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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18142
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben in 1993 ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben in 1993 ein schlüsselfertiges Haus gekauft. Dieses Haus wurde 1,20m breiter als auf den genehmigten Plänen. Da ich das Haus nun verkaufen möchte, habe ich beim Bauamt einen Nachantrag zur damaligen Baugenehmigung eingereicht. Die Abstandsflächen zwischen Hauswand und Grundstücksgrenze sind eingehalten. Probleme bereitet ein überstehender Balkon. Nach der damaligen Bauordnung war von Balkonen etc. bzgl. Abstandsfläche noch nichts erwähnt. Ist es richtig, daß man sich nach der neuen Bauordnung zu richten hat oder gibt es eine Möglichkeit, sich auf die alte Bauordnung zu berufen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Gerne helfe ich weiter:

Sie können sich auf Bestandsschutz berufen.

War nämlich ein Gebäude zu irgendeinem Zeitpunkt rechtmäßig, so ist es auch bei einer Änderung der baurechtlichen Vorausstezungen in seinem Bestand geschützt.

Der Balkon kann also so verbleiben, auch wenn er nach derzeitiger Rechtslage baurechtswidrig ist

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Sehr geehrte Frau Schiessl,vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.ich habe komplett neue Pläne vom Architekten und Vermesser machen lassen müssen. Also ist es so in Ordnung, daß das Bauamt lediglich den 1,20m an Wohnfläche nachgenehmigen und das Geländer am Balkon nicht zurückgesetzt werden muss?

Wenn die Ausführung damals den bauordnungsrechtlichen Gesetzen entsprochen hat, ja

Dann können Sie sich nämlich auf Bestandsschutz berufen

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Okay, danke!
Das mache ich in Form eines Antrags?! Muss ich den begründen? Wenn ja, wie?

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie fertigen ein Schreiben an das Bauamt, verweisen auf die damalige Rechtslage und berufen siuch auf Bestandsschutz

Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Vielen Dank, ***** ***** mir sehr geholfen!
Ich hoffe, daß der Sachbearbeiter beim Bauamt, welcher - nur nebenbei erwähnt - das Haus damals abgenommen hat, dies auch so annimmt und endlich zu einer Genehmigung kommt (das ganze läuft bereits seit 1 Jahr!!)

Freut mich, wenn ich helfen konnte