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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 27942
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Morgen. Ich habe mich selbstständig gemacht und das

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen.
Ich habe mich selbstständig gemacht und das Auto, welches ich als Angestellter gefahren habe und das noch im Leasing war von meinem vorigen Arbeitgeber gemietet.
Er hätte das Auto sonst ungenutzt auf dem Hof gehabt und ich hätte sowieso eins anschaffen müssen. nun ist das Auto aus dem Leasing raus und an den Händler zurückgegangen. es steht nun ein Betrag von 1500€ im Raum für normale Wertminderung am Fahrzeug laut Abschlussgutachten.
Das Auto war auf drei Jahre geleast von denen ich es 1 Jahr als gemietetes Fahrzeug genutzt habe. Während der Zeit habe ich die Kosten für Inspektion, Reifen und Bremsen selbst getragen.
Wer muss jetzt die 1500€ tragen?
Ich arbeite nun selbstständig für die Firma und man hat mir einfach das Geld von einer Provisionsrechnung abgezogen.
Grüße
Falk Grigoleit

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Rechtlich gesehen muss der Arbeitgeber die 1500 EUR grundsätzlich an die Leasingfirma zahlen. Denn nur zwischen dem Arbeitgeber und der Leasingfirma besteht ein Vertragsverhältnis.

Der Arbeitgeber kann aber dann bei Ihnen Rückgriff nehmen, wenn Sie während des Jahres Ihrer Nutzung den Schaden schuldhaft herbeigefüht haben.

Für diese Beschädigung wäre der Arbeitgeber nun aber beweispflichtig. Den Beweis kann er in der Regel dann führen, wenn er zu Beginn Ihres Mietvertrages mit dem Arbeitgeber und zum Ende des Mietvertrages ein Übergabeprotokoll mit Ihnen geführt hat.

Kann er den Beweis nicht führen so ist die Aufrechnung mit Ihrer Provision nicht möglich und Sie haben einen Nachzahlungsanspruch gegen den Arbeitgeber.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Es handelt sich bei der Wertmnderung um normale Steinschläge in der Frontscheibe und am Fahrzeug wie sie während einer km Laufzeit von gut 127.000km nun mal vorkommen. Den Löwenanteil macht eine neue Frontscheibe aus, die 1300€ kosten würde. Die anderen bemängelten Lackabplatzer durch Steinschläge waren sogar schon vor meiner Mietzeit da, was ich auch belegen kann.
Im Autohaus sagte man mir, das die Steinschläge in der Frontscheibe nicht groß genug seien, dass die Versicherung dafür eine neue Scheibe bezahlt hätte. Fragt sich dann natürlich, wieso das dann so bemängelt wurde.

Sehr geehrter Ratsuchender,

in diesem Falle handelt es sich doch um eine Abnutzung durch den normalen Mietgebrauch. Diese Abnutzung ist nach § 535 BGB durch die Zahlung des Mietzines abgegolten. Im Übrigen muss der Arbeitgeber wie dargelegt beweisen, dass diese Schäden (sollte es sich nicht um eine normale Abnutzung handeln) während Ihrer Mietzeit entstanden sind.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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