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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7346
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Wir haben einen neuen Mobilfunkanbieter. Vor dem Wechsel hat

Kundenfrage

wir haben einen neuen Mobilfunkanbieter. Vor dem Wechsel hat man uns eine reibungslose Portierung zum 01.10.17 und eine schnellere Internetverbindung, sowie ein erweitertes Fernsehprogramm schriftlich zugesagt. Die Portierung hat 17 Tage gedauert, die Internetrate ist immer noch die Alte und der 2. Decoder ist auch noch nicht geliefert. Unsere Kunden könnten uns 2 Wochen nicht unter der gewohnten Nummer mobil erreichen ! Wie können wir uns wehren?

Gepostet: vor 9 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

bzgl. der Portierung ist der genannte zeitpunkt als Fixtermin zugesichert worden oder "voraussichtlich"? Die Internetverbindung, wie wurde diese zugesagt ? "bis zu ...." ? Vielleicht könnten Sie die schrifltiche Zusage zur Verfügung stellen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Sehr geehrte Fragebeantworterin,
der Portierungstermin wurde uns, wie bereits geschrieben, der 01.10.17 als FIXTERMIN im Vodafoneshop von Herrn Meyer zugesagt, ansonsten hätten wir den Vertrag nicht unterschrieben. Als Anlage erhalten Sie die schriftliche Unterlage für alle anderen relevanten Zusagen. Die Internetverbindung ist leider immer noch die alte Verbindung mit 100 MB, anstatt 500 MB.
Der zweite Decoder ist gestern mittlerweile eingetroffen. Der Liefertermin war auch hier der 01.10.17, jedoch hatte Vodafone Lieferschwierigkeiten.
MfG
Fa. Rileit
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich muss nochmals nachfragen: Sind durch die offensichtlich verspätete Portierung Ihnen Nachteile entstanden ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Hallo,
ja, das sind uns. Wir waren geschäftlich 17 Tage für unsere Kunden nicht mobil unter den gewohnten Nummern erreichbar, d.h. einige Aufträge sind anderweitig vergeben worden. Und dann kommt noch unser erheblicher Aufwand im Büro dazu. Meine Frau ist normalerweise nur halbtags im Büro, aber durch diesen negativen Umstand waren wir gezwungen, dass Sie das Büro ganztags besetzte.
Da die Mobilnummer auch beim "Örtlichen" gelistet ist, war das Ganze sehr schlimm für uns gewesen.
Unser mehrfach wiederholter Aufwand des Rückrufs der Kunden, einschl. Erklärung der Situation, kommt dann auch noch dazu.
MfGFa. Rileit
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich muss leider nochmals nachfragen, um eine korrekte Antwort erteilen zu können.

lassen sich die Schäden durch anderweitige Vertragsvergabe nachweisen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Hallo,
ja, in 2-3 Fällen schon. Aber es geht ja auch um die anderen Probleme, die z.T. immer noch andauern.MfG
Fa. Rileit
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und denbNachtrag

Im Grunde geht es um zwei Problemstellungen. Einmal um die nunmehr abgeschlossene Portierung der Nummer und dann um die anhaltenden Probleme.
Für die abgeschlossene verspätete Portierung kommen Schadensersatzansprüche in Betracht. Diese ergeben sich daraus, dass ein von der Firma gesetzter Fixtermin nicht eingehalten wurde. Die Problematilk besteht bei solchen Konstellationen meist in der Nachweisbarkeit des eingetretenen Schadens.

Wenn Sie die Leistung, die Sie gebucht haben, nicht erhalten, dann haben Sie auch hier Möglichkeiten. Zum einen müssen Sie natürlich nicht den Preis für die "schnelle Leitung" zahlen. Zum anderen könnte man auch an einer außerordentliche Vertragskündigung denken. Wenn Sie dies in Erwägung ziehen, sollten Sie beachten, dass Sie zuvor schriftlich per Einwufeinschreiben den Missstand reklamieren sollten und gleichzeitig eine Frist zur Behebung bzw. zur Herstellung des vertraglich geschuldeten Zustandes setzen müssen. Gleichzeitig sollten Sie ankündigen nach erfolglosem Fristablauf die fristlose Kündigung wegen Vertragsbruch zu erklären. Auh eine eventuell dann erfolgnde Kündigung sollte per Einwurfeinscheiben erfolgen.

Ich hoffe , Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf um Bewertung der Antwort bitten. Falls Rückfragen bestehen, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Fragen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Hallo,
ja. Wie können wir jetzt weiter vorgehen, um unser Recht durchzusetzen? Zum einen können wir jetzt nicht einfach kündigen, da wir gerade erst ein Chaos hinter uns haben und zum Anderen wissen wir nicht wie`s bei der Telekom so wäre. Können Sie uns jemand in der Region Ludwigshafen/Mannheim empfehlen, der sich mit dieser Sache gut auskennt und uns evtl. gerichtlich begleiten könnte ?!
MfG
Fa. Rileit
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie nicht kündigen wollen oder können, dann müssen Sie versuchen, den Leistungsanspruch durchzusetzen. Sie können eine Frist zur Leistungserbringung setzen und falls sich nichts bessert, könnte Klage erhoben werden.

Ähnlich vorzugehen ist hinsichtlich der Schadensersatzansprüche.

Mir ist die Kanzlei Decker, Schad und Kollegen aus Mannheim bekannt. Dort finden Sie sicher kompetente Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass