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RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 916
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
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Wir haben einen genehmigten Bauplan für einen hausanbau,

Diese Antwort wurde bewertet:

wir haben einen genehmigten Bauplan für einen hausanbau, länge ca 8,16 meter, der anbau soll etwas länger ausgeführt werden, um 1,50 meter, das haus liegt im aussenbereich, die abstandsflächen werden dadurch nicht brührt

Sehr geehrter Fragesteller,

Gerne beantworte ich Ihre Anfrage:

Die Änderung, die beabsichtigt ist, ist maßgeblich, das bedeutet, dass Sie die Planänderung genehmigen lassen müssen. Diese Änderung des Planes muss, um genehmigungsfähig zu sein, im Einklang mit §35BauGB stehen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Die frage ist was kann passieren wenn ohne tectureingabe der anbau um 1.5m grösser gebaut wird, er ist dann immer noch unter 100m3 ca. 60m3 grösser wie hoch kann dann eine strafe evtl ausfallen, ? Eine tectur ist immer damit verbunden schlafende hunde zu wecken die passen dann besonders auf. Ich kann mir nicht vorstellen , dass ein rückbau bei dieser grössenordnung veranlasst werden kann, ich habe mit dem stellvertretenden landrat darüber gesprochen, er meinte , ob du einen halben oder eieinhalb meter grösser baust ist egal, die gebühr ist die selbe, er hat mir das nat. Nicht schriftlich geben können, mir geht es jetzt um vergleichbare fälle, wie da entschieden wurde, auch urteile
Vielen dank

Herzlichen Dank für die erweiterten Angaben,

Auf das Wort des stellvertretenden Landrats kann man sich natürlich nicht verlassen - im Zweifel gilt im Verwaltungsrecht nur das, was verschriftlicht ist. An der Gebühr ändert sich nichts.

Wenn es sich insgesamt im Rahmen dessen hält, was auch im Übrigen genehmigungsfähig wäre, dann müssen Sie auch nicht mit einem Rückbau rechnen - weil Sie grundsätzlich ein Baurecht haben, das nur durch § 35 BauGB eingeschränkt ist, hätten Sie dann, wenn es zu einer Baurechtlichen Maßnahme käme, den Anspruch darauf, den größeren Anbau noch genehmigt zu bekommen.

Die Strafe wäre ein Bußgeld - hier hätte die Verwaltungsbehörde einen Rahmen einzuhalten, ich würde mal vorsichtig mit bis zu 500,00 EUR rechnen - aber diese Schätzung muss natürlich völlig unverbindlich bleiben.

RHGAnwalt und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
macht es Sinn, vergleichbare genehmigte Gebäude die im Außenbereich errichtet wurden zur Entlastung im Falle einer Baukontrolle heranzuziehen, was wäre sonst evtl. eine entlastende Argumentation?

Im Prinzip wird ja schon der Einzelfall geprüft- die Heranziehung von gleichartigen Fällen macht aber dann Sinn, wenn diese tatsächlich auch rechtmäßig sind - es gibt nämlich den Grundsatz: Keine Gleichbehandlung im Unrecht - das bedeutet: wenn die anderen nicht hätten genehmigt werden dürfen, können Sie sich darauf nicht berufen - wenn aber die anderen formell und materiell rechtmäßig sind, dann ja!