So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 24451
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Zu einer Abmahnung habe ich die Frage, ob sie tatsächlich

Diese Antwort wurde bewertet:

zu einer Abmahnung habe ich die Frage, ob sie tatsächlich gerechtfertigt ist oder ob man versuchen will, mit mir Geld zu verdienen. Beste Grüße, ***

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

worum geht es denn konkret - schildern Sie bitte den Sachverhalt!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Herr Hüttemann,

nach einer Gerichtsverhandlung habe ich meine damalige Anwältin auf Google mit einer schlechten Rezession bewertet und bin nun dafür von ihr abgemahnt worden. Ich will nun verstehen, ob das so korrekt ist und ich zahlen muss oder sie damit durchkommt.
Meine Bewertung war:
Nicht zu empfehlen. Frau XY meldet sich auf Fragen nicht zurück. Sie hat den Ausgang unseres Verfahrens als "sehr wahrscheinlich gewinnbar" betitelt aber wir haben haushoch verloren. Weiter hat sie sich im Verfahren wenig zu den Punkten des gegnerischen Anwalts und des Richters geäußert. Sehr schade.

Sie mahnt mich nun mit 1.029,35€ dafür ab.
Grund: Rechtswidrige Bewertung.

Helfen Ihnen diese Informationen soweit? PDF mit der Abmahnung anbei.

Besten Dank ***

Vielen Dank für Ihre weiteren Mitteilungen!

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass die Abmahnung zu Recht erfolgt ist: Bei ihrer Rezension:

"Frau Strasser Lauschke meldet sich auf Fragen nicht zurück. Sie hat den Ausgang unseres Verfahrens als "sehr wahrscheinlich gewinnbar" betitelt aber wir haben haushoch verloren. Weiter hat sie sich im Verfahren wenig zu den Punkten des gegnerischen Anwalts und des Richters geäußert"

handelt es sich nämlich um Tatsachenbehauptungen! Diese müssten Sie auch unter Beweis stellen können. Können Sie dies nicht, so besteht leider in der Tat ein entsprechender Unterlassungsanspruch, den die Anwältin hier auch geltend macht, denn d***** *****delt es sich um unwahre Tatsachenbehauptungen. Sie sind als Urheber dieser Tatsachenbehauptungen rechtlich nämlich in der vollen Beweispflicht.

Hätten Sie lediglich Ihre persönliche Meinung geäußert - wie eingangs Ihrer Rezension erfolgt ("Nicht zu empfehlen"), so wäre dies rechtlich auch nicht zu beanstanden gewesen, da von Ihrer verfassungsrechtlich verbürgten Meinungsäußerungsfreiheit gedeckt (Artikel 5 GG).

Zur Meidung der Ihnen drohenden (erheblichen!) rechtlichen Weiterungen muss ich Ihnen daher leider anwaltlich anraten, dem Löschungsanspruch nachzukommen und die Unterlassungserklärung abzugeben.

Ich bedaure außerordentlich, Ihnen keine angenehmere Mitteilung machen zu können, aber ich bin als Rechtsanwalt verpflichtet, Ihnen die Rechtslage wahrheitsgemäß darzustellen, auch um Sie vor erheblichen Rechtsnachteilen zu bewahren.

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Herr Hüttemann,

vielen Dank für Ihr Feedback.

Meine Äußerungen entsprechen aber tatsächlich der Wahrheit. Ich kann beweisen, dass Frau XY nicht auf Emails geantwortet hat. Ich kann mit einer Zeugin beweisen, dass sie den Ausgang des Verfahrens als "wahrscheinlich gewinnbar" betitelt hat.

Und ich könnte mit der gegnerischen Partei theoretisch beweisen, dass Frau XY sich sehr wenig während der Verhandlung geäußert hat. Die Bewertung habe ich sofort nach dem Erhalt der Email von Frau XY gelöscht.

Sind denn 1029 Euro gerechtfertigt?

Kann man da billiger wegkommen?

Was passiert wenn ich nicht zahle?

Wie wahrscheinlich ist es dann, dass Frau XY mit einer Klage durchkommt?

Beste Grüße, ***

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Das wäre etwas anderes: Wenn Sie mit Ihnen zur Verfügung stehenden Beweismitteln (=Zeugen) Ihre Behauptungen belegen können, so würde sodann auch kein Unterlassungsanspruch mehr bestehen, denn dann würde es sich gerade nicht um unwahre Tatsachenbehauptungen handeln.

Sollten Sie der Ihnen obliegenden Beweispflicht also genügen, so würde die Anwältin in einem möglichen Rechtsstreit auch nicht obsiegen. Sie müssten in diesem Fall auch nicht die geltend gemachten Gebühren bezahlen.

Angesichts des Umstandes, dass Sie anhand von Zeugen die Tatsachenbehauptungen unter Beweis stellen können und vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Sie die Bewertung bereits gelöscht haben, sollten Sie Verbindung mit der Anwältin aufnehmen und sich dieser gegenüber auf die hier dargestellte Rechtslage berufen. Teilen Sie ihr mit, dass Zeugen die Behauptungen bestätigen können und dass Sie die Bewertung bereits gelöscht haben.

Klicken Sie dann bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Sehr geehrter Herr Hüttemann,vielen Dank für Ihre Empfehlung.
Ich habe gestern Abend mit Frau Strasser Lauschke telefoniert und Ihr alles so geschildert, wie von Ihnen aufgezeigt.
Sie ging leider nicht auf meinen Vorschlag ein, die Sache auf sich beruhen zu lassen, wenn ich ihr Unterlassungsschreiben unterzeichne. Ihrer Meinung nach wird durch eine solche Rezession, wie ich sie abgegeben habe, ihr Geschäft kaputt gemacht, was sie sich nicht bieten lässt. Sie wird auch gegen die anderen Bewertungen vorgehen.
Daher wird sie mich sicherlich anzeigen und vor Gericht ziehen. Sie ist sich sicher, dass sie den Streit gewinnt, was ich auch befürchte, da ich als normaler Bürger wohl schlechter abschneide als eine Anwältin.Beste Grüße,
Norbert Beyer

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Wenn Sie nicht ganz sicher sind, dass Sie auch tatsächlich sämtliche Behauptungen anhand Ihrer Zeugen auch beweisen können, so sollten Sie unter diesen Umständen die Unterlassungserklärung auch abgeben.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Leider habe ich als Laie keine Ahnung was ein Gericht als Beweis sieht und was nicht. Ich kann Emails vorlegen, auf die ich keine Antwort bekommen habe. Ich habe eine Zeugin für die Aussage, dass wir den Fall gewinnen würden. Nur für den 3. Punkt: Wenige Äußerungen der Frau SL während des Verfahrens, wäre nur der Richter sowie der gegnerische Anwalt mögliche Zeugen. D.h. Sie würden mir raten den Schrieb zu unterschreiben und die volle Summe zu zahlen?

Leider werden Sie unter diesen Umständen Ihre Behauptungen nicht beweisen können. Zur Meidung der eingangs aufgezeigten Risiken rate ich Ihnen daher an, die Unterlassungserklärung zu unterschreiben.

Ich badaure.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
die Unterzeichnung der Erklärung bedeutet auch, dass ich das Geld in vollem Umfang zahlen muss?

Ja, leider.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Dankeschön

Gern.