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RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 780
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
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Die Eltern haben von einer Tante ein bebautes Grundstück

Kundenfrage

Die Eltern haben von einer Tante ein bebautes Grundstück am 01.01.2015 gekauft.
Das Hause wurde von den Eltern vermietet und benutzen es nicht für eigene Wohnzwecke. Es handelt sich um Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.
Nun möchten die Eltern es in 2018 unentgeltlich an ihre Tochter übertragen. Wert des bebauten Grundstücks laut Übertragungsvertrag 80.000 €. Liegt ein privates Veräußerungsgeschäft vor?
Auch wenn die Tochter in 2019 das Haus abreißen und neubauen möchte, sie ihr eigenes Kapital investiert und ein Darlehen von ihren Eltern erhält? Das Darlehen zahlt sie in bestimmten Zahlrythmen mit einem 1% / Jahr jährlich zurück.

1.) Liegt dann ein privates Veräußerungsgeschäft, da es innerhalb der 10 Jahres Frist ist? Die Tochter möchte das Haus zum Teil für eigene Wohnzwecke und ein Teil vermieten. Es wird sich dann wieder um Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung handeln.

2.) Wenn kein Darlehnsvertrag erstellt wird und die Eltern ihrem Kind ca 300.000 € für den Neubau schenken, hat das Konsequenzen? Fordert das Finanzamt ein Nachweis, woher meine Eltern das Geld haben?

3.) Der Übertragsvertrag läuft auf beide Elternteile. Diese übertragen das Objekt ihrer Tochter. Dann lautet der Freibetrag pro Elternteil für die Tochter je 400.000 € oder? Oder muss, um die Freibeträge zu sichern, der Übertragsvertrag auf einen Elternteil lauten?
Hinweis: Im Übertragsvertrag gehen alle Rechte auf die Tochter über.

Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 2 Monaten.

Da

Sehr geehrte Fragestellerin,

Gerne beantworte ich Ihre Anfrage:

Bei der geschilderten Konstellation handelt es sich um ein privates Veräußerungsgeschäft im Sinne des §23 EStG mit der Folge, dass dieses grundsätzlich steuerpflichtig nach § 22 Nr 2 EStG ist - das bedeutet, dass die Spekulationssteuer anfällt.

Was die Tochter letztlich damit macht oder wie die Darlehenskonstruktionen sind ist dabei egal.

Wenn Sie nach einem Immobilienverkauf zur Zahlung von Spekulationssteuer verpflichtet werden, können Sie diese Steuerlast durch das Geltend machen verschiedener Posten reduzieren. Diese Ausgaben können Sie vom Verkaufserlös abziehen.

Dabei handelt es sich um:

  • Alle Kosten, die Sie für den Kauf oder Verkauf einer Immobilie aufbringen müssen, zum Beispiel die Kosten für Zeitungsannoncen
  • Gebühren für den Notar
  • Grunderwerbsteuer und die Kosten für den Grundbucheintrag
  • Gebühren für den Makler
  • Kosten für Reparaturen oder ModernisierungEn die der Verkäufer gemacht hat

Wichtig ist, dass nur der Wertzuwachs und nicht der Kaufpreis als solcher besteuert wird.

Wenn das Geld dem Kind geschenkt wird ist dies unter dem Gesichtspunkt der Erbschaftssteuer unter dem Freibetrag - der gilt für jeden Elternteil.

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 1 Monat.

bitte bewerten Sie noch meine Antwort. Dankeschön

Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 1 Monat.

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