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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26455
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Am 31.01.2018 haben eine Dame und wir einen Arbeitsvertag ab

Diese Antwort wurde bewertet:

Am 31.01.2018 haben eine Dame und wir einen Arbeitsvertag ab 01.03.2018 unterschrieben. Gestern teilte Sie mir mit, dass sie doch nicht für usn arbeiten will, da sie eine andere Stelle gefunden hat, die näher zu Ihrem Wohnort ist.Das fanden wir zwar nicht in Ordnung, aber jeder kann ja während der Probezeit innerhalb 14 Tage kündigen. Eine Kündigung haben wir nicht bekommen, aber müssen wir das haben oder reicht es, wenn Sie mir den von uns und ihr unterschriebenen Vertrag zurück gibt?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ja, die Kündigung benötigen Sie zwingend.

Die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses bedarf nämlich stets der Schriftform (§ 623 BGB). Eine mündliche Kündigung - wie hier - ist unwirksam!

Schon aus Beweis- und Dokumentationszwecken sollten Sie daher auf Vorlage einer schriftlichen Kündigung bestehen!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Sie ist Italienerin, dann schreibe ich die Kündigung in ihren Namen und lass sie dann von Ihr unterschreiben. Aber wenn Sie jetzt kündigt, schreibt sie die kündigung zum 15.03, weil das Arbeitsverhältnis ja erst zum 01.03. beginnt? Ich werde sie ja die zwei Wochen nicht einsetzen, warum sollte ich sie auch einarbeiten - ich will daher aber auch nicht zahlen. Muss ich das, wenn ich sie nicht einsetze? Oder soll sie sich einen Krankenschein holen, dann muss doch die Krankenkasse zahlen. Dann darf sie aber auch keinen neuen Job vor den 15.03 annehmen, oder?

Nein: Sofern die Kündigung vor Arbeitsbeginn nicht vertraglich ausgeschlossen wurde - wovon ich hier nicht ausgehe -, kann auch vor Arbeitsbeginn die Kündigung erfolgen (unter Einhaltung der 14-tätgigen Kündigungsfrist).

Sie können für die AN die Kündigung verfassen und diese dann unterschreiben lassen.

Wenn Sie sie nicht einsetzen, und wenn die AN ohnehin nicht arbeiten soll/wird, müssen Sie diese auch nicht zahlen.

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Kristian Hüttemann
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