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Rechtsanwalt Christian Joachim
Rechtsanwalt Christian Joachim, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3266
Erfahrung:  Staatsexamen, Zulassung als Rechtsanwalt, Mediator
30639152
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Rechtsanwalt Christian Joachim ist jetzt online.

ich bewohne eine 60qm Wohnung allein.

Diese Antwort wurde bewertet:

ich bewohne eine 60qm Wohnung allein.
Leider ist mir im Jahr 2008 als ich die Wohnung bezog nicht gleich aufgefallen, daß keine Wasseruhren vorhanden sind und das Wasser nach dem Schlüssel der qm umgelegt werden. Es handelt sich aber nicht nur um das Haus indem ich wohne , sondern um 6 Wohnhäuser mit 6 Wohnungen die eine Wirtschaftseinheit bilden. Also zahlt jeder den gleichen Preis anteilig Wasser und Müll . 2008 war das auch noch kein Problem, die Familien waren mit ein oder zwei Kindern, inzwischen haben hier aber Ost- und Südeuropäische Familien Einzug gehalten und teilweise kann man nicht einmal einschätzen wer den Mieter ist und wer nur mal zum arbeiten hier ist und die Wohnung mit benutzt und natürlich den Verbrauch in die Höhe treibt. Das heißt, ich zahle den Verbrauch der Anderen mit, mein Vermieter , beruft sich auf § 556a BGB der die Abrechnung und Umlage beschreibt. Für mich ist diese Abrechnungsmethode unzumutbar, ich spare an Wasser Strom und Gas und bin fast täglich 12 ausser Haus und soll diese Kosten , verursacht durch die anderen Mieter mittragen . Ich hoffe Sie haben eine Antwort für mich ,

Hochachtungsvoll***

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Der § 556a sagt aber auch aus, im Teil zwei, das verbrauchabhängige Nebenkosten anders berechnet werden müssen, dann wäre es ja in Ordnung. Aber darin liegt der Fehler was anscheinend keine Beachtung von meinem Vermieter findet, was aber wie gesagt für mich unzumutbar ist .
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
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***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Leider immer noch keine Antwort erhalten :-(

Sehr geehrter Fragesteller,

welche Vereinbarung haben Sie denn im Mietvertrag über die Betriebskosten und insbesondere über den Wasserverbrauch, hier die Kosten von Wasser und Abwasser getroffen?

Gerne antworte ich Ihnen weiter.

Viele Grüße

Christian Joachim
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Es sind keine gesonderten Vereinbarungen über den Wasserverbrauch getroffen, die Hausverwaltung beruft sich auf §556a
Hier die original Korrespondenz mit dem Vermieter
Otto von Stengel <*****@******.***>
15. Feb. (vor 8 Tagen)
an mich
Sehr geehrter Herr Schnizler, ich habe unser Anwaltsbüro um eine Kurzantwort (Kopie unten in Kursivschrift) an uns gebeten. So werden die weit höheren Kosten für eine direkte Stellungnahme an Sie vermieden. Ich denke damit ist die Angelegenheit klar - weil durch das BGB geregelt.Erläuterung der Anwältin, datiert 15.02.2018:Sehr geehrter Herr von Stengel,
diese Frage lässt sich leicht und schnell beantworten:
Soweit Sie in Ihrem Mietvertrag keine Vereinbarung zu einem besonderen Umlageschlüssel mit Herrn Lutz getroffen haben, bestimmt § 556a BGB die Wohnfläche als gesetzlichen Umlageschlüssel. Sie können sich also gegenüber dem Mieter auf das Gesetz berufen.
Für weitere Rückfragen stehe ich Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Astrid Congiu-Wehle
RechtsanwältinDie anderen von ihnen angesprochenen Punkte habe ich mit meiner email vom 1.2.18 beantwortet.Bitte denken Sie daran, dass die BK 2016 Nachzahlung (€ 251,72) am 25.02.2018 fällig ist, unabhängig davon ob Sie die Regelung des BGB anerkennen oder diese anfechten wollen.FG Otto von StengelAm 01.02.2018 um 18:03 schrieb Otto von Stengel <*****@******.***>:Sehr geehrter Herr Schnizler,ihren Widerspruch werden wir an unser Anwaltsbüro weiter leiten. Dieses hat die Fachkompetenz und kann daher ihre mail besser als wir beantworten - z.B. „Umlageschlüssel" und „*wohnungsbezogene Betriebskosten“.*Ihre Frage warum Fam. Weber nur 1/5?: Sie hatten als „*wohnungsbezogene Betriebskosten" einen Anteil von € 180,88 einer höheren Rechnung (€ 369,86) der Fa. Weber berechnet bekommen. Diese Rechnung war u.a. Anlage zur Betriebskostenabrechnung. Der Anteil von € 180,88 bezog sich auf gesetzlich umlegbare Reinigungs- und Einstellarbeiten an ihrer Therme. Nach Abzug dieses Anteils und Berücksichtigung einer etwas höheren Vorauszahlung der Fam. Weber ist der Nachzahlungsbetrag für beide Wohnungen praktisch gleich.Ihre Bemerkung zu unserem Gespräch: Ich hatte damals deutlich gesagt, dass der Umlageschlüssel „qm“ zulässig ist und in unserer Wohnanlage nicht verändert wird.FG Otto von StengelAm 30.01.2018 um 17:57 schrieb Lutz <*****@******.***>:Sehr geehrte Frau von Stengel,der Nebenkostenabrechnung von 2016 in Höhe von 251,72 widerspreche ich im vollen Umfang.Für mich als Einpersonenhaushalt ist es unzumutbar , die erhöten Nebenkosten , die durch unkontrollierten Zuzug ganzer ausländischer Familien Clans entstehen mit zu tragen. Als ich 2008 hier einzog, wohnten noch " normale " Familien hier. ( Männlein, Weiblein, Kind)
Inzwischen ist es nicht mehr möglich zu unterscheiden wer wohin gehört, selbst meine neuen Nachbarn die ja wie uns bekannt wurde, ich spreche auch im Namen der Familie Weber, Harz 4 Bezieher sind und ihre Wohnung noch an 4 weiteren Personen untervermieten , Krach und wilde Partys bis in die Morgenstunden sind das Ergebnis.
Es ist aus diesem Grund eine Abrechnung via qm Pauschale nicht mehr zeitgemäß. Wir hatten diesbezüglich ja vor ca. 2 Jahren ein Gespräch.
Verändert hat sich leider nichts.
Unverständlich ist auch , das die Familie Weber nur ca. 1/5 nachzuzahlen hat, diesen großen Unterschied hätte ich gerne erklärt bekommen.Ich bitte Sie höflichst um die nochmalige Prüfung der gesamten Situation.Mit freundlichen GrüßenLutz Schnizler
--

Vielen Dank für ihre weiteren Informationen.

Anspruch auf die Abrechnung des Wasserverbrauchs nach Verbrauch haben Sie nur dann, wenn dies entweder vertraglich festgelegt ist oder entsprechende Messinstrumente zum Wasserverbrauch installiert sind.

Da nach Ihrer Auskunft dies nicht der Fall ist, kann der Vermieter die Wasserverbrauchswerte nach der gesetzlichen Normierung, die die Kollegen hier richtig angegeben hat nach Wohnfläche umlegen.

Nur für den Fall, dass dies missbräuchlich ist oder in einem krassen Missverhältnis gegebenenfalls zu anderen Mietern steht, zum Beispiel das andere Mieter absichtlich sehr viel Wasser verbrauchen und dies nicht bezahlen und dies Ihnen dann angelastet wird, könnte hier ein entsprechender Änderungsbedarf gesehen werden.

Dies müssen Sie dann allerdings gegenüber dem Vermieter ganz konkret nachweisen.

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage hilfreich beantwortet habe und stehe Ihnen gerne weiterhin zur Verfügung.

Über eine anschließende positive Bewertung freue ich mich.

Viele Grüße

Christian Joachim

Rechtsanwalt

Rechtsanwalt Christian Joachim, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
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Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Danke für ihre schnelle Antwort, ja bei Bezug der Wohnung wurde mir nicht mitgeteilt das keine Wasseruhren vorhanden sind, als ich ca. 2 Tage nach Bezug die Zählerstände notieren wollte fand ich keine Wasseruhren, als ich nachfragte wo denn die Wasseruhren seien, sagte mir die Hausmeistersfrau, die mir die Wohnung übergag, das der Wasserverbrauch in der Pauschale enthalten sei und es kein Problem sei da die Gemeinde Putzbrunn eh eigene Wasserversorgung hat.
Zugegeben, etwas blauäugig von mir, aber wer denkt schon in der heutigen Zeit daran , dass es noch Häuser bzw. Wohnungen ohne Wasseruhren gibt. Wahrscheinlich kann man jetzt im Nachhinein nichts mehr machen.