So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 11002
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

ich habe im Herbst 2016 einen Brief vom Grundbuchamt

Kundenfrage

ich habe im Herbst 2016 einen Brief vom Grundbuchamt Meiningen bekommen, dass ein Änderung im Grundbuch vorgenommen werden müsse, da die eingetragene Eigentümerin schon seit 1937 verstorben sei. Ich solle mit dem Testament meines Vaters oder einem Erbschein erscheinen und damit einen Antrag auf Grundbuchberichtigung stellen. Ich habe daraufhin am 2. 10. 2016 zurück geschrieben, dass nicht ich die Erbin des Grundstückes bin, sondern eine Erbengemeinschaft, deren Mitglieder gar nich alle ermittelt sind und erst geklärt werden muss, wer überhaupt neu ins Grundbuch eingetragen werden kann. In den 90er Jahren sollte von der damaligen Erbengemeinschaft das Grundstück an die Gemeinde verkauft werden. Das wurde damals durch das Grundbuchamt verhindert, weil ein Mitglied der Erbengemeinschft nicht gefunden werden konnte. Heute soll ich nun alleine mit einem Testament bzw. Erbschein auftauchen. Beides habe ich nicht, da mein Vater ja nie Besitzer des Landes gewesen ist. Nun habe ich gestern einen neuen Brief vom Grundbuchamt bekommen, in dem ich wieder zur gleichen Aktion aufgefordert werde. Es wird begründet, dass es sich nicht um eine Übertragung des Grundstückes handele, sondern um eine Berichtigung der eingetragenen Eigentümerin aufgrund Erbfolge. Da muss doch aber statt der jetzigen Inhaberin ein neuer Inhaber ins Grundbuch eingetragen werden, also doch eine Übertragung stattfinden. Da ca. 15 Miterben beteiligt sind, verstehe ich nicht, dass mir gedroht wird, dass die Verpflichtung für mich mit Zwangsgeldfestsetzung durchgesetzt werden soll. Es wird auf den § 82 GBO verwiesen, dort ist vom Eigentümer oder Testamentsvollstrecker die Rede, der eine Änderung beantragen kann. Beides bin ich nicht. Der Erbnachfolger ist eine große Gemeinschaft, deren Mitglieder bisher gar nicht alle bekannt sind.
Bitte helfen Sie mir.
Mit freundlichem Gruß ***

Gepostet: vor 6 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 6 Monaten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 6 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Habe ich es richtig verstanden, dass Sie ein Mitglied der Erbengemeinschaft sind bzgl. der Erbmasse, in welche auch das besagte Grundstück fällt?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-