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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 27794
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe Post vom Arbeitgeber bekommen. Was soll ich nun

Kundenfrage

Ich habe Post vom Arbeitgeber bekommen.
Was soll ich nun machen..?
mit Ihrer Lohnabrechnung Dezember 2017 haben Sie fälschlicher Weise 5,25 Stunden Produktivlohn zu viel erhalten
Wir bitten Sie hiermit, den zu Unrecht erhaltenen Lohn in Höhe des Auszahlungsbetrages von 49,51 Euro auf eine von uns nebenstehende Bankverbindung bis zum 02.02.2018 zu überweisen.
Sollte bis zum 02.02.2018 keine Überweisung stattgefunden haben, werden wir es vom Gehalt einbehalten.
Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen: Hatt denn der Arbeitgeber tatsächlich im Dezember zuviel bezahlt?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ja
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

In diesem Falle hat Ihr Arbeitgeber leider gegen Sie einen Anspruch auf Rückzahlung der Überzahlung. Dieser Anspruch ergibt sich aus § 812 I BGB der sogenannten ungerechtfertigten Bereicherung.

Die Forderung des Arbeitgebers ist grundsätzlich auch nicht verjährt. Nach § 195,199 BGB verjähren Ansprüche gegen den Arbeitgeber tatsächlich in 3 Jahren.

Es ist nach § 387 BGB auch zulässig Ansprüche die der Arbeitgeber gegen Sie hat mit der laufenden Lohnzahlung zu verrechnen, soweit die Pfändungsfreigrenze dadurch nicht überschritten wird.

Ihr Arbeitgeber kann also zurückfordern und leider auch die Aufrechnung mit Ihrem Lohn für Februar erklären.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?