So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Rechtsanwalt Kr...
Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 4458
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

2017 habe ich eine Wohnung vermietet, mit einem Badezimmer

Kundenfrage

Im April 2017 habe ich eine Wohnung vermietet, mit einem Badezimmer größe ca 8qm, ausgestattet mit einer Dusche, Waschbecken und Toilette.Im Oktober 2017 wurde dann festgestellt, das die Dusche unter dem Duschbecken undicht
wurde. Um eine Reparatur durchzuführen musste die ganze
Dusche abgebaut werden. Da der Mieter nun ca 4 Monate
nicht mehr duschen konnte ,verlang er eine Mietminderung
von 33% obwohl er sich doch im Waschbecken waschen könnte. Meine Frage ist, ist diese Mietminderung von 33%
rechtens, und von was ist der Mietabzug, von der Kaltmiete,
oder von der Miete mit den Nebenkosten.
Danke ***** ***** Beratung.
Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

1.

Der Ausfall der Dusche ist ein Mangel, der zur Mietminderung berechtigt. Es kann aber immer nur eine Schätzung sein, wie hoch eine Mietminderung ist. Hilfreich für das Abschätzen ist die Rechtsprechung.

Wie Ihr Mieter auf 33% Minderung kommt, ist für mich nicht nicht nachvollziehbar. Wenn er Ihnen ein Urteil nachweist, dass bei einem vergleichbaren Sachverhalt diesen Prozentsatz an Minderung zugesprochen hat, dann mag diees Höhe gerechtfertigt sein. Gerechtfertigt wäre dieser Wert auch, wenn er sich auf die gesamten vier Monate bezieht.

Ich habe Entscheidungen recherchiert, die bei einem Duschausfall eine Minderung zwischen 5% und 15% monatlich annehmen. Das dürfte die Größenordnung sein, die Ihr Mieter zu Recht ansetzen kann. Sie sollten sich mit ihm irgendwo dazwischen einigen. Falls er höher gehen will, soll er Ihnen nachweisen, wie er darauf kommt.

2.

Die Mietminderung wird von der Bruttomiete berechnet, das ist die Nettomiete = Kaltmiete zuzüglich der von dem Mieter geschuldeten Nebenkosten = Betriebskosten.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.