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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 25263
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Der Großvater möchte 30.000 Euro seiner Enkelin schenken,

Diese Antwort wurde bewertet:

Der Großvater möchte 30.000 Euro seiner Enkelin schenken, damit es später eine gute Ausbildung erhält. Der Großvater will seinen Sohn, den Vater des Kindes, als Treuhänder einsetzen, der entscheiden soll, wie das Geld eingesetzt wird. Kann der Vater als Vormund die Schenkung entgegennehmen und gleichzeitig Treuhänder sein? Kann der Treuhandvertrag auch die Lebensjahre von 18 bis 30 des Beschenkten umfassen?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Zwar bedarf eine Schenkung zugunsten eines Minderjährigen - wie hier - grundsätzlich der ordnungsgemäßen Vertretung und Zustimmung durch die Eltern als den gesetzlichen Vertretern.

Die Vertretung ist allerdings entbehrlich, wenn die Schenkung für den Minderjährigen lediglich rechtlich vorteilhaft ist.

Das ist der Fall, wenn der Minderjährige mit der Schenkung keine (für ihn nachteilige) Gegenleistungen oder rechtliche Verpflichtungen auf sich nimmt.

Da diese Voraussetzungen hier nicht vorliegen, die Schenkung für die Enkelin vielmehr rechtlich nur vorteilhaft ist, ist die Vertretung und Zustimmung des Vaters (der Eltern) nicht erforderlich, sondern die Enkelin kann die Schenkung als Schenkungsempfängerin selbst rechtswirksam entgegennehmen.

Dennoch kann auf der Grundlage der allgemeinen Vertragsfreiheit ohne weiteres der angedachte Treuhandvertrag geschlossen werden: Der Vater kann daher darüber entscheiden, wie der schenkweise zugewendete Betrag konkret verwendet wird. In dem abzuschließenden Treuhandvertrag kann zudem festgelegt werden, dass dieser auch für die Lebensjahre von 18 bis 30 Jahren Geltung besitzen soll.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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