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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18032
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Ihr Fall Kündigungsfrist bei ZA Firma/Fahrgelderstattung Ìch

Diese Antwort wurde bewertet:

Ihr Fall
Kündigungsfrist bei ZA Firma/Fahrgelderstattung
Ìch arbeite seit dem 01. 04.2007 bei der Fa,. Randstad und habe am 20. Februar 2018 zum 31. März 2018 schriftlich gekündigt.
Randstad hat mir jetzt mitgeteilt, dass ich wegen der langen Zugehörigkeit (mehr als 10 Jahre) 4 Monate kündigen muss; man aber bereit ist, sich auf 2 Monate zu einigen. Ich bin bisher davon ausgeganen, dass die Betriebeszugehörigkeit ab dem 25.ten Lebensjahr gilt. Ich bin 32 Jahre alt und wäre somit erst 7 Jahre betriebszugehörig. Laut Auskunft des Betriebsrates von Randstad soll die Klausel mit dem 25. Lebensjahr nicht mehr gelten.Ich soll unterschreiben, dass ich bei einer Kündigung von 2 Monaten keine weiteren Ansprüche mehr stelle. Die Mitarbeiterin des Betriebsrates hat mir angedeutet, dass ich evtl. fristlos kündigen könne. Ich habe in den letzten Jahren nur sehr selten Fahrgeld bekommen, immer mit dem Hinweis, es würde kein Anspruch bestehen oder sonstige Gründe,
Nach meinen jetzigen Informationen hätte ich sehr wohl Anspruch auf Fahrgelderstattung gehabt und zwar seit einigen Jahren.
Ich habe den Eindruck, dass Randstad sich einigen will, weil Bedenken bestehen, dass ich nachträglich Fahrgeld einklagen werde.
Meine Fragen: Kann ich bei meiner Kündigung zum 31.3.2018 bleiben?( Ich habe bereits einen Vertrag bei einer andern Firma unterschrieben, gültig ab 01.04.2018).
Kann ich nachträglich auf die Zahlung von Fahrgeld bestehen und wenn ja, für wie lange?
Für eine baldige Antwort wäre ich dankbar!

Sehr geehrter Ratsuchender

Haben Sie vielen Dank ***** ***** freundliche Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte.Eine Kündigung ist immer zum Zeitpunkt des Zugangs rechtsgültig und wirksam.Denn sie ist eine Einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung. Einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung and sind mit Zugang wirksam. Der Zustimmung des Empfängers bedarf es hier gerade nicht.Ihre Kündigung ist also wirksam.Eine andere Frage ist die, ob wegen der nicht eingehaltenen Kündigungsfrist ihr Arbeitgeber Schadensersatz Ansprüche gegen sie stellen kann.
Das wäre zum Beispiel, wenn er ein Projekt nicht verwirklichen kann und dadurch einen Schaden erleidet.Sie können daher selbstverständlich bei der alten Kündigungsfrist bleiben.Im übrigen trifft es zu, dass die Regelung mit den 25 Jahre nicht mehr gilt, dass sie altersdiskriminierend ist.Sie müssten abwägen, ob es sich lohnt, auf Ansprüche zu verzichten . Dafür müssen Sie aber im Gegenzug vom Arbeitgeber unterschreiben lassen dass dieser gleichfalls auf Ansprüche verzichtet. Sie könnten natürlich auf die Zahlung von Fahrgeld bestehen, in den Tarifverträgen sind aber so genannte Verfallfristen, die so kurz sein können wie drei Monate.
Verstreichen diese Verfallfristen geht der Anspruch unter, so auch ihr Anspruch auf Fahrgelderstattung.Diese Verfallfristen sind natürlich auch bei der Forderung von Fahrtgeld zu beachten, so dass ihre Forderung wahrscheinlich minimal sein dürfteIch hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Ich kann Ihnen im Rahmen des Premiumservices sehr gerne nachsehen, wie lange die Verfallfrist istIch nehme an der Tarifvertrag IGZ findet auf Ihr Arbeitsverhältnis Anwendung?
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