu wenden

Alles Gute

Wenn Ihre Frage beantwortet ist, bitte ich um positive Bewertung

vielen Dank

Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.