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RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 939
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
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RHGAnwalt ist jetzt online.

1. Mein Vater ist Feb.verstorben.Ich habe das Erbe

Kundenfrage

1. Mein Vater ist Feb.verstorben.Ich habe das Erbe ausgeschlagen und begehre mein Pflichtanteil
Mein Bruder hatte die Konten meines Vaters betreut.
Erbschein wurde erteilt die Banken verlangen eine Unbedenklichkeitsbescheinigung.
Lt.Gegnerischen Anwalt wurde bereits Aug. hierum ersucht.
Da ich den Anwalt meines Bruders nicht traue sagte mein in Anwalt er solle sich die Anfrage belegen lassen.
Dieser entgegnete mir dass dies angbl unter das Steuergeheimnis fällt.Un der Anwalt deshalb keine Auskunft erteilen darf. Kann ich nicht nachvollziehen, da ich ja weiß wie viel Geld mein Vater hinterlassen hat. Da gibt es kein Geheimnis.
2. Meine Schwester hatte vor 5 Jahren ein Vertrag mit der Gärtnerei abgeschlossen bzgl. der Grabpflege(Familiengrab).Nun hatte diese dann diese dann die Grabbepflanzung anlässlich der Beerdigung meines Vaters diese als Bestattungskosten abzurechnen. Ich werte dies als versuchten Betrug, da ein Vertrag besteht bzgl. der Grabpflege,Grabpflegekosten mit Ausnahme der Erstbepflanzung des Grabes (BGH 61,238 Oldenburg FamRZ 92,897) sind keine zu erstattenden Kosten der Beerdigung
3. Dann wurde Übernachtung und Verpflegungskosten und Reisekosten auch als Bestattungskosten abgerechnet. Kosten für Reise und Verpflegung sind keine Beerdigungskosten. AG Hamburg Az. 7c C 13/07.BGH NJW 732104)
4. Beerdigungskosten. Wer eine Erbschaft ausschlägt wird nach dem Gesetz so behandelt, als habe er die Erbschaft nicht mehr erlebt.Daher kann mir diese nicht anteilsmäßig anlasten
5. Hier wären noch ein paar andere Sachen die man nicht als Bestattungskosten gelten
Mein Frage an Sie.Der Fachanwalt meiner Geschwister müsste doch dies wissen und trotzdem lässt er diese gewähren.Ist dies Zulässig?
Gepostet: vor 11 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 11 Monaten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Die Frage hat sich erübrigt.Ich benötige keine Anwantliche Hilfe.Ich ersuche daher um Rückerstattung.
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 11 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

Gerne beantworte ich Ihre Anfrage:

Der Anwalt der Geschwister muss deren Interessen vertreten, also schauen, dass Sie so wenig wie möglich bekommen. ImGegensatz dazu muss Ihr Anwalt das optimale für Sie herausholen. Das ist die Kunst der Verfahrensführung.

In Bezug auf Ihre Fragen heißt das, dass Sie sich nicht auf solche Spielchen einlassen müssen:

Sie haben einen Auskunftsanspruch, der zu erfüllen ist, wenn die Auskunft nicht kommt, kann man das einklagen, auch, wenn die nicht vollständig ist.

Wenn Sie Kenntnis von der Erbmasse haben, können Sie auch beziffern und einklagen.

Beerdigungskosten sind vorweg abzuziehen, was die Grabpflege betrifft, ist dies keine Position, die zum Abzug berechtigt (das wird aber mitunter anders gesehen, siehe hierzu Frieser: Kommentar zum Erbrecht oder: Damrau: Kommentar zum <erbrecht)

Letztlich müssen Sie jetzt sagen, was Sie wollen und gegebenenfalls gerichtlich verfolgen.

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Kto.Auszüge wie es das Gesetz vorschreibt der letzten 10 Jahre erfolgten nicht .Statt dessen nur Bestätigungen der Bank gegenüber den FA und das aktuelle haben.Alle möglichen Rechnungen und Belege nur aber über 2 Monate.(175 Seiten) Das erscheint mir dubiös. Lange Rede kurzer Sinn mein Anwalt konnte hier um 7400 hochpokern. Es wurde eine Abgeltungsvereinbarung die Notariell aufgesetzt wurde wie folgt:
Die Beteiligten verzichten gegenseitig auf jegliche darüber hinaus gehenden Ansprüche im Zusammenhang mit der Nachlassabwicklung nach Peter Schmitt, seine sie bekannt oder unbekannt, bereits entstanden oder künftig, insbesondere auf Zahlungs-, Auskunfts- und Wertermittlungsansprüche im Zusammenhang mit dem Erbrecht, dem Pflichtteilsrecht und dem Pflichtteilsergänzungsrecht.Die Zahlung an Ihren Mandanten erfolgt, sobald die Konten des Erblassers aufgrund eines Erbscheins (wir haben am 02.10.2017 einen Erbschein beim AG Köln beantragt) freigegeben sind. Diese wurde erst am 04.12.erteilt.Ich erfuhr hierdurch bei einer Nachfrage beim AG sonst wüsste keiner Bescheid ob hier die Erteilung erfolgte.
Nun kam die Meldung dass die Konten anbgl nicht freigegeben werden da meine Schwester in USA lebt und man eine Unbedenklichkeitsbescheinigung von Finanzamt seit Aug wartet. Dies kam erst jetzt zur Rede. Fragt sich warum dies vorher nicht erwähnt wurde. Seit Sept. läuft es hin und her mit der Abgeltungsvereinbarung bis es endlich den Anwalt meiner Geschwister es passt. Nach 5 Monate müsste eigentlich die Unbedenklichkeitsbescheinigung auf den Tisch liegen.
Es fehlen hier die Unterschriften meiner Geschwister. Irgendetwas riecht da faul. Mein Anwalt meint es verbleibt nichts anderes als abzuwarten.Meine Konkrete Frage lautet ob nach dieser Abgeltungsvereinbarung ich irgendwie was noch unternehmen kann gegen meiner Geschwister.M.E ist es doch glatter Betrug wenn meine geizige Schwester versucht die Bepflanzung des Grabes trotz bestehenden Vertrag der Grabpflege dies als Bestattungskosten unterzujubeln.
Mein Vater bekam zu Lebenszeiten nie ein Kto. Auszug über sein Vermögen was mein Bruder verwaltete. Statt ein Kot. Auszug bekam er dann Excel Dateien..
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 11 Monaten.

Dann müssen jetzt tatsächlich die Fälligkeitsvoraussetzungen herbeigeführt werden - mit Fristsetzung und In-Verzug-Setzung, gegebenenfalls auch gerichtlich.

Alles andere ist durch die Vereinbarung erledigt

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Meine letzte Frage. Wenn ich Strafanzeige stelle wegen des Verdachtes der Untreue gegen mein Bruder. Komme ich dann zu den Kto. Auszügen? Und zweitens stimmt es das der Anwalt meine Bruders keine Auskunft erteilen kann über den Antrag der Unbedenklichkeitsbescheinigung daher AZ etc. weil das unter den Steuergeheimnis fällt? Hier gibt es ja kein Geheimnis da ich ja die Summe weiß die vorhanden ist. Wörtlich schreibt der Anwalt meines Bruders: es wurden bereits alle Schritte unternommen um die Freigabe der Konten zu erlangen. Es fehlt jedoch die Undenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes wegen meiner Schwester die in USA wohnt. Die Undenklichkeitsbesch. wurde bereits August beantragt. In der Sache ist sie unproblematisch und wird erteilt werden. Wann das FA die Bescheinigung jedoch tatsächlich erteilt können wir nicht bestimmen. Wir können lediglich beim FA Nachfragen und um zeitnah Bearbeitung bitten.M.E nach 5 Monaten müsste die auf den Tisch liegen da ja die Sache unproblematisch ist.Also dann bis Frühjahr warten bist tatsächlich die Konten freigegeben sind?Ich traue den Anwalt meiner Geschwister nicht zumal er ein Bekannter der Familie ist.Irgendwann ist ja schluss mit der Warterei.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Um den Vorgang zu beschleunigen kann sich der ausländische Erbe alternativ nach Vorlage einer vorläufigen Erbschaftsteuererklärung an das Finanzamt mit der Bitte wenden, dieses möge der kontoführenden Bank mitteilen, in welcher Höhe der Erbschaftsteuerbetrag zu erwarten ist bzw. in welcher Höhe das Kontoguthaben freigegeben werden kann. Über das überschießende Kontoguthaben kann der ausländische Erbe dann nach Eingang einer entsprechenden Mitteilung des Finanzamtes frei verfügen.So konnte ich hier lesen.Aber es fallen keine Steuer an.
So das wären alle meine Fragen.
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 11 Monaten.

Ich würde den zivilrechtlichen Weg bevorzugen, da Ihnen die Ermittlungen nicht unbedingt die Auszüge bereit stellen, zudem müssten Sie als Geschädigter Akteneinsicht verlangen können. Das ist aber wegen der Abfindungsvereinbarung schon fraglich.

Hinsichtlich der Erbschaftssteuer könnte so verfahren werden, Sie sollten aber nun mit Fristen und Klageandrohung auf Beibringung drängen.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
O.K habe mir es fast schon gedacht dass alles zu ist mit der Abgeltungsvereinbarung.
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 11 Monaten.

Ja, leider .....

Bitte denken Sie noch an die Sterne :)