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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 28108
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Auch ich ärgere mich gerade mit Euro Collect herum. Ich soll

Kundenfrage

auch ich ärgere mich gerade mit Euro Collect herum. Ich soll Potenzmittel bestellt haben und an die Firma PayPlus 142,35 € (inkl. Mahngebühren etc.) bezahlen.

Dieses Mittel wurde von mir nie bestellt, jedenfalls nicht wissentlich. Ich habe bis heute nicht bezahlt und per Einschreiben/Rückschein nochmals Widerspruch eingelegt. Allerdings hätte ich bis zum 14.01.18 zahlen sollen, wie es in einem weiteren Schreiben gefordert wurde.

Des Weiteren wird nun mit einer gerichtlichen Zahlungsaufforderung und einem Schufaeintrag gedroht. Wie muss ich jetzt vorgehen, damit das ein Ende hat?

Danke ***** ***** Grüße ***

Zusätzliche Angaben:
Was haben Sie bisher versucht?: Ich habe erst per Email und dann per Einschreiben/Rückschein (dort eingetroffen am 15.01.18) der Forderung widersprochen. Bislang leider erfolglos.

Gepostet: vor 5 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrte Ratsuchende,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Rechtlich gesehen können Sie nur durch eine negative Feststellungsklage verhindern, dass die Gegenseite weiterhin diesen Anspruch von 142,35 EUR behauptet. Dies würde bedeutet, dass Sie am Geschäftssitz dieser Firma auf Feststellung dahingehend klagen, dass die von der Gegenseite genannte Forderung nicht besteht. Das Gericht wird dann die Gegenseite im Rahmen dieser Klage auffordern, das angebliche Vertragsverhältnis mit Ihnen darzulegen und zu beweisen. Kann die Firma dies nicht, so wird Ihrer Klage statt gegeben.

Soweit Sie keine Klage wünschen, ist es wichtig, dass Sie sich nachweisbar an diese Firma gewandt haben, den behaupteten Vertragsschluss bestritten haben, rein vorsorglich den Widerruf nach § 355 BGB erklärt haben und hilfsweise den angeblichen Vertrag nach §§ 119,123 BGB angefochten haben. In diesem Falle ist es rechtlich nicht möglich für einen negativen Schufaeintrag zu Ihren Lasten zu sorgen. Eine Klage gegen Sie hätte aufgrund des Widerrufs und der Anfechtung wenig Aussicht auf Erfolg. Eine weiteres (sinnloses) Anschreiben durch Inkassobüros oder diese Firma selbst können Sie damit freilich nicht verhindern.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt