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RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 780
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
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Meiner Rechtsanwältin für Familienrecht durfte ich am

Diese Antwort wurde bewertet:

Meiner Rechtsanwältin für Familienrecht durfte ich am während 15 Minuten mein Problem mit meiner erkrankten Ehefrau schildern, die sich von mir im Dezember trennte. Die Anwältin sandte mir umgehend ihre Vorschussrechnung über EUR 750,00 plus MwSt. mit Fristsetzung ohne Erklärung außer dem einzelen Wort "Angelegenheit". Ich hätte ihr die Vollmacht sofort entziehen sollen, weil sie eigenmächtig mit der Patei meiner Frau korrespondierte und schickte mir jetzt bereits vor dem morgigen Termin bei ihr eine derbe Zwischenrechnung auf der Basis der gegnerischen Forderung ohne Leistungshinweise.
Bitte geben Sie einen ersten Rat.

Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst bedauere ich, dass Ihnen das mit der Kollegin so widerfahren ist - da tut man sich schwer, ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Anwalt und Mandant aufzubauen.

Wenn Sie eine Vollmacht in dieser Angelegenheit erteilt haben, dann haben Sie damit auch grünes Licht gegeben, dass mit der Gegenseite korrespondiert wird.

Die Rechtsanwaltsvergütung kann auch per Vorschuss verlangt werden - dabei kommt es nicht darauf an, dass Leistungshinweise gegeben werden.
Sie erhalten aber - und das ist berufsrechtliche Pflicht - Abschriften von der gesamten Korrespondenz mit der Gegenseite. Das ist dann quasi der Leistungsnachweis, wenn Sie so wollen.

Der Wert, der herangezogen werden kann, richtet sich nach dem Verfahrenswert - und das ist die Forderung, die die Gegenseite aufmacht. Wenn es um Unterhalt geht, der Jahreswert, ansonsten die Höhe der Forderung.

Die Rechnung kann dann so aussehen: 1,3 Geschäftsgebühr VV 2300 RVG ....... x EUR

Auslagenpauschale Porto 20 EUR

Mehrwertsteuer

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Das ist realistisch

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Wenn Sie nun morgen einen Termin haben, sprechen Sie offen die Vorschusskostennote an und lassen Sie sich diese in aller Einzelheit erklären und erläutern. Da haben Sie ein Recht dazu. Weisen Sie darauf hin, dass Gebührenüberhebung (also zuviel abzurechnen) verboten ist, Ihnen das recht viel vorkommt und Sie wissen wollen, wie sich dies zusammensetzt.

Im Übrigen sind in Familiensachen Rechnungen in dieser Größenordnung keine Seltenheit - es kommt aber darauf an, wie man das kommuniziert

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Familienrecht

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