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Bernhard Schulte
Bernhard Schulte, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 486
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Hallo, Folgende Situation: Am 09.12. war ich in einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
Folgende Situation:
Am 09.12. war ich in einer Discothek. Ich war sehr stark betrunken so das ich keinerlei Erinnerung mehr an diesem Abend habe. Das was ich Ihnen berichte sind die Angaben von meinen Freunden.
Ich war an dem Tag auf der Tanzfläche und muss provozierend getanzt haben. Davon haben sich 4 Personen angegriffen gefühlt und die eine Person schuppte mich zu Boden. Daraufhin muss ich aufgestanden sein und dieser Person einen Schlag verpasst haben. Das Opfer hatte eine leichte Platzwunde laut meinen Freunden.
Jetzt kam ein Strafantrag bei uns ein wegen vorsätzlicher Körperverletzung aber auf meinen Bruder adressiert weil er mir ähnlich sieht. Es wurde von keinem Polizisten an diesem Abend was aufgenommen bzw. Waren keine Polizisten anwesend wo ich noch dort war. Mein Bruder hat ein alibi wo er an diesem Abend war. Er war nicht anwesend bei diesem Vorfall.
Meine Frage:
Was habe ich zu befürchten?
Was sollte ich tun?

Einen schönen guten Tag,

mein Name ist Rechtsanwalt Schulte. Bitte geben Sie mir einen Moment, damit ich Ihre Frage beantworten kann. Ich komme gleich auf die Angelegenheit zurück.

Mit freundlichen Grüßen

Schulte

Rechtsanwalt

Die vorsätzliche Körperverletzung ist nach § 223 StBG mit einem Strafrahmen von bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bedroht. Wenn Sie hingegen bisher noch nicht einschlägig polizeilich aufgefallen sind, würden Sie wahrscheinlich mit einer Geldstrafe im Falle einer Verurteilung zu rechnen haben, das steht aber im Ermessen des Gerichts.

Im Moment sollten Sie gar nichts tun. Ihr Bruder sollte sich in der Sache zunächst nicht äußern und mit Hilfe eine Rechtsanwaltes Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft (StA) beantragen. Dies geht leider nur mit Hilfe eines Anwaltes. Anhand der Akteneinsicht erhalten Sie und Ihr Bruder dann Informationen, welche Informationen und Beweismittel der StA vorliegen.

Eventuell macht dann eine kurze Einlassung Ihres Bruder mit dem Alibi Sinn. Das sollte aber mit dem Anwalt abgestimmt werden. Andere Alternative ist, dass Ihr Bruder das Alibi und den Zeugen hierfür erst in der Hauptverhandlung vor Gericht präsentiert, so dass er dann dort freigesprochen werden würde. Im Übrigen sollte Ihr Bruder sich auf sein Zeugnisverweigerungsrecht (wegen möglicher Belastung von Familienangehörigen) berufen.

Hoffentlich konnte ich Ihnen weiterhelfen. Falls gewünscht, können wir auch gerne im Rahmen des Premium Services gegen einen angemessenen Aufpreis telefonieren. So können auch Rück- und Verständnisfragen schnell und einfach geklärt werden. Geben Sie mir einfach kurz hierzu Bescheid, dann unterbreite ich Ihnen ein entsprechendes Angebot. Ansonsten würde ich mich über eine Bewertung von 3-5 Sternen freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Schulte

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank ***** ***** mir schon sehr weiter geholfen. Ein Telefonat ist nicht mehr notwendig.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Das wusst ich nicht. Ich muss halt sagen das ich finanziell nicht so besonders aufgestellt bin für weitere kosten.
Wenn aber ein weiterer verlauf hierüber kostenfrei wäre würde ich Sie gerne noch was fragen.
Ich hatte mit 18 eine Auseinandersetzung wo ich 4 wochen ins Jugendarrest musste. Jetzt bin ich mittlerweile 30 Jahre alt. Könnte dies auf mich zurückfallen in diesem Fall?Ich habe wirklich sehr große Angst das es mich Hart treffen könnten. Sie haben ja bestimmt einige Erfahrung in diesen Fällen. Was denken Sie was ich für eine Strafe erhalten würde?

Die "alte" Geschichte ist hier kein Problem mehr.

Wenn Sie sonst nicht vorbelastet sind, werden Sie im Falle einer Verurteilung mit einer Geldstrafe rechnen müssen. Aber selbst wenn es eine niedrigere Freiheitsstrafe werden sollte, wird diese wohl zu Bewährung ausgesetzt. Ins Gefängnis werden Sie wohl daher nicht müssen.

Über eine Bewertung zum Abschluss von 3-5 Sternen würde ich mich nun freuen.

MfG

Schulte

Bernhard Schulte und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.