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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18004
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

ich bin zur Zeit als wiss. Mitarbeiter in Teilzeitbeschäftig

Diese Antwort wurde bewertet:

ich bin zur Zeit als wiss. Mitarbeiter in Teilzeitbeschäftigung tätig. Mein Bruttolohn liegt bei 1300 Euro/mon. Meine Frau ist Angestellte mit Bruttolohn von 1500 Euro/mon. Wir haben 3 Kinder mit 21 J, 13 J und 9 J. Wir sind bei der gesetzlichen Krankenkasse versichert. Die Kinder sind bei meiner Frau mitversichert. Die monatlichen Krankenkassebeiträge sind vom Lohn von mir und meiner Frau entrichtet. Wir haben die Absicht, in diesem Jahr ein Mehrfamilienhaus für Vermietung zu erwerben. Wir sind Besizer mit jeweils 50%. Die zukünftige einkommenpflichtige Mieteinnahme liegt bei etwa 100.000 Euro/mon. Meine Frage ist mit dem zukünftigen Kassenbeitrag verbunden. Wie hoch sollen wir zusätzlich monatlich an die KK zahlen, wenn wir weiter so beschäftigt sind. Was passiert wenn ich nicht weiter arbeite, sondern bleibe ich zuhause und kümmere mich um die Vermietung. Wie können wir am wenigstens an die KK zahlen? Ich freue mich auf Ihre Antwort und verbleibe.

Mit freundlichen Grüßen ***

Sehr geehrter Ratsuchender,

darf ich fragen

Sind Sie freiwillig versichert ?

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
ich bin gesetzlich versichert
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
meine Frau ist auch gesetztlich versichert

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die freundliche Anfrage.

sofern Sie nicht freiwillig gesetzlich freiwillig versichert sind zahlen Sie nur aus Ihren Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit Beiträge.

Wenn Sie freiwillig gesetzlich versichert sind, dann zahlen Sie aus den gesamten Einkünften Beiträge-

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Danke. Später werde ich meinen Job als wiss. Mitarbeiter aufgebe. Ich werde dann freiwillig gesetzlich versichert sein. Meine Frau bleibt weiterhin Angestellte mit gesetzlich versichert. Laut Ihrer Antwort werde ich den Beitrag zahlen, welcher aus der 50% Mieteinnahme berechnet wird. Der Beitrag von meiner Frau ist nicht verändert. Habe ich richtig verstanden? Bei wem sind die Kinder mitversichert? Rechnet die KK den Beitrag von meiner Frau aus Einkommen aus unselbständigen Tätigkeiten und Mieteinnahme zusammen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank.

Die Kinder können dann bei der Frau mitversichert werden.

Bei Ihnen kommen dann 50 % der Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung dazu, warten Sie erst einmal den Steuerbesheid ab, bevor Sie hier etwas zahlen.

Die Einnahmen müssen ja noch versteuert werden.

Bei Ihrer Frau zählt alleine der Lohn ( Einnahm aus nichtselbständiger Tätigkeit)

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Danke.
50% Mieteinnahme nach dem Abzug aller Ausgaben beträgt 50.000 Euro/Jahr. Ich muss ca. 15% von 50.000 Euro/12 Mon = 625 Euro/mon an die KK zahlen, wenn ich freiwillig gesetzlich versichert. Wenn ich teilzeit unselbstständig weiterhin beschäftigt mit Bruttolohn von 1300 Euro/mon bin, kann ich die Summe 625 Euro/mon sparen?

Ja genau.

Denn dann sind Sie pflichtversichert und die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung zählen nicht zum beitragspflichtigen Einkommen

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Bei welcher Lohnhöhe muss ich mindesten erreichen, damit der Kassebeitrag nur aus dem Lohn und nicht aus der Mieteinnahme berechnet wird. Oder anders formuliert: Bei welcher Lohnhöhe bin ich noch gesetzlich pflichtversichert?

Hier beachten Sie bitte die Beitragsbemessungsgrenze die derzeit bei 53.100 Euro im Jahr liegt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Nein, Sie haben mich falsch verstanden. Ich möchte später dann weiterhin teilzeit unselbständig tätig, damit ich weiterhin gesetzlich pflichtversichert und ich den Kassenbeitrag nur aus meiner nichtselbständigen Tätigkeiten zahlen. Bei welcher Lohnhöhe muss ich nicht in die freiwillige Kankenkasse wechseln. Es geht in der ganzen Geschichte darum, wie ich meinen Kassenbeitrag trotz Vermietung und Verpachtung rechtmäßig minimieren.

Das habe ich Ihnen oben gerade geschrieben

53.100 Euro im Jahr brutto

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Vielleicht habe ich nicht richtig formuliert dann haben Sie mich nicht verstanden. Lassen wir es.
Sie haben gerade von der Summe 53.100 Euro/Jahr Brutto erwähnt.
Meine Frau ist gesetztlich pflichtversichert. Sie hat Einkommen in Höhe von 18.000 Euro/Jahr aus unselbständiger Tätigkeit und Brutto-Mieteinnahme von 50.000 Euro/Jafr. Zusammen macht ihr Einkommen 68.000 Euro/Jahr. Zahlt sie trotzdem weiterhin den Beitrag nur aus dem nichtselbständigen Einkommen?

Ich habe Sie schon richtig verstanden

Dieser Betrag ist die Beitragsbemessungsgrenze der Krankenkasse.

Rs geht hier NUR um Einkommen aus Arbeitslohn

Sobald Sie über diesem Betrag verdienen sind Sie nicht mehr pflichtversichert, sondern freiwillig versichert.

Dann zählt Ihr gesamtes Einkommen

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Das bedeutet, solange das Einkommen aus nichtselbständiger Tätigkeit unter 53.000 Euro/Jahr liegt, zahlen wir den Kassenbeitrag nur aus diesem Einkommen, nicht aus den gesamten Einkünften.
Wenn ich so richtig verstanden sind, dann bin ich mit Ihrer Antwort sehr zufrieden.

Ja, ganz genau, so ist es

Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Wunderbar. Sie haben mir sehr geholfen. Ich werde Sie oben bewerten. Vielen Dank.

Vielen Dank

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Hallo Frau Schiessl,
ich melde mich wieder wegen der Jahresgrenze von 53.100 Euro/jahr.
Ich habe reserchiert und mache mir schlau. Es gibt eine Grenze von 59.400 Euro/jahr für 2018. Oberhalb dieser Grenze kann man von GKV in die Privat-KV wechseln. Ich habe auch gehört, daß es eine Jahresgrenze gibt, oberhalb dieser Grenze bleibt der Kassenbeitrag nicht mehr. Ich habe nirgendwo von der Grenze 53.100 Euro gefunden. Können Sie mir bitte erläutern. Vielen Dank.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sorry. In dem oben geschrieben Beitrag habe ich einen Satz falsch geschrieben.
Es muss so formuliert werden:
Ich habe gehört, daß es eine Jahresgrenze gibt, oberhalb dieser Grenze bleibt der Kassenbeitrag konstant.
Unterhalb und er bleibt nicht konstant sondern Sie sind pflichtversichert
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Es steht in Internet:
Oberhalb der Jahresbemessungsgrenze von 59.400 Euro beträgt der Arbeitnehmeranteil (7,3%) maximal 323 Euro.
Sie haben aber in unserem Gespräch oben geschrieben, dass oberhalb der Beitragbemessungsgrenze der Kassenbeitrag aus allen Einkünften aus unselbstständigen Tätigkeiten und Vermietung berechnet wird. Ich bin irritiert.