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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 28261
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich suche eine Beratung in Sachen Familienrecht. Ich möchte

Kundenfrage

Ich suche eine Beratung in Sachen Familienrecht.

Ich möchte zuerst wissen was so eine Online-Beratung kostet. Sonst suche ich mir ggf einenAnwalt vor Ort.

Gepostet: vor 9 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Sie haben eine Zahlung von 40 EUR geleistet. Mehr fällt für die Beratung hier nicht an. Wenn dies für Sie in Ordnung ist, dann geben Sie kurz Nachricht.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 9 Monaten.

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Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Ich habe eine Frage zum gemeinsamen Sorgerecht. Ich lebe in Trennung im Trennungsjahr. Wir haben bei einer Anwältin eine Trennungsvereinbarung abgeschlossen, in welcher wir uns auf ein gemeinsames Sorgerecht und Umgangsrecht geeinigt haben. Zudem steht in dieser Vereinbarung dass ich die Wohnung meines Mannes zum Zwecke der Kindsbetreuung betreten darf, dass wir zwei mal im Monat mit unserer Tochter etwas unternehmen, dass wir ein Mal im Jahr eine Woche emeinsam mit ihr verreisen. Unsere Tochter ist 10 und wird durch uns in einem Wechselmodell betreut. Mein Mann teilte mir heute mit dass er den Kontakt zu mir komplett einzustellen wünscht. Ich darf die Wohnung nicht mehr betreten, muss das Kind fortan vorm Haus alleine hochschicken. Er möchte nicht mehr mit mir telefonieren oder sprechen. Wir sollen alles nur noch über einen Internetkalender abwickeln oder per Mail. Das erschwert den Austausch über Hausaufgaben und Termine enorm. Er kann sich mit seiner Reaktion auf eine Mail Tage Zeit lassen - bis dahin kann die Arbeit um die es geht und für die die Tochter lernen soll bereits geschrieben sein. Einen gemeinsamen Besuch des Elternabends lehnt er ab, gleichzeitig möchte er mit mir nicht über die Themen dort sprechen - auch nur per Mail. Die Unternehmungen und den Urlaub aus der Vereinbarung möchte er nicht einhalten. Er sagt eine Trennungsvereinbarung hat Sollbestimmungen und Kannbestimmungen. Dies seien Kannbestimmungen und um seine psychische Verfassung zu schützen, kann er unsere Einigung hier ignorieren und ablehnen. Ebenso sieht er es mit dem Betreten der Wohnung. Frage: Inwieweit darf einer der Erziehungsberechtigten den Kontakt einschränken oder erschweren? Liegt ein Internetkalender und Mail im Zeitgeist oder müssen persönliche Absprachen möglich sein? Kann er einzelnen Punkte einer Trennungsvereinbarung (von einem Anwalt formuliert und notariell beglaubigt) im Nachhinein ablehnen? Wie muss ich mich verhalten?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie eine notariell beurkundete Trennungsvereinbarung haben, dann ist diese hinsichtlich des vereinbarten Umgangs eine Absichtserklärung aber rechtlich nicht vollstreckbar. Dazu benötigen Sie einen Beschluss des Familiengerichts oder aber eine Vereinbarung vor dem Familiengericht die durch das Familiengericht auch gebilligt sein muss.

Der Kindsvater kann also die Vereinbarung des Umgangs im Nachhinein ablehnen ohne dass Sie dagegen mit Hilfe dieser Vereinbarung etwas unternehmen können.

Unabhängig davon darf natürlich der Kindsvater den Umgang nicht ohne Grund erschweren oder gar vereiteln. Denn der Umgang mit Ihrer Tochter hat allein den Zweck das Kindeswohl zu fördern. Demnach muss auch der Vater alles unterlassen, was den Umgang und somit das Wohl des Kindes beeinträchtigen könnte.

Wenn nun der Vater die Vereinbarungen nicht einhält, dann wäre Ihr erster Schritt sich mit dem Jugendamt in Verbindung zu setzen und dort nochmals eine gütliche Lösung zu versuchen. Ist der Kindsvater aber auch dem Jugendamt gegenüber nicht bereit einzulenken, dann bleibt nur eine Klärung und verbindliche Regelung des Umgangs vor dem Familiengericht. Das Familiengericht ist dann allerdings frei dahingehend wie es den Unterhalt regelt. Es kann also durchaus sein, dass das Familiengericht der Ansicht ist, dass die gemeinsamen Unternehmungen der Eltern mit der Tochter dem Kindeswohl nicht förderlich sind und eine abweichende Entscheidung treffen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Ja das verstehe ich - aber gibt es eine Festlegung welches Mindestmaß an Kommunikation bei einem Wechselmodell - wie wir es haben - gegeben sein muss. Kann ein Erziehungsberechtigter den persönlichen Kontakt ablehnen und auf einem Austausch über einen Kalender bestehen?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

an sich wird das im Einzelnen nicht geregelt. Das Mindestmaß an Kommunikation erfordert, dass die Umgangs und Abholungstermine vereinbart werden können. Einen konkreten Kommunikationsweg allerdings schreiben die Gerichte nicht vor. Wenn also der Austausch über den Kalender klappt, dann kann der Kindsvater den persönlichen Kontakt mit der Mutter leider auch ablehnen, soweit es den Umgang betrifft.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 9 Monaten.

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 9 Monaten.

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Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sind denn noch Fragen offen?