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RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 878
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
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Guten Tag... Mein mietverhältnis endete 2014 (Mai/Juni). Die

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag...
Mein mietverhältnis endete 2014 (Mai/Juni).
Die aus diesem mietverhälnis entstandene mietschulden zahlte ich in monatlichen raten bis 11/2015....dann stellte ich die Zahlung ein,weil der Vermieter auf der kostenrechnung mehrere instandsetzungsmassnahmen(Verschönerungen)mit auf die Rechnung setzte,welche er jedoch selber tragen muss,weil der Nachmieter mehrere Dinge in der Wohnung neu haben wollte.
Es gab hierzu auch kein Übergabeprotokoll da ich gutgläubig meine Schlüssel aushändigte damit die Handwerker rein und raus konnten...es kam somit nie zur schlüsselübergabe mit dem Vermieter...
Am 20.04.2017 schrieb er mich noch einmal an mit der bitte,die ratenzahlung wieder aufzunehmen...welche ich nicht nachkam da ich nicht einsah diese verschönerungen auch noch zu zahlen...
Es kam auch nicht zur gerichtlichen Klärung da der Vermieter sein Recht nicht einklagte.
Nun heute erhalte ich ein Schreiben der Anwälte wo ich aufgefordert werde die Summe i.H.v.818,89eur plus anwaltsgeb.i.H.v.147,56eur bis 09.03.2018 zu zahlen...
Frage...ist diese Angelegenheit nun eigentlich verjährt?oder kommen sie vor Gericht damit durch wenn die Frist verstrichen ist?
Vorab vielen Dank ***** ***** Antwort
Mfg Ivonne Raue

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage.

Grundsätzlich gilt die gesetzliche Verjährungsfrist, der Lauf dieser Frist war jedoch gehemmt, solange Sie die Raten bezahlt haben. Das bedeutet, dass die Forderung, so sie Bestand haben könnte, tatsächlich erst am 31.12.2018 verjähren würde.

Im Ergebnis bleibt daher nichts anderes übrig, zu prüfen, ob die Forderungen insgesamt innerhalb der gesetzlichen Frist geltend gemacht worden sind (bis spätestens 12/2014) und ob Sie irgendwelche Forderungen anerkannt haben, darüber hinaus, ob auch die von Ihnen behaupteten Verschönerungen in der Frist geltend gemacht wurden.

Letztlich bliebe es am Vermieter, zu beweisen, dass die Arbeiten aufgrund von Ihnen angerichteter Schäden entstanden sind und Sie aus dem Mietverhältnis zur Zahlung verpflichtet wären.

Vor Gericht käme der Vermieter nur durch, wenn er seinen Anspruch darlegen und beweisen kann.

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung.
herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

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