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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7423
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Schiessl, Meine Angelegenheit ist etwas

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Schiessl, Meine Angelegenheit ist etwas kompliziert: ich betreue meine Tante, bin offiziell vom Gericht als Betreuerin bestellt! Sie war im Pflegeheim. Dort kündigte sich ein Augenarzt an, der dann doch keine war. Sondern nur Optiker. Nach der angeblichen Untersuchung rief mich dieser „Optiker“ an meine Tante bräuchte dringend eine Brille. Ganz dringend. Er könnte diese noch kurzfristig liefern. Er sei noch einmal in der Nähe. Ich müsste nur in der nächsten Stunde den Auftrag zurück senden. Den Auftrag habe ich auch leider erteilt. Doch unter anderen Bedingungen. Meine Tante hat eine schwere Demenz. Sie kann nur noch wenig bis gar nicht mehr lesen. Bei der gelieferten Brille handelt es sich um eine reine Lesebrille. Das Heim hat ihr die Brille wegen Sturzgefahr sofort weggenommen. Ich habe der Firma sofort mitgeteilt, dass ich die Brille nicht zahlen werde und diese wieder abgeholt werden kann. Meine Tante bräuchte wenn überhaupt eine Gleitsichtbrille. Bis auf unverschämte und bedrohende Mahnungen habe ich nie eine Antwort bekommen. Zwischenzeitlich hatte ich sogar die Überweisung angestoßen, weil ich keine weitere Energie verschwenden wollte und meine Tante sich die Brille auch leisten könnte. Die Überweisung konnte ich noch stoppen, nachdem ich im Internet einiges über diese Firma entdecken konnte. Die Firma befindet sich aktuell in Neuss. Firmiert ständig unter neuen Namen. Aktuell läuft die Firma auf seine Frau, da die Verbraucherzentrale bereits gegen ihn geklagt hat und bei einer Firma ein Insolvenzverfahren eingeleitet wurde. Dieser Optiker zockt alte und kranke Menschen in Altenheimen ab. Die Brillen kosten zwischen 250;00€ und 500,00 €. Jetzt kommt der supergau. Vor Silvester bekam ich einen Anruf von der Polizei, dass eine Strafanzeige wegen Betrugs gegen mich gestellt wurde. Dem Polizisten schilderte ich die Situation. Er meinte, dass das ja eher ein Rechtsstreit sei und ich sollte mich nicht ärgern. Ich könne davon ausgehen, dass das Verfahren dann wahrscheinlich sowieso eingestellt werden würde. Jetzt habe ich Post erhalten von der Staatsanwaltschaft, dass das Verfahren eingestellt worden sei, aber ich in einem Wiederholungsfall einbestellt werden könne! So ähnlich war der Wortlaut. Soweit so gut, aber ich bin bestimmt kein Betrügerin. Ich finde es nicht in Ordnung, dass er damit durch kommt und ich nun bei der Staatsanwaltschaft sozusagen aktenkundig bin. Was raten Sie mir zu tun? Ich ärgere mich maßlos und finde das total ungerecht.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Herr Kollege Schiessl ist aktuell nicht online.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich mich mit Ihrer Fragestellung befasse.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Sie können nicht verhindern, dass eine Person gegen Sie Strafanzeige stellt und ein Verfahren gegen Sie angestoßen wird. Eine Ermittlung erfolgt von Amtswegen.

Aber die Staatsanwalt hat Ihnen ja mitgeteilt, dass an der Sache nichts dran war und deshalb das Verfahren eingestellt.

Der Vorgang bleibt nur bei der Staatsanwaltschaft aktenkundig, taucht jedoch nicht im Führungszeugnis oder im Bundeszentralregister auf.

Es steht Ihnen frei gegen den Herrn bzw. die Unternehmung eine Strafanzeige wegen Verleumdung etc. zu stellen.

Finanziell haben Sie - wenn ich Sie richtig verstanden habe - keinen Schaden genommen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Sehr geehrter Herr Dr. Traub, herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich werde noch einmal eine Nacht darüber schlafen, ob ich diese Energie verschwenden möchte. Meine Tante hat keinen finanziellen Schaden erlitten, damit haben Sie sicherlich recht, aber um das Geld ging es mir nicht. Es geht mir um das Ausnutzen der Hilflosigkeit. Ich befürchte, dass dieses Verfahren dann auch nicht weiter verfolgt wird. Leider verdienen die Heime mit solchen Typen wahrscheinlich auch Geld. Zumindest hat das Heim meiner Tante ihm in diesem Jahr den Zutritt verweigert. Ich habe nur gesagt, dass Sie den Optiker mal „googlen“ sollten. Die Absage des Termins war das Ergebnis. Da konnte er keine Schaden anrichten. Nochmal vielen Dank.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

es freut mich, wenn ich Ihnen bei Ihrem Anliegen weiter helfen konnte und stehe Ihnen auch in Zukunft gerne über JustAnswer zur Verfügung.

Über die Abgabe einer positiven Bewertung (anklicken zwischen 3 - 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich freuen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.