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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6989
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Wenn 4 Bilder von mir meinem haus Garten Wohnung Hunde seid

Diese Antwort wurde bewertet:

Wenn 4 Bilder von mir meinem haus Garten Wohnung Hunde seid 12 Jahren bei einer Haubaufirma als „Referenz“ ohne meine Erlaubnis beworben werden (Bilder teilweise von meiner damaligen Webseite, teilweise von Hausverkäufer) Urheber nicht genannt. Ich bin kein zufriedener Hausbauer und hätte das nicht erlaubt. 2010 das ersre Mal entdeckt und um Löschung gebeten. Ebenfalls Link zu meiner Webseite. Nichts passiert nachweislich 2016 nochmal angeschrieben. Nichts passiert. Wann erlöscht mein Anspruch? Danke

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:

Frage 1:

" 2010 das ersre Mal entdeckt und um Löschung gebeten. Ebenfalls Link zu meiner Webseite. Nichts passiert nachweislich 2016 nochmal angeschrieben. Nichts passiert. Wann erlöscht mein Anspruch? Danke"

Ihre zivilrechtlichen Ansprüche verjähren bedauerlicherweise innerhalb von 3 Jahren beginnend mit dem Kalenderjahr, welches der Kenntnisnahme des Rechtsverstoßes folgt. Dies ergibt sich aus § 102 UrhG i.V.m. §§ 194 ff BGB.

Insofern dürfte ggf.bestehende Ansprüche bereits verjährt sein und eine gerichtliche Durchsetzung erscheint daher nicht ratsam, da sich die Gegenseite auf die Geschehnisse in 2010 berufen und den Eintritt der Verjährung berufen könnte. Einen etwaigen Prozess würden Sie dann allein aus diesem Grunde verlieren.

Ich hoffe Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und würde mich über eine positive Bewertung freuen, welche Sie durch das Anklicken von 3-5 Bewertungssternen abgeben können.

Mit freundlichen Grüßen aus Dortmund

Raphael Fork

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sehr pauschale Antwort und überall im www so nachzulesen. Es gibt doch aber Urteile mit 10 jähriger Verjährung. Was sind die Bedingungen hierfür?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Bei Filesharing sind es wohl 10 Jahre, würde das zutreffen?

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:

Frage 1:

"Sehr pauschale Antwort und überall im www so nachzulesen. Es gibt doch aber Urteile mit 10 jähriger Verjährung. Was sind die Bedingungen hierfür?Bei Filesharing sind es wohl 10 Jahre, würde das zutreffen?"

Dass die Interessenlage eine abweichende Bewertung notwendig macht, was bei Ihrer Schilderung nicht zu sehen ist.

Der von Ihnen geschilderte gerügte Verstoß hat mit Filesharing nichts gemeinsam. Bei Ihnen geht es um den Gebrauch urheberrechtlich geschützter Bilder bei Kenntniserlangung im Jahre 2010.

Ich hoffe Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und würde mich über eine positive Bewertung freuen, welche Sie durch das Anklicken von 3-5 Bewertungssternen abgeben können.

Mit freundlichen Grüßen aus Dortmund

Raphael Fork

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sorry noch eine Frage. Sollten die Abmahnungen vor 2016 dem Betreiber nicht vorliegen kann ich mich auf die von 2016 beziehen? Und wenn ich jetzt 2018 davon in Kenntnis gesetzt wurde (Bekannte) dass in einem 55 seitigen Werbekaralog 2017/2018 2 volle Seiten mit mir gewirben wird, wie gesagt ich bin kein zufriedener Bauherr

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:

Frage:

"Sorry noch eine Frage. Sollten die Abmahnungen vor 2016 dem Betreiber nicht vorliegen kann ich mich auf die von 2016 beziehen?"

Das könnten Sie natürlich tun, gehen damit aber einige Unwägbarkeiten ein, die ggf. zu Ihrem Nachteil ausfallen könnten. Grund ist, dass Sie der prozessualen Wahrheitspflicht ( § 138 ZPO) unterliegen, d.h. Sie dürfen nicht wissentlich etwas falsches vortragen. Wenn dann die Gegenseite plötzlich im Prozess Ihren Schriftverkehr von 2010 vorlegt, hätten Sie ggf. ein Problem.

Ihr Vorbringen aus 2016 ist ja in keinem Fall verjährt. Zudem ist der Werbekatalog ein neuer Fall, der Ihnen ja erst jetzt zur Kenntnis gebracht wurde. Insofern könnten diesbezüglich auch vorgehen, wenn Sie keinerlei Einwilligung zur Verwendung der Bilder erteilt hatten.

Ich hoffe Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und würde mich über eine positive Bewertung freuen, welche Sie durch das Anklicken von 3-5 Bewertungssternen abgeben können.

Mit freundlichen Grüßen aus Dortmund

Raphael Fork

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Letzte Frage? Was kann man ungefähr berechnen bzw ansetzen Würde sich ein Rechtstreit lohnen bin eigentlich stinkesauer dass alles ignoriert wird und dann aktuell 2018 weiter mit Bildern geworben eird, finde ich sehr dreist

Sehr geehrter Ratsuchender,

leider muss ich dringend weg.

Ich kann Ihre Anfrage daher nicht zeitnah bearbeiten und gebe diese daher für einen anderen Kollegen frei.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael Fork
-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

im gewerblichen Bereich kann der Abmahnbetrag für besagte Verletzungen um die € 5.000,00 betragen. Im Gegensatz zur privaten Verwendung können hierbei die Gewinne der Gegenseite durch die Bilder, eine Lizenzgebühr, die Dauer der Nutzung etc. angesetzt werden.

Eine Abmahnung hätte vor einer Klageerhebung zu erfolgen. Die Erfolgswahrscheinlichkeit ist hoch, wenn noch keine Verjährung für die entsprechenden Verstöße eingetreten ist.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Nochmal wegen der Verjährung. Ich habe nachgelesen dass bei Gebrauchsvorteil bei Veröffentlichung von Bildern im Internet 10 Jahre Verjährung gilt. Das wäre dich aber zutreffend.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ja, in Anlehnung an das Urteil des BGH vom 15.01.2015 (Az. I ZR 148/13) kann der Schadensersatzanspruch bei widerrechtlicher Bildrechtsverletzung nach § 102 Satz 2 UrhG, § 852 BGB die 10-Jahresfrist gelten.

Gleichwohl sollten Sie in Ihrem Fall zur Vermeidung von Rechtsnachteilen unverzüglich Ihre Ansprüche geltend machen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Gut vielen Dank, ***** ***** die 10 Jahre nicht anerkannt werden, sitz ich auf den Anwaltskosten oder ist dass dann eine Klage also Katalog und Internet oder zwei unterschiedliche Fälle. Wenn ich das richtig verstehe geht es ja einmal (Katalog) um Psersönlichkeitsrecht und einmal (Internet) Urheberrecht. Sorry, habe keine Rechtschutz und möchte nicht Klagen und dann verlieren weil irgendwas nicht anerkannt wird. Danke

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

doch, das Risiko kann bestehen, dass ein Rechtsanspruch nicht zuerkannt wird.

Dies liegt in der Entscheidung des Gerichts.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
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Erfahrung: Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
Dr. Holger Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.