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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 12111
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich arbeite seit über 15

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,ich arbeite seit über 15 Jahren in einem Kindergarten mit Vorschulkindern, nun wurde ich vom Vorstand in eine Gruppe mit Kleinkindern versetzt, ich sagte Ihnen, dass ich durch meine Gesundheitlichenproblemen nicht mit Kleinkindern arbeiten könne, dies hat mir mein Arzt auch bestätigt, er sagte mir auch, dass er mir dies schriftlich für die Arbeit geben könnte, allerdings sagte mir dann mein Vorstand sinngemäß "Ja dann sollten sie hier wohl gar nicht arbeiten, wenn sie gesundheitliche Probleme haben", also entweder sie arbeiten mit den kleinkindern oder gehen. Daraufhin meinte ich zu denen, dass denen die Arbeit wichtiger seie als die Gesundheit der Mitarbeiter? Daraufhin sagten die mir "Ja".Ich hatte mich vor 2-3 Monaten mit einer Ex-Kollegin vom Vorstand, die dort nun nicht mehr arbeitet, privat getroffen. Sie hatte auch Stress mit dem Vorstand, obwohl sie dort selbst war und hat somit gekündigt. Nun sagte mir mein Vorstand "Und denken Sie nicht, dass ich nicht weiß dass Sie sich mit xyz privat getroffen haben, das weiß ich"
Ich weiß zwar nicht, was das eine mit dem anderen zutun hat, aber nun ja, ich denke es geht die nichts an mit wem ich mich privat treffe oder? Ist das nicht schon sowas wie "ausspionieren" ?Könnten Sie mir bitte sagen, wie die rechtliche Lage hier ist.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Ihren AG geht es nichts an, was Sie in Ihrem Privatleben tun, solange es Ihre Arbeitskraft nicht beeinträchtigt (was vorliegend nicht anzunehmen ist).

Weiter hat der AG eine Fürsorgepflicht ggü. dem AN. D. h. wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen gewisse Tätigkeiten nicht ausüben können (und der Arzt Ihnen das sogar bescheinigt). hat Ihr AG Sie anderweitig einzusetzen. Eine Aussage wie "dann müssen Sie eben gehen" ist rechtlich nicht haltbar.

Ggf. sollten Sie sich an den Träger des Kindergarten oder die Aufsichtsbehörde (zumeist Stadt) wenden und sich über den Vorstand beschweren.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragenstehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Hallo,wenn mir der Arzt dies sogar bescheinigt, haben die das Recht mich zu kündigen, weil ich dann ein "Feind" für die bin?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

nein.

Der Umstand stellt keinen rechtlich tragenden Kündigungsgrund an. Der AG kann von ihnen nichts verlangen, was Sie krank macht.

Sofern ich Ihre Frage beantworten konnte bitte ich freundlichst um die Abgabe einer positiven Bewertung Ihrerseits (anklicken von mind. 3 Bewertungssternen).

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

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