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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9060
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich hatte bis Ende 2013 ein Gewerbe. Ich habe für 2011 eine

Kundenfrage

Ich hatte bis Ende 2013 ein Gewerbe.
Ich habe für 2011 eine Einkommenssteuererklärung abgegeben.
Für die Jahre 2012 und 2013 konnte ich das nicht mehr, weil mir
das Notebook bei einem Autoeinbruch gestohlen wurde und mir auch
durch einen Umzug Unterlagen gefehlt haben, sodass ich keine "richtige"
Einkommenssteuererklärung hätte abgeben können.
Die Jahre für 2012 und 2013 wurden geschätzt. Ich habe das so akzeptiert.
Hinzu kam dann aber auch, dass ich verschuldet bin und die Steuern nicht
bezahlen konnte.
Zu guter Letzt hat dann das Finanzamt auch noch eine Steuerprüfung
angeordnet mit dem entsprechenden Steuerstrafverfahren.
Für die Jahre danach habe ich normale Einkommenssteuererklärungen
abgegeben, da ich lediglich noch geringe Einkünfte aus unselbständiger Arbeit habe.
Jetzt überlege ich, um vielleicht dem Steuerstrafverfahren ein wenig die Schärfe
zu nehmen, noch Erklärungen abzugeben für 2012 und 2013, die dann höher als
die Schätzungen sind.
Dann würde die Steuer zwar festgesetzt, die ich aber nicht bezahlen kann.
Würde das nach Ihrer Auffassung helfen oder die Sache entschärfen?
Gepostet: vor 10 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 10 Monaten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
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in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 10 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Aus strafrechtlicher Sicht kann eine nachträgliche Abgabe "nur" im Rahmen der Schuld begünstigend berücksichtigt werden.

Aufgrund der Betriebsprüfung und der Kenntnis des Finanzamts ist jegliche Form der "Selbstanzeige", welche strafbefreiende Wirkung hätten, verschlossen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-