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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7609
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
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Die Firmeninsolvenz von meiner Ehefrau von 2010 war mit

Diese Antwort wurde bewertet:

Die Firmeninsolvenz von meiner Ehefrau von 2010 war mit Restschuldbefreiung in 08/2016 beendet und so vom AG in Berlin Charlottenburg mehrfach bestätigt. In den eingereichten Unterlagen von 2010 beim Insolvenzverwalter befand sich ein privater Filmfonds der 2013 mit ca. 8,6 T€ hätte ausgezahlt werden können, aber durch den RA nicht verwertet oder anderweitig bearbeitet wurde. Nach der Aufforderung an den Insolvenzverwalter in 06/2017 die betreffenden Fondsunterlagen zurück zu geben, stellt er nunmehr nach ca. Jahren die Nachtragsforderung über die ihm 2013 trotz der damals bei ihm befindlichen und nicht verwerteten Fondswerte und hat per Heute Klage beim Landgericht Berlin gestellt.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
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Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.

Bitte um Rat, ob ich .mir einen auf Insolvenzrecht spezialisierten RA nehmen muss, der gleichzeitig mich berät, wie ich bei evt. Niederlage dann aus der Nachversteuerung ( ADF) dieses hälftig kredit-finanzierten Filmfonds heraus komme. Der Fimfonds wäre im Sommer 2018 nach viel Gerichtsstreitigkeiten evt. fällig. Danke ***** *****! Trotzdem schönes Wo chenende. ***

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Das von Ihnen beschriebene Vorgehen seitens des Insolvenzverwalters ist möglich.

Dies inbesondere dann, wenn der Insolvenzverwalter von einem Vermögenswert nachträglich Kenntnis erlangt (auch wenn das Verfahren aufgehoben ist).

Zwar hätte der Insolvenzverwalter in dem von Ihnen beschriebenen Fall Kenntnis von dem Vermögenswert (Fond) haben können, weil die Unterlagen sich bei ihm befunden haben während des Insolvenzverfahrens.

Gleichwohl hindert dies den Verwalter und vor allem das Insolvenzgericht nach § 203 InsO nicht, eine sog. Nachtragsverteilung in die Wege zu leiten. Diese ist möglich, für entsprechend nachträglich frei werdende Vermögenswerte.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7609
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Dr. Holger Traub und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Erst einmal Danke, ***** ***** Traub, trotzdem bitte die Nachfrage: Gibt es in dieser Angelegenheit eine Chance mit einem R. A. diesen "kleinen" Fonds zu erhalten, zumal meine Ehefrau in 2008 gegenüber der Fondsverwaltung schriftlich mitgeteilt hatte,dass sie diesen Fonds an mich über tragen hat, was auch von der Fondsverwaltung schriftlich - wenn auch nicht notariell -bestätigt wurde. Und was wird mit der Kreditablösung gegenüber der damals mitfinanzierenden Nord/LB und der Nachversteuerung der durch die "Aussetzung des Verfahrens" fälligen Steuern, die durch die Restzahlung beglichen werden sollte, die in der vorab Auszahlung in 2013 pauschal unter Verzicht der Parteien fiel?
Sehen Sie irgendwo eine Chance für uns?
Trotzdem Danke für die bisherigen Antworten.
Holger Giese nebst Ehefrau
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ich hatte angefragt, ob es über einen namentlich zu empfehlenden RA eine Chance gibt trotz der jetzigen Kenntnis des Sachverhalts wegen der jahrelangen Verzögerung durch der Insolvenzverwalters diese Sache noch in unserem Interesse aus der Welt zu schaffen. Ansonsten steht für meine 65 jährige Ehefrau - Altersrente in Höhe des Eigenbedarfs von 1.070 € -eine erneute 2. Insolvenz bevor.
Ich kann und will mir nicht vorstellen, das der Gesetzgeber sich bei der Überarbeitung der Insolvenzordnung dies gedacht hat, dass der Insolvenzverwalter aus einem Insolvenzverfahren unendlich viele nachfolgende Verfahren allein auf der Basis der in die Länge Ziehung und Vernachlässigung eines Verfahrens.
Bitte sehen Sie sich den Vorgang freundlicherweise nochmals von dieser Seite an.
Beste Grüße aus Berlin
M.H. Giese und Ehefrau Sylvia

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

das Insolvenzverfahren ist ein "Gesamtvollstreckungsverfahren". D. h. alle Vermögenswerte, die zur Zeit der Insolvenzeröffnung vorgehalten werden sind vom Insolvenzverwalter zu verwerten und zu Geld zu machen. Ausgenommen sind die monatlichen Bezüge in Form von pfändungsfreiem Einkommen.

Im Gegenzug wird dem Insolvenzschuldner Restschuldbefreiuung gewährt und ihm seine gesamten Schulden erlassen.

Der Gesetzgeber hat somit bewusst die Regelung getroffen, dass wenn ein Vermögenswert "übersehen" wurde oder durch eine Unachtsamkeit des Insolvenzverwalters nicht verwertet wurde, im Nachhinein zugunsten der Gläubiger verwertet werden kann.

Dies ist seiner Ansicht nach nur "gerecht", da die Gläubiger ja ohnehin auf einem Schaden sitzen bleiben (durch die Restschuldbefreiung).

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-