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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 37911
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich habe einen 3 Jährigen Sohn und der Vater und ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe einen 3 Jährigen Sohn und der Vater und ich führen das wechselmodell durch. Wir beide wohnen im selben Ort und alles klappt soweit gut. Jetzt habe ich die Möglichkeit mit meinem Sohn in einen benachbarten Ort ( 5km ) von der jetzigen Wohnung in ein Haus in der Nähe meiner Eltern und Großeltern zu ziehen. Für meinen Sohn ändert sich sowas was den Kita platz angeht oder das soziale Umfeld nichts. In wie weit muss der kindesvater diesem Umzug zustimmen? Mit freundlichen Grüssen

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Zwar muss der Kindsvater dem Umzug grundsätzlich zustimmen, denn dieser stellt rechtlich keine Entscheidung des täglichen Lebens mehr dar, die der Elternteil, bei dem das Kind lebt - in diesem Fall Sie - allein treffen könnte - § 1687 BGB:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1687.html

Allerdings wird der Kindsvater seine Zustimmung letztlich nicht verweigern können, denn dem Umzug stehen keine Belange des Kindeswohls entgegen: Ihrem Sohn bleibt sein soziales Umfeld vollständig erhalten, und auch der weitere Kontakt und Umgang zum Vater ist in Anbetracht der geringen Distanz problemlos sichergestellt.

Sollte der Kindsvater daher seine Zustimmung verweigern, so können Sie bei dem Familiengricht beantragen, dass das Gericht die Zustimmung des Vaters zum Umzug ersetzt!

Diesem Antrag würde das Gericht unter den hier vorliegenden Umständen auch entsprechen.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Danke, ***** ***** uns schon sehr. Leider geht es dem kindsvater nicht wirklich darum das es dem Kind besser geht sondern möchte seine eigenen Interessen durchsetzten. Im Moment befinden wir uns im Rechtsstreit ob das wechselmodell aufgehoben werden kann da es dem Jungen aus meiner Sicht schadet, dies wird jedoch keinen Erfolg haben. Die Argumentation des kindvaters weshalb er diesem Umzug nicht zustimmt ist lediglich sein verletztes Ego da wortwörtlich : ich ihn ja schließlich vor Gericht ziehe: andere Bedenken konnte er nicht äußern. Ich bedanke ***** *****ür ihre schnelle Antwort und werde mich beim Familiengericht im Bezug auf diese Aussagen schlau machen.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Unter diesen Umständen wird das Gericht Ihrem Antrag auf Ersetzung der Zustimmung zweifelsfrei stattgeben, denn dann ist dem Vater offensichtlich nicht am Wohl des Kindes gelegen, wenn er seine Zustimmung verweigert.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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